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Hamburger SV - 1. FC Nürnberg 1:0 (0:0)

Hamburger SV: Rost - Brecko, Reinhardt, Mathijsen, Boateng - Jarolim, de Jong - Castelen (75. Trochowski), van der Vaart, Olic (88. Addo) - Guerrero (50. Choupo-Moting)

1. FC Nürnberg: Blazek - Reinhardt, Wolf, Pinola - Galasek, Spiranovic - Mnari (58. Adler) - Kristiansen (84. Benko), Mintal (41. Engelhardt), Misimovic - Charisteas

Tor: 1:0 van der Vaart (53.) 

Zuschauer: 52.365

Schiedsrichter: Kinhöfer

Gelbe Karten: Addo/Wolf

Gelb-Rote Karten: -/-

Rote Karten: -/-

Download der ausführlichen Spielstatistik im PDF-Format!

<i>Der direkte Vergleich gegen den Hamburger SV nach 53 Bundesliga-Spielen:</i>

Heimspiele Auswärtsspiele Gesamt
8 Siege 4 Siege 12 Siege
8 Unentschieden 4 Unentschieden 12 Unentschieden
10 Niederlagen 19 Niederlagen 29 Niederlagen
41:45 Tore 26:64 Tore 67:109 Tore

Vor 15 Jahren: Letzter Sieg in Hamburg

Dominik Reinhardt beschattet den Ex-Cluberer David Jarolim

Nürnberg - Und weiter geht's: Rund 40 Stunden nach dem UEFA-Cup-Auftritt gegen Bukarest (0:0) steht für den 1.FCN schon wieder die Bundesliga auf dem Programm. Und die führt den Club am 6. Spieltag in die HSH Nordbank Arena zum Hamburger SV. Nachdem das Team von Trainer Hans Meyer zu Hause immer noch auf seinen ersten Pflichtspielsieg wartet, vielleicht gar nicht schlecht, dass der 53. Erstliga-Vergleich mit den Hanseaten in Hamburg steigt.

Immerhin ist der Club in dieser Saison auswärts noch ungeschlagen - wäre da nicht die insgesamt schlechte Bundesliga-Bilanz gegen die Rothosen zu beklagen. 28-mal zogen die Cluberer gegen den HSV den Kürzeren - nur gegen Bayern München verloren die Franken noch häufiger (29). Und in Hamburg sieht die Bilanz noch düsterer aus: In 26 Gastspielen gelangen dem Club nur vier Siege. Der erste gleich im dritten Jahr des Bestehens der deutschen Eliteliga in der Saison 1965/66. Heinz Strehl und Franz Brungs schossen vor 15.000 Zuschauern im Volkspark einen 2:0-Sieg heraus.

Entenmann macht's wie Kollege Csaknady

Auch den Gastauftritt in der folgenden Spielzeit gewann das Team von Club-Coach Jenö Csaknady. Horst Leupold gelang am 5. Spieltag der goldene Treffer zum 1:0-Erfolg. Nach den beiden Siegen 1966 folgte erstmal eine lange Nürnberger Durststrecke im Norden, ehe 1992 die letzten beiden Auswärtserfolge erneut binnen eines Jahres gelangen. Am 27. Spieltag der Saison 1991/92 trafen Rainer Zietsch und Dieter Eckstein zum 2:0-Erfolg für das Team von Trainer Willi Entenmann. In der 3. Runde der Folgespielzeit war dann Christian Wück gegen die Hamburger erfolgreich, bei denen inzwischen Egon Coordes für Gerd-Volker Schock das Ruder übernommen hatte. Der Trainerwechsel half nichts, erneut erzielte der HSV keinen Treffer und der Club siegte mit 1:0. 15 Jahre ist das nun schon her...

Den ingesamt 18 Niederlagen in Hamburg konnten die Nürnberger außer den vier Siegen lediglich vier Unentschieden entgegensetzen. Gepunktet - und das macht doch Mut - wurde gerade erst beim letzten Bundesliga-Ausflug in die Hansestadt, als das Team von Trainer Hans Meyer den Hausherren dank einer starken Abwehrleistung ein 0:0 abrang.

In den letzten 14 Partien nur ein "Dreier"

Dennoch, um sich den letzten Sieg gegen den HSV ins Gedächtnis zu rufen, muss man sich gedanklich wieder in die fränkische Heimat und zurück in die Saison 2005/06 begeben. Trotz der abermaligen schweren Verletzung von Marek Mintal schlug die abstiegsgefährdete Meyer-Elf die Hamburger zum Auftakt der Rückrunde am 18. Spieltag mit 2:1 (Tore: Saenko, Kießling). Der Aufgalopp zu einer furiosen zweiten Halbserie, an deren Ende der souveräne Klassenerhalt stand. Zugleich war es das einzige Erfolgerlebnis gegen den Liga-"Dino" in den vergangenen 14 Bundesliga-Spielen (10 Niederlagen, 3 Unentschieden).

Ein Jahr und eine Saison später leitete das 0:2 in der letzten Heimpartie der vergangenen Spielzeit eine ungeahnte Schwächeperiode der Meyer-Elf auf eigenem Platze ein. War zuvor schon gegen Wolfsburg nur ein 1:1 heraus gesprungen, blieben die Nürnberger - das Spiel gegen den HSV eingerechnet - in drei aufeinander folgenden Heimspielen ohne Tor und Punkt (0:2 gegen Karlsruhe, 0:1 gegen Bremen), ehe zuletzt gegen Hannover beim 2:2 zumindest ein Teilerfolg gelang. Ein Resultat, mit dem Hans Meyer nur zwei Tage nach dem Kraftakt gegen Rapid Bukarest wohl richtig gut leben könnte.