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Hört hier den Vorbericht zum DFB-Pokalspiel der Cluberer beim SC Victoria Hamburg von Mathias Zeck vom Club-Medienpartner Radio Gong 97,1.

Der Club im Pokal - Auf ein Neues!

Nürnberg - Am Sonntag (05.08.07) hat das lange Warten ein Ende: Der 1. FC Nürnberg startet mit dem DFB-Pokalspiel beim Verbandsligisten SC Victoria Hamburg in die neue Saison. "Wir freuen uns, dass es endlich losgeht", sagte Dominik Reinhardt. Anpfiff des Erstrundenspiels im traditionsreichen Stadion Hoheluft ist um 14.30 Uhr. Gut zwei Monate nach dem Nürnberger Pokal-Triumph geht die Reise nach Berlin damit wieder von vorne los. Erste Station ist dabei wie im letzten Jahr in Cloppenburg ein norddeutscher viert- bzw. fünftklassiger Verein.

Die Rollen beim Duell David gegen Goliath sind eindeutig verteilt: "Wir sind Favorit", bestätigte Andreas Wolf. Ein Selbstläufer wird das Duell mit dem Klub aus dem Hamburger Stadtteil Eimsbüttel aber vermutlich nicht. So hatte auch der mühsame Erstrundenauftakt in der vergangenen Saison beim BV Cloppenburg (1:0) einmal mehr gezeigt, dass sich im Pokal die Großen gegen die Kleinen häufig schwer tun. "Für die Bundesligisten gibt es in den Erstrundenspielen meist keine guten Kritiken", weiß Club-Trainer Hans Meyer. "Wenn wir rausfliegen, wäre das immer mit einer Blamage verbunden."

Nürnberg ein zweites St. Pauli? 

So weit denkt beim 1.FCN aber natürlich niemand. Die Marschroute ist klar. Reinhardt: "Wir wollen die zweite Runde erreichen!" Meyer ließ den Gegner zweimal beobachten, um keine bösen Überraschungen zu erleben. "Der SC Victoria ist eine gute Oberliga-Mannschaft", lautete das Fazit. Kein Wunder, ist doch der Kader der Hanseaten mit Namen wie Rahn, Stendel und Bajramovic durchaus prominent besetzt - auch wenn sich dahinter nicht die berühmten (Ex-) Bundesliga-Akteure Christian (Rostock), Daniel (Hannover) und Zlatan (Schalke) verbergen, sondern deren weniger bekannte Brüder Stephan, Guido und Jasmin. Aber auch die können Fußballspielen: "Jasmin [Bajramovic, Anm. d. R.], zum Beispiel, hat ein ähnlich großes Potenzial wie sein Bruder", klärte SC-Trainer Bert Ehm im Interview mit fcn.de auf.

In der vergangenen Saison kegelte Ehms Team im Halbfinale des Oddset-Cups den späteren Zweitligaaufsteiger FC St. Pauli aus dem Wettbewerb (3:1) und qualifizierte sich durch den anschließenden Sieg im Finale über den VfL 93 Hamburg (1:0) für den DFB-Pokal. Zudem wurde der SC, der im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zu den bedeutendsten norddeutschen Fußballvereinen gehörte, Hamburger Stadtmeister, verzichtete aber auf den Aufstieg. Im nächsten Jahr will sich die Victoria unbedingt für die neue, dann viertklassige Regionalliga qualifizieren. Ähnlich ehrgeizige Ziele verfolgt Coach Ehm mit seiner Mannschaft auch am Sonntag im Pokal: "Wir wollen nach St. Pauli die zweite Sensation."

Mnari und Kennedy im Kader, Kluge fällt aus

Einen Vorteil hat der Verbandsligist gegenüber dem Pokalverteidiger: Die Hamburger konnten in ihren ersten beiden Meisterschaftsspielen mit zwei Siegen bereits Selbstvertrauen tanken. Dennoch hat Coach Ehm einige personelle Sorgen: Mittelfeldspieler Matthias Blaedtke zog sich einen Kreuzbandiss zu. Außerdem fehlen Volkan Atkan, Tamer Dönmez, Kristof Meesenburg und Torhüter Felix Sager.

Beim Club gibt es derweil gute Nachrichten von Jaouhar Mnari. Der Tunesier verspürt keine Schmerzen mehr und steht im Kader: "Joe hat eine gute Körpersprache, er ist schon fast wieder der alte", informierte Meyer. Joshua Kennedy reist nach seinem überzeugenden Auftritt beim 1.FCN II am vergangenen Mittwoch ebenfalls mit nach Hamburg, Peer Kluge fällt dagegen aufgrund seiner Sprunggelenksprobleme aus. Zudem kündigte Meyer an, dass er Daniel Klewer im Stadion Hoheluft das Tor hüten lassen wird. Dies sei jedoch kein Hinweis darauf, dass der ehemalige Ersatztorhüter des 1.FCN den Vorzug als neue Nummer 1 vor Jaromir Blazek erhalten werde.

Thomas Frank pfeift!

Sagt am Sonntag, wo's lang geht: Schiri Thomas Frank

Frankfurt - Thomas Frank wird am Sonntag (05.08.07) um 14.30 Uhr das Erstrundenspiel des 1.FC Nürnberg im DFB-Pokal beim SC Victoria Hamburg anpfeifen. Der 37-jährige Schiedsrichter ist Mitglied von Eintracht Hannover; in der niedersachsischen Landeshauptstadt wohnt Frank auch.

Der Krankenkassenfachwirt besitzt seit 1997 den Rang eines DFB-Schiedsrichters und hat in den letzten acht Jahren 66 Zweitliga-Partien über die Bühne gebracht. Frank assistieren im Stadion Hoheluft an den Seitenlinien die Kollegen Markus Häcker und Marcel Bartsch.