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Mathias Hochreuther vom Club-Medienpartner Radio Gong 97,1 mit der Vorschau auf das Heimspiel des 1.FCN am Samstag gegen Werder Bremen.

Meyers Plan: Zu alter Heimstärke finden

Nürnberg - Der 1. FC Nürnberg will am Samstag (25.08.07, 15.30 Uhr) die ersten Punkte vor heimischem Publikum einfahren. "Wir haben zuhause dreimal verloren - gegen Schalke im Ligapokal, gegen Trondheim in der Vorbereitung und zum Saison-Auftakt gegen Karlsruhe", sagt Hans Meyer. "Diese Serie wollen wir durchbrechen, dann können wir auch wieder davon reden, dass wir heimstark sind - so, wie wir es eineinhalb Jahre waren." Die Chancen auf einen Erfolg im easyCredit-Stadion stehen gar nicht mal so schlecht, denn Gegner Werder geht personell am Stock.

Mittlerweile braucht man schon fast drei Hände, um die Ausfälle bei den Hanseaten zu zählen. Jüngstes Opfer: Neuzugang Carlos Alberto, der beim Training über Unwohlsein klagte. Meyer sieht in der Misere allerdings keinen großen Vorteil: "Bremen hat trotz der Verletzten eine gute Substanz und genügend Breite und Klasse auf der Bank, um die Verletzten zu kompensieren. Mir wäre lieber, Bremen hätten eine komplett gesunde Mannschaft, wie letztes Jahr als wir gegen sie gespielt haben. Das wäre für unser Team eine bessere Motivation."

"Bayern-Spiel ist kein Maßstab"

Dass die Truppe von Thomas Schaaf noch keinen "Dreier" in der noch jungen Saison erringen konnte, ficht den 64-jährigen Trainerkollegen ebenfalls nicht an. "Das Spiel gegen die Bayern ist kein Maßstab zur Beurteilung ihrer Leistung. Die Bayern spielen derzeit wie von einem anderen Stern. Gegen Bochum hat Bremen nach der ersten Halbzeit immerhin 2:0 geführt." Am Ende stand es jedoch 2:2.

Der 1.FCN dagegen konnte seine 2:0-Führung beim ersten Saisonsieg am vergangenen Samstag in Rostock (2:1) verteidigen. Nun sollen weitere Positiv-Erlebnisse folgen. Manager Martin Bader: "Wir benötigen vor allem in den kommenden Spielen so viele Punkte wie möglich. Denn wir alle wissen doch, wie schwer es wird, wenn du in der Liga unten drin hängst und der Musik hinterherläufst."

Ohne Charisteas und Pinola

Bei der Pressekonferenz am Donnerstag stellte Meyer noch einmal klar, wer zwischen den Pfosten stehen wird: "Meine Mannschaft hat ordentlich trainiert, wie immer eigentlich. Niemand hat sich aufgedrängt. Daniel Klewer hat sehr gut trainiert, aber Jaromir Blazek wird am Samstag halten." Ansonsten sollen es die gleichen Spieler wie in Rostock richten - einzige Ausnahme: Angelos Charisteas. Der Grieche wird gegen seinen ehemaligen Klub nicht mitwirken können. Ihn ersetzt Nicky Adler im Kader.

Auch Javier Pinola befindet sich aufgrund seiner Oberschenkelzerrung nicht im Aufgebot. Auf Abruf halten sich Matthew Spiranovic und Dario Vidosic bereit - zwei von zehn Nationalspielern, die am Mittwoch im Einsatz waren. Einen Sieg holte dort keiner, es wäre aber allen recht, wenn es dafür allen gemeinsam in der Liga gelingen sollte...

© ballon

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"Vollgas geben und Selbstvertrauen tanken"

Ist zuversichtlich, bald wieder so jubeln zu können: Tim Wiese

Nürnberg - Machtlos war Tim Wiese, als ihm die Altintops, Riberys, Tonis und Ottls gleich vier Tore einschenkten - bei Werders 0:4 im Heimspiel gegen Bayern München. Vor dem Duell mit dem 1. FC Nürnberg gibt sich der Werder-Keeper aber gelassen: "Ich bin zuversichtlich, dass es bald wieder aufwärts geht." Ein Punkt aus zwei Spielen - das kann für eine Mannschaft wie Werder eigentlich nicht der Anspruch sein. Doch Wiese kennt die Gründe für den Stotterstart: "Wenn alle wieder an Bord sind, sind wir ein sehr starkes Team", so der gebürtige Rheinländer im Interview mit fcn.de.


fcn.de: Tim Wiese, mit 0:4 hat Ihre Mannschaft am Samstag gegen Bayern München verloren. Macht Ihnen Angst, dass Werder gegen einen Mitkonkurrenten um die Meisterschaft so deutlich unterlegen war?

