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Mathias Zeck von Radio Gong 97,1 mit der Vorschau zum Pokalspiel gegen Hannover.

Eine ganz große Chance für den Club

Nürnberg - Zwei Schritte noch ist der 1. FC Nürnberg von der Teilnahme am Endspiel des DFB-Pokals entfernt. Auf dem Weg nach Berlin stellt sich dem Club im Viertelfinale am Dienstag (27.02.07, 19.00 Uhr; Ausschnitte im ZDF ab ca. 22.30 Uhr) zunächst einmal die Hürde Hannover 96 in den Weg. Die Niedersachsen steigerten sich im Verlauf dieser Bundesliga-Saison stetig und schnuppern mittlerweile als Tabellen-Siebter an den UEFA-Cup-Rängen.

1.FCN-Trainer Hans Meyer, dessen Mannschaft heiß auf den Cup ist, meinte bei der Pressekonferenz: "Das Spiel ist von der Ausgangssituation unglaublich offen. Hannover stellt die viertbeste Auswärtsmannschaft, hat zuletzt in Aachen 4:1 und in Leverkusen hochverdient 1:0 gewonnen, dazu im Pokal in diesem Jahr schon in Dortmund gesiegt. Nicht zu vergessen zuletzt das 5:0 gegen Hertha BSC und jetzt am Samstag das 4:2 gegen Dortmund nach klarer 4:0-Führung!" Der Club kann deshalb noch mehr Unterstützung gebrauchen. Bislang wurden für den Hit erst knapp 24.000 Karten verkauft. Andreas Wolf: "Da darf eigentlich kein Platz mehr frei bleiben, das ist eine ganz große Chance für Nürnberg!" Zweimal - 1940 und 1982 - zog der Club erst im Endspiel den Kürzeren, dreimal schon - 1935, 1939 und 1962 - haben die Franken den DFB-Pokal gewonnen. Doch die Siege sind lange her - Zeit also, den Erfolg zu wiederholen.

Hecking erwartet "attraktiven Fight"

Hannovers Coach Dieter Hecking verspricht sich vom Duell der UEFA-Cup-Aspiranten einen "leidenschaftlichen, attraktiven Fight" und bezeichnet das Aufeinandertreffen der erfolgreichen Teams als "50:50-Spiel". "Ich sehe beide Mannschaften auf Augenhöhe, beide werden mit offenem Visier spielen", so der sympathische 42-Jährige. "Nürnberg wird versuchen, Druck aufzubauen, Hannover muss dagegenhalten." Nach dem 4:2 gegen Dortmund wird Hecking sein Team nur vereinzelt umstellen - als sicher gilt, dass der zuletzt gesperrte Frank Fahrenhorst in der Viererabwehrkette Dariusz Zuraw ersetzen wird.

Beim Club fällt Abwehrchef Glauber (Rückstand) definitiv aus. Javier Pinola nahm am Montag vorsorglich (muskuläre Probleme in der Wade) im Gegensatz zu Jaouhar Mnari (Knieverletzung) nicht am Abschlusstraining teil. Für beide besteht aber Hoffnung auf einen Einsatz. Markus Schroth (Nasenbeinbruch) muss dagegen passen. Zum Kader gehören außer den 19 Akteuren vom Spiel in Mainz auch Marco Engelhardt, der am Samstag bei den Amateuren 90 Minuten auf der "Sechserposition" im Einsatz war. Offen lässt Trainer Meyer, wer im Tor steht. Stammkeeper Raphael Schäfer durfte in der 1. Runde ran, Ersatzmann Daniel Klewer in den beiden folgenden Spielen.

Zwei von zwei Pokalspielen gegen 96 gewonnen

Im Pokal haben Club und 96 bislang zweimal die Klingen gekreuzt. Erfreulich: der 1.FCN konnte beide Spiele für sich entscheiden. Kurios: Torhüter Jürgen Rynio stand in den Duellen jeweils bei beiden Teams im Tor - beim 1:0 (0:0)-Heimsieg des 1.FCN im Viertelfinale der Saison 1968/69 im Nürnberger Kasten und beim 3:1 (0:1)-Auswärtserfolg in der Achtelfinal-Partie der Saison 1981/82 auf Hannoverscher Seite.

3:1 endete auch die Hinrunden-Partie in dieser Spielzeit. Nach dem frühen Gegentor in der vierten Minute durch Thomas Brdaric drehte der Club die Partie durch Treffer von Ivica Banovic (32.) und Markus Schroth (56.). Jaouhar Mnari sorgte in der Nachspielzeit per Elfmeter für den 3:1-Endstand (90.). Mit einem weiteren Sieg gegen 96 könnten Meyers Jungs nun den Halbfinal-Einzug perfekt und den Fans damit noch größere Hoffnungen auf eine UEFA-Cup-Teilnahme machen. Dass das 1:2 beim 1. FSV Mainz 05 vom letzten Samstag für den Club ein Schuss vor den Bug zur rechten Zeit gewesen ist, bestreitet Meyer: "Wir sind doch keine Phantasten und wissen, dass auch wir verlieren können. Und bestimmt verliert niemand gerne, du gehst immer lieber mit einem Erfolgserlebnis ins nächste Spiel." So auch vor dem Bundesliga-Duell in Bielefeld am Samstag. 

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Arzt an der Pfeife

Hat das Duell Club vs. 96 in der Liga bereits gepfiffen: Dr. Drees

Frankfurt/M. - Das DFB-Pokalviertelfinale zwischen dem 1.FCN und Hannover 96 im easyCredit-Stadion leitet am Dienstagabend (27.02.07, 19.00 Uhr) Dr. Jochen Drees. Für den Arzt aus Mainz, der für den SV Münster-Sarmsheim pfeift, ist es bereits die zweite Begegnung in dieser Spielzeit mit dem Club, dessen Pokalpartie aus der 2. Runde beim Zweitligisten Paderborn (2:1 n.V.) er bereits gepfiffen hatte.

Auch in der Bundesliga - Drees hat in Deutschlands höchster Liga seit seiner ersten Nominierung vor zwei Jahren bislang 16 Partien über die Bühne gebracht - kreuzten sich die Wege des begeisterten Triathleten und des 1.FCN schon einmal. Kurios: Auch damals war es das Duell Hannover gegen den Club. Die Partie am 5. Februar vorigen Jahres endete in der AWD-Arena nach der Nürnberger Führung durch Robert Vittek und dem Ausgleichstreffer von Jiri Stajner 1:1.

Drees an den Seitenlinien im easyCredit-Stadion assistieren Christian Dingert und Alexander Schlutius, vierter DFB-Offizieller ist Lutz Wagner.