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"Wir müssen und können damit leben"

Andi Wolf gab wieder einmal alles für den Club

Nürnberg - Zwar wieder (nur) ein 1:1 im Heimspiel - aber diesmal dürfen die Cluberer wahrlich stolz sein. Beinahe hätte es zu einer ähnlichen Überraschung wie im Vorjahr gereicht. "Vorher hätte ich nicht gedacht, überhaupt einen Punkt holen zu können. Wir müssen und können mit diesem 1:1 leben", sagte "Zwetschge" Misimovic. Die Stimmen zum Spiel.

Club-Torschütze Zvjezdan Misimovic: "Es war vielleicht ein bisschen mehr drin. In den letzten zehn Minuten haben wir es nicht geschafft, das 1:0 über die Zeit zu bringen. Wir haben das 2:0 verpasst und damit die Chance, den Sack zuzumachen. Wir müssen und können mit diesem 1:1 leben. Wir hatten viel mehr Feuer als zuletzt und sind richtig gut in die Zweikämpfe gekommen. So muss es auch sein bei einem Heimspiel. Vorher hätten wir nicht gedacht, überhaupt einen Punkt holen zu können. Das Spiel lief wirklich gut. Ich hoffe sehr, dass jeder Einzelne seine Leistung weiter so bringen kann. Wir haben heute eine enorme Steigerung gegenüber den letzten Spielen gesehen. Wenn wir weiter so auftreten, haben wir gute Chancen im Abstiegskampf." 

Jacques "Pancho" Abardonado: "Ich bin mit vielen Erwartungen hierher gekommen und möchte alles tun, den Club da unten raus zu bekommen. Das Spiel hat mir unheimlich viel Spaß gemacht. Gegen Luca Toni zu spielen, war eine große Herausforderung, hat mir aber keine Angst gemacht. Ich spiele nicht mit Genugtuung, sondern ich respektiere die Meinung des Trainers."

Mittelfeldspieler Marco Engelhardt: "Wir haben sehr vieles richtig gemacht. Wir sind vor allem viel gelaufen. Das muss in Zukunft immer so sein. Es ist eigentlich egal, wer der Gegner ist, denn in unserer Situation müssen wir gegen alle Gegner punkten."

Präsident Michael A. Roth: "Wir haben sehr gut gespielt. Ich habe den alten Club des letzten Jahres wiedererkannt. Wenn die Mannschaft den Geist von heute mit nach Frankfurt nehmen kann, dann haben wir gute Chancen."

Abwehrspieler Andreas Wolf: "Wenn man so lange führt wie wir heute, tut es schon weh, die Punkte noch zu verlieren. Trotzdem müssen wir mit dem Punkt heute ausnahmsweise zufrieden sein. Vor dem Spiel konnten wir nicht davon ausgehen. Ich hoffe, dass unser Team nun weiter so kämpferisch die Spiele angeht." 

Trainer Thomas von Heesen: "Wir haben alles gesehen, was man erwarten darf. Einmal haben wir nicht aufgepasst. Und am Ende sind wir nicht belohnt worden. Wir sind intakt und auf dem richtigen Weg, diese schwierige Situation zu bewältigen. Die Bayern sind in jeder Sekunde brandgefährlich. Wir hatten bei dem 1:1 nicht die nötige Aufmerksamkeit. Der Punkt ist leider mal wieder etwas zu wenig. Auch wenn ich ansonsten mit meiner Mannschaft sehr zufrieden war." 

Trainer Ottmar Hitzfeld (Bayern München): "Wir haben nicht gut kombiniert und einen Blackout beim Gegentor gehabt. Die linke Nürnberger Seite über Pinola und Saenko ist ihre stärkste. Wir müssen mit dem einen Punkt zufrieden sein, und wenn man den Spieltag betrachtet, war es ein guter Tag für uns. Ansonsten war es von unserer Seite ein müder Kick. Die Länderspiele hat man unseren Spielern angemerkt. Gerade auch Ribery war müde. Ich war sauer, weil es nicht sein kann, dass man beim Nationalteam Gas gibt und hier bei uns nicht mehr."