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"Haben gezeigt, dass wir Nerven haben"

Schlusspfiff: Frohe Rostocker, Nürnberger am Boden

Nürnberg - Das erste Heimspiel des Jahres endete nur mit einem Remis. Nach der Partie gegen Hansa Rostock (1:1) geht es beim Club unverändert weiter mit dem Kampf um den Klassenerhalt. Beim unglücklichen Unentschieden hat die Mannschaft laut Hans Meyer gezeigt, "dass wir Nerven haben". Die Stimmen zum Spiel.

Club-Coach Hans Meyer: "Unsere Situation hat sich noch weiter verschlechtert, ist wirklich dramatisch geworden. Dieser absolute Wille, den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen, fehlt einfach in allen Teilen der Mannschaft. Ich sage nicht, dass wir jetzt abgestiegen sind. Aber gerade das unglaublich ärgerliche Gegentor hat gezeigt, dass wir Nerven haben."

Stürmer Jan Koller: "Ein Punkt ist leider zu wenig. Wir wollten den Dreier, und schon wieder bekommen wir so ein leichtes Gegentor. Das ist echt nicht möglich! Wir waren gut organisiert, aber das Ergebnis ist wirklich bitter."

Mittelfeldspieler Zvjezdan Misimovic: "Ich bin umgeknickt, mein Knöchel ist dick. Leider haben wir zu wenig getan. Ein Punkt zuhause gegen einen direkten Konkurrenten reicht nicht. Wir müssen jetzt die nächsten Punkte einfahren und dürfen die Köpfe nicht in den Sand stecken."

Kapitän Tomas Galasek: "Ich bin wirklich enttäuscht. Wir wollten unbedingt gewinnen. Momentan sind wir einfach nicht so stark, mit dieser Situation souverän umzugehen. Solche Fehler wie der zum 1:1 passieren in dieser Saison leider zu oft."

Angreifer Nicky Adler: "Wir hatten in der zweiten Hälfte genug Chancen, den Sack zuzumachen. Zumindest haben wir nicht verloren - das ist das Positive. Bei meiner Chance kurz vor Schluss haben nur wenige Millimeter gefehlt. Das ist wirklich sehr schade. Jetzt helfen nur noch Siege, schön zu spielen bringt uns nicht mehr weiter."

Trainer Frank Pagelsdorf (Hansa Rostock): "Es war ein faires Spiel. Das Ergebnis ging auch in Ordnung; wir können nicht unzufrieden sein. Es war ein sehr hart umkämpftes Spiel. Wir hatten uns vorgenommen, nach vorne zu spielen. Das war in der ersten Halbzeit auch der Fall. Nach der Pause sind wir dann zu tief gestanden, weshalb wir keine zwingenden Kontermöglichkeiten mehr hatten."