Wiese: Nein. Mit unserer derzeitigen Personalsituation ist das sicher auch zu erklären. Wenn alle an Bord sind, sind wir ein sehr starkes Team. Ich bin zuversichtlich, dass es bald wieder aufwärts geht.

Am kommenden Samstag steht das Gastspiel beim Club an. Gegen Nürnberg tat sich Bremen in der letzten Saison trotz zweier Siege schwer. Erwarten Sie auch diesmal eine enge Partie?

Wiese: Nürnberg hat eine gute Mannschaft. Da wurde in den vergangenen Jahren gute Arbeit geleistet. Das Team hat sich unter Hans Meyer stetig verbessert, es wird keine leichte Aufgabe für uns.

Wie schätzen Sie das Team von Trainer Hans Meyer in dieser Spielzeit ein? Kann der 1.FCN erneut eine so erfolgreiche Saison hinlegen wie in der vergangenen Runde?

Wiese: Nürnberg kann im oberen Mittelfeld mitmischen. Wenn alles gut läuft, traue ich ihnen auch wieder einen UEFA-Cup-Platz zu. Die Mannschaft hat das Potenzial.

Erst die Partie in Nürnberg und dann Mitte der nächsten Woche das Rückspiel in der Champions-League-Quali bei Dinamo Zagreb. Welchen Stellenwert haben die beiden Partien für den weiteren Saisonverlauf?
 
Wiese: Natürlich sind die Spiele wichtig, und ich bin zuversichtlich, dass wir beide Begegnungen positiv gestalten können. Wir wollen in Nürnberg Vollgas geben und einen Sieg einfahren, um Selbstvertrauen für das Spiel in Zagreb zu tanken.

Sie selbst sind jetzt seit zwei Jahren an der Weser und hatten es am Anfang mit ihrer Art als "kölsche Jung" auch nicht ganz einfach in einer Stadt, in der eher hanseatische Zurückhaltung gepflegt wird. Hinzu kam kurz nach Beginn Ihres Engagements in Bremen der zweite Kreuzbandriss Ihrer Karriere. Wie beurteilen Sie Ihre Entwicklung seit dem Wechsel zu Werder als Torwart, aber auch als Mensch? Was waren bislang die Highlights, und welche großen Ziele haben Sie vor Augen?

Wiese: Ich hab mich sportlich enorm weiter entwickelt. Ich bin in einer Top-Mannschaft, die in den letzten Jahren um den Titel mitgespielt hat. Highlights waren sicherlich die Auftritte in der Champions League und im UEFA-Pokal. An diesen Aufgaben wächst man auch menschlich. Ich möchte mit Werder noch viel erreichen, wir wollen Meister werden. Darüber hinaus hoffe ich auf eine Nominierung für die Nationalmannschaft.

Danke, Tim Wiese.

Meyer pfeift Meyer-Truppe

Zuletzt zeigte er Galasek zu Unrecht Rot: Florian Meyer

Nürnberg/Frankfurt a.M. - Hans Meyers Namensvetter Florian Meyer leitet am Samstag (25.08.07, 15.30 Uhr) das Heimspiel des 1. FC Nürnberg gegen Werder Bremen. Unter dem 38-jährigen Referee stehen für den Club drei Siege, fünf Unentschieden und zehn Niederlagen zu Buche - eine Bilanz, die dringend einer Aufbesserung bedarf. In der vergangenen Saison pfiff Meyer sowohl den 3:0-Erfolg beim VfB Stuttgart zum Auftakt, als auch die 1:2-Niederlage am 4. November 2006 in Berlin und das 2:2 im März dieses Jahres gegen Eintracht Frankfurt.

Zuletzt stand am 5. Mai die 0:1-Auswärtsniederlage in Gelsenkirchen zu Buche, bei der Tomas Galasek auch noch unberechtigterweise die Rote Karte gesehen hatte. Kann ja eigentlich nur besser werden... 

Die Erfahrung von 131 Bundesligapartien

Meyer stammt aus dem niedersächsischen Burgdorf und hat bereits 131 Bundesligapartien über die Bühne gebracht. 2005 pfiff er das DFB-Pokal-Endspiel. Auch international sammelte der Unparteiische einige Erfahrungen. Unter den wachsamen Augen des FIFA-Referees fanden neben zwölf Länderspielen und elf UEFA-Cup-Partien fünf Begegnungen in der Champions League statt.

Assistiert wird der Kanzleileiter am Samstag im easyCredit-Stadion von Thomas Frank und Carsten Kadach, vierter DFB-Offizieller ist Dr. Jochen Drees.