Diese Webseite verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

OK

Hannover 96 - 1. FC Nürnberg 0:3 (0:0)

Das Spiel im Stenogramm:

Hannover 96: Enke - Cherundolo, Fahrenhorst, Vinicius, Tarnat - Balitsch, Yankov - Stajner (68. Jendrisek), Bruggink, Rosenthal (56. Hashemian) - Brdaric

1. FC Nürnberg: Schäfer - Reinhardt, Wolf, Glauber (82. Spiranovic), Pinola - Galasek - Kristiansen, Mnari (55. Polak), Engelhardt (70. Banovic) - Mintal - Schroth

Tore: 0:1 Mintal (54.), 0:2 Engelhardt (62.), 0:3 Banovic (90.)

Zuschauer: 49.000 (ausverkauft)

Schiedsrichter: Dr. Drees

Gelbe Karten: Tarnat, Balitsch, Cherundolo/Engelhardt

Gelb-Rote Karten: -/-

Rote Karten: -/-

Download der ausführlichen Spielstatistik im PDF-Format!

<i>Der direkte Vergleich gegen Hannover 96 nach 24 Bundesliga-Spielen:</i>

Heimspiele Auswärtsspiele Gesamt
6 Siege 3 Siege 9 Siege
4 Unentschieden 6 Unentschieden 10 Unentschieden
2 Niederlagen 3 Niederlagen 5 Niederlagen
20:15 Tore 19:18 Tore 39:33 Tore

Schroth-Jubiläum in Hannover

Erzielte beim 3:1 in der Hinrunde das wichtige 2:1: Markus Schroth

Nürnberg - Für einen Club-Akteur hat das Saisonfinale des 1. FC Nürnberg am Samstag (19.05.07, 15.30 Uhr) bei Hannover 96 eine ganz besondere Note: Wenn Markus Schroth in der AWD-Arena zu seinem 83. und letzten Bundesliga-Einsatz im rot-schwarzen Dress kommt, feiert er zugleich das imposante Jubiläum von 300 Spielen im Oberhaus. Insgesamt 62 Tore hat der sympathische Angreifer, der nach dieser Saison zu 1860 München zurückkehren wird, dabei erzielt.

Auch beim 3:1 des 1.FCN gegen die 96er in der Hinrunde war Schroth erfolgreich. Nachdem Ivica Banovic die frühe Führung der Gastgeber durch Thomas Brdaric (4.) zum 1:1 ausgeglichen hatte (32.), brachte der Nürnberger Stürmer die Hausherren vor 28.683 Zuschauern im easyCredit-Stadion mit seinem Tor zum 2:1 auf die Siegerstraße (56.). Jaouhar Mnari machte in der Schlussminute per verwandeltem Handelfmeter alles klar. Ein ähnliches Erfolgserlebnis am Samstag in Hannover wäre ein schönes Abschiedsgeschenk nach drei erfolgreichen Jahren beim Club.

Auswärtsbilanz ausgleichen

Davon abgesehen möchten die Franken natürlich ihre tolle Saisonleistung mit einem gebührenden Auftritt beenden. Die Bilanz spricht für den 1.FCN: Nach 23 Bundesliga-Duellen mit Hannover stehen acht Siege und zehn Unentschieden zu Buche - bei fünf Niederlagen. Das Torverhältnis: 36:33. Nicht ganz so erfreulich die Statstik in der Fremde: In Hannover gewannen die Cluberer zweimal, sechsmal spielten sie unentschieden und mussten sich dreimal geschlagen geben. 16-mal trafen die Gäste, 18-mal die Hausherren. So schlecht sind die Daten jedoch nicht, denn mit einem weiteren "Dreier" wäre die Auswärtsbilanz ausgeglichen.

Die letzte Begegnung der beiden Mannschaften in der AWD-Arena endete am 5. Februar 2006 mit einem leistungsgerechten 1:1. Robert Vittek hatte vor 31.100 Zuschauern das 1:0 erzielt - sein erstes Saisontor und der Auftakt eines herausragenden Jahres für den Slowaken. Jiri Stajner besorgte den 1:1-Ausgleich (74.). Der letzte Auswärtssieg war dem Club in der Saison 1987/88 gelungen. Joachim Philipkowski hatte vor 17.899 Zuschauern in Hannover zum 1:0 getroffen (25.). Stefan Reuter besorgte kurz darauf per Foulelfmeter das 2:0. Hannovers Siegfried Reuter gelang zwar nach dem Wechsel der Anschlusstreffer zum 1:2 (68., FE.), zu mehr reichte es aber nicht.

Macht's wie im DFB-Pokal-Viertelfinale...

In besonderer Erinnerung bleibt natürlich die Viertelfinalbegegnung zwischen Nürnberg und 96 im DFB-Pokal vom 27. Februar dieses Jahres. Beide Teams hatten sich 120 Minuten lang mehr oder weniger neutralisiert. So musste beim Stande von 0:0 das Elfmeterschießen im easyCredit-Stadion die Entscheidung bringen. Der kurz zuvor eingewechselte Ersatztorhüter des 1.FCN, Daniel Klewer, avancierte zum Helden des Shootouts, nachdem er zwei Elfer gehalten hatte. Am Ende hieß es 4:2, der Club war eine Runde weiter und steht nach dem Halbfinalsieg gegen Frankfurt (4:0) sogar im Endspiel in Berlin. Grund genug, eine Woche zuvor mit gesundem Selbstbewusstsein bei den Niedersachsen aufzulaufen.