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Wolf: "Das fühlt sich an wie eine Niederlage"

Bei Ivan Saenko ist der (Tor-)Knoten endlich geplatzt

Nürnberg - Nach dem jüngsten Heimsieg gegen Wolfsburg diesmal nur ein Remis im easyCredit-Stadion. Trotz ansprechender Leistung sprang gegen die Arminia aus Bielefeld nur ein Zähler beim unglücklichen 2:2 heraus. "Das fühlt sich an wie eine Niederlage", sagte Club-Abwehrspieler Andreas Wolf. fcn.de mit den Stimmen zum Spiel.

Club-Außenverteidiger Lars Jacobsen: "Das war verdammt bitter - eigentlich hatten wir das Spiel gut unter Kontrolle. In der zweiten Halbzeit wollten wir das Spiel defensiv kontrollieren - und dann fällt gleich das Tor. Das ist wirklich nicht zu glauben. Der Punkt ist einfach zu wenig."

Nürnbergs Keeper Daniel Klewer: "Das war heute wie eine Niederlage. Nach einer 2:0-Führung nur ein Remis gegen einen direkten Konkurrenten - das ist einfach zu wenig. Wenn man da unten steht, wird wirklich jede Unkonzentriertheit sofort bestraft. Die ganz großen Torchancen gehen bei uns einfach nicht rein. Trotzdem bin ich noch voller Hoffnung. Wir müssen nun halt auswärts die Punkte holen."

Torschütze Ivan Saenko: "Ich habe heute alles gegeben, damit wir die drei Punkte holen. Leider hat es wieder einfach nicht gereicht. Ich kann mir die Entwicklung unserer Mannschaft in dieser Saison nicht erklären. Natürlich habe ich die Hoffnung, dass es noch klappt. Wir müssen jetzt nach vorne schauen."

Trainer Thomas von Heesen: "In der ersten Halbzeit haben wir ein hervorragendes Spiel gemacht. Wir haben Bielefeld an die Wand gespielt. Dann kommen wir aus der Halbzeit raus und schlafen eine Minute und bekommen das Gegentor. Das hat die Mannschaft beunruhigt und verunsichert. Wenn ich auf die Statistik schaue: Zwei Torschüsse für Bielefeld - das ist bei einem 2:2 hart zu lesen. Wir hatten die Chance, das verdiente 3:2 zu machen. Das war aber nicht so. Nun sind wir keinen Meter weiter."

Club-Abwehrspieler Andi Wolf: "Wir sind aus der Pause gekommen und wollten weiter dominieren. Dann lassen wir uns ausspielen mit nur einem Pass - und verlieren den Faden. Nach dem Gegentor aus einer Standardsituation haben wir uns gefangen, aber kein Tor mehr geschafft. Das fühlt sich an wie eine Niederlage - wir waren deutlich besser und lassen lange nichts zu. Der Punkt ist zu wenig. Wir müssen jetzt weiter kämpfen, weil wir noch alle Chancen haben. Vor allem müssen wir uns auch wieder über 90 Minuten voll konzentrieren. Für uns ist es gut, dass die anderen Abstiegskandidaten meist nicht voll punkten."

Trainer Michael Frontzeck (Arminina): "Die Nürnberger Führung war hochverdient. Wir sind überglücklich über den Punkt, den sich die Mannschaft erkämpft hat. Das war eine katastrophale erste Halbzeit, da haben wir ganz schlecht Fußball gespielt. In der zweiten Halbzeit hat sich die Mannschaft fantastisch präsentiert und eine tolle Moral gezeigt. Heute hatten wir auch mal das nötige Quäntchen Glück, das uns schon oft gefehlt hat."