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Saenko: "Es war ein Super-Spiel"

Nicht nur bei Abardonado und Pinola (vorne) war die Freude groß...

Frankfurt - Das war ein immens wichtiger Sieg der Cluberer in Frankfurt. Entsprechend groß war die Erleichterung bei Spielern und Verantwortlichen nach dem schönen 3:1-Erfolg. "Wir sind glücklich, das war ein Super-Spiel", sagte Ivan Saenko. Und auch 1.FCN-Manager Martin Bader konnte endlich mal wieder aufatmen: "Ich freue mich, dass die Zeit vorbei ist, in der man sich immer fragt, was habe ich falsch gemacht." Die Stimmen zum Spiel.


Mittelfeldspieler Peer Kluge: "Wir haben hinten die Räume eng gemacht und gut nach vorne gespielt. Jeder Einzelne war voll da und hat gut gefightet bis zum Ende. Das war ein kleiner Anfang. Wir haben drei Punkte auswärts gewonnen, aber es wird noch ein harter Weg. Es war sehr wichtig, auswärts zu gewinnen."

Stürmer Ivan Saenko: "Als wir 0:1 hinten lagen, war das schon ein kleiner Schock. Nach dem 1:1 hatten wir dann alles im Griff und haben am Ende verdient gewonnen. Zurzeit ist jeder Punkt wichtig und gibt uns Selbstvertrauen. Wir sind glücklich, es war ein Super-Spiel. Das ist gut für den Kopf. Jetzt schauen wir nach vorne und schaffen das."

Stürmer Angelos Charisteas: "Heute haben wir gezeigt, dass wir Kraft haben und gewinnen können. Ich bin sehr zufrieden, habe ein Tor geschossen und gezeigt, dass ich der Mannschaft helfen kann. Trotzdem reicht das nicht, wir müssen und wollen auch gegen Wolfsburg gewinnen."

Präsident Michael A. Roth: "Dieser Sieg war vielleicht die Bedingung für das Überleben. Das werden wir sehen. Wenn die Mannschaft so weiter spielt mit der Arbeit von Trainer Thomas von Heesen, dann machen wir einen guten Endspurt und stehen am Ende gut da. Natürlich genieße ich den Sieg. Ein 'Dreier' tut doch gut."

Manager Martin Bader: "Wir haben gut gespielt. Schon am letzten Wochenende gegen die Bayern. Jetzt haben wir einen 'Dreier' geholt und ich freue mich, dass die Zeit vorbei ist, in der man sich immer fragt: Was habe ich falsch gemacht? Wir müssen versuchen, jetzt unsere kleine Serie aufrecht zu erhalten. Wir haben allen gezeigt, wir sind nicht abgeschrieben. Trotzdem wird unser Programm brutal bis zum Schluss."

Trainer Thomas von Heesen: "Das Spiel fing genauso an, wie wir es uns nicht vorgestellt hatten. Einen Moment haben wir geschlafen und gleich das Tor bekommen. Doch unsere Truppe hat gezeigt, dass wir zurückkommen können. Nach der Unterbrechung sind wir sehr schläfrig zurückgekehrt. Dann hatten wir Glück und Erfolg, standen hinten kompakt und konnten vorne schnell kontern. Wir sind mit den drei Punkten gut dabei, daran wollen wir anknüpfen gegen Wolfsburg."

Trainer Friedhelm Funkel (Eintracht Frankfurt): "Wir haben gegen eine gute Nürnberger Mannschaft verloren. Nach dem schönen Führungstor mussten wir den Ausgleich hinnehmen, die Unterbrechung haben wir dann gut genutzt und den Rest der ersten Halbzeit gut gespielt. Nach den Nürnberger Treffern hat die Mannschaft gekämpft, ich mach ihr keinen Vorwurf. Wir haben es allerdings mit der Brechstange versucht, standen hinten offen und haben die Konter bekommen."

1.FCN verurteilt die Vorfälle

Die Club-Fans im Frankfurter Gästeblock

Frankfurt - Der 1. FC Nürnberg verurteilt die hässlichen Vorfälle beim Spiel am Samstag (05.04.08) in Frankfurt (3:1) aufs Schärfste. Schiedsrichter Peter Gagelmann hatte die Begegnung unterbrechen müssen, nachdem aus dem Nürnberger Fan-Block Böller gezündet und eine Leuchtrakete auf das Spielfeld geschossen worden waren.

"Wir werden mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen, die Täter zu ermitteln", verdeutlichte 1.FCN-Sportdirektor Martin Bader am Sonntag nach dem Spiel noch einmal. Zumal der Club seit Jahren für eine aktive, positive Fan-Szene steht.

"Einzeltäter dürfen den Verein nicht in Misskredit bringen"

Bader: "Natürlich sind wir stolz darauf, wenn 4.000 oder 5.000 unserer Fans mit zu einem Auswärtsspiel reisen. Es kann aber einfach nicht sein, dass sie und wir als Verein durch Einzeltäter in Misskredit und um unser positives Image gebracht werden."

Bereits am Sonntag wurden erste dem Club vorliegende TV-Bilder aus dem Fanblock ausgewertet, weiteres Bildmaterial hat der Club angefordert. Intensive Gespräche mit Fangruppierungen in den kommenden Tagen sollen ebenfalls zur Aufklärung beitragen.

Bader erwartet Selbstreinigungsprozess

"Wir stehen seit Jahren in einem intensiven, aktiven Dialog mit unseren Fans, haben eine äußerst engagierte Fanbetreuung. Alle sind an der Aufklärung interessiert", erklärte Bader, der auf Hinweise aus den "eigenen Reihen" hofft: "Wir erwarten jetzt auch einen Selbstreinigungsprozess aus der Kurve. Denn es kann nicht sein, dass uns in dieser Phase womöglich eine Platzsperre droht."

Ein besonderes Dankeschön geht aus Nürnberg an Schiedsrichter Peter Gagelmann und auch an die Frankfurter Gastgeber: "Sie haben uns mit ihrem umsichtigen Handeln die Möglichkeit gegeben, mit unseren Fans zu sprechen und Schlimmeres zu verhindern", bedankte sich Bader. Persönliche Schreiben an den Schiedsrichter, den DFB und die Eintracht werden folgen.