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1. FC Nürnberg - Hamburger SV 0:2 (0:2)

1. FC Nürnberg:  Schäfer - Reinhardt, Wolf, Glauber, Pinola - Engelhardt (60. Sibon), Kristiansen - Mintal - Polak (65. Mnari), Schroth, Saenko (46. Pagenburg)

Hamburger SV: Rost - Demel (75. Mahdavikia), Reinhardt, Mathijsen, Atouba - Jarolim, de Jong, Benjamin, Sorin - van der Vaart (90. Guerrero) - Olic (80. Sanogo)

Tore: 0:1 van der Vaart (39.), 0:2 Jarolim (41.)

Zuschauer: 47.000 (ausverkauft)

Schiedsrichter: Kircher

Gelbe Karten: -/Demel, Sorin, Atouba

Gelb-Rote Karten: -/-

Rote Karten: -/-

Download der ausführlichen Spielstatistik im PDF-Format!

<i>Der direkte Vergleich gegen den Hamburger SV nach 52 Bundesliga-Spielen:</i>

Heimspiele Auswärtsspiele Gesamt
8 Siege 4 Siege 12 Siege
8 Unentschieden 4 Unentschieden 12 Unentschieden
10 Niederlagen 18 Niederlagen 28 Niederlagen
41:45 Tore 26:63 Tore 67:108 Tore

Club vs. HSV: Wieder ein Meyer-Dreier?

Im Gleichschritt marsch: Jan Polak (re.) und Piotr Trochowski

Nürnberg - Im letzten Heimspiel der zu Ende gehenden Bundesligasaison empfängt der 1. FC Nürnberg am Samstag (12.05.07, 15.30 Uhr) im easyCredit-Stadion den Hamburger SV. Damit treffen die beiden Traditionsmannschaften im Fußball-Oberhaus bereits zum 52. Mal aufeinander. Während der Club seine gute Heimbilanz mit einem letzten Sieg krönen möchte, haben natürlich auch die auswärtsstarken Hanseaten nach ihrer enttäuschenden Leistung am vergangenen Spieltag (0:3 gegen Bochum) einen "Dreier" im Visier.

Im Hinrundenspiel am 9. Dezember 2006 trennten sich beide Kontrahenten vor 54.628 Zuschauern in der AOL Arena mit einem torlosen Unentschieden. In einer chancenarmen Partie überzeugte der Club mit einer bestens organisierten Abwehr. Bei den wenigen Hamburger Torgelegenheiten erwies sich Raphael Schäfer im 1.FCN-Gehäuse als sicherer Rückhalt. Das letztlich verdiente Remis war der erste Nürnberger Punktgewinn in Hamburg nach zuvor sechs Niederlagen in der Hansestadt.

Erster Heimsieg für Meyer - zweiter Fußbruch für Mintal

Den letzten Heimerfolg gegen die Rothosen feierte der Club mit einem 2:1 am 28. Januar 2006. In einer nach verhaltenem Beginn sehr unterhaltsamen Begegnung gingen die Gäste vor 23.928 Zuschauern zunächst durch ein Eigentor von Andreas Wolf in der 65. Minute in Führung. Ivan Saenko markierte jedoch nur zwei Minuten später nach Vorlage von Jan Polak mit einem Schuss aus 22 Metern postwendend den Ausgleich. Den viel umjubelten Siegtreffer erzielte Stefan Kießling dann in der 73. Minute nach feiner Vorarbeit von Markus Schroth. Es war der erste Heimsieg Hans Meyers als Club-Trainer. Ein bitterer Wermutstropfen war allerdings die Verletzung von Marek Mintal, der bei seinem Comeback bereits in der dritten Minute ohne gegnerische Einwirkung umknickte, und sich einen erneuten Mittelfußbruch zuzog. Gerade erst ist die lange Leidenszeit des "Phantoms" endlich zu Ende gegangen, sodass Mintal am Samstag mit seinem 50. Bundesliga-Einsatz sogar ein kleines Jubiläum feiern könnte. 

Die höchsten Heimsiege gegen den HSV gelangen dem Club in den Anfangsjahren der Bundesliga. In der letzten Nürnberger Meistersaison 1967/68 mussten die Hamburger mit Uwe Seeler in ihren Reihen mit einem 0:4 im Gepäck die Heimreise antreten. Am 2. September 1967 trafen vor 50.000 Zuschauern zweimal "Goldköpfchen" Franz Brungs sowie August "Gustl" Starek und Zvezdan "Zick-Zack" Cebinac. Knapp zwei Jahre zuvor hieß es sogar 5:0, als am 23. Oktober 1965 vor 32.000 Zuschauern Heinz Strehl dreimal und Gustav "Gustl" Flachenecker zweimal einnetzten.

In der Heimbilanz gleichziehen

Die Gesamtbilanz fällt für den 1.FCN recht negativ aus: Zwölf Siegen und ebenso vielen Remis stehen satte 27 Niederlagen gegenüber. Auch das Torverhältnis von 67:106 ist nicht gerade vorzeigenswert. Einen etwas besseren Eindruck hat der Club gegen die Norddeutschen im heimischen Stadion gemacht. Dort siegten die Franken achtmal und teilten sich achtmal die Punkte. Allerdings: Neunmal traten die Rothosen mit einem Sieg die Rückreise in den Norden an. In der Heimbilanz kann das Meyer-Team am Samstag mit einem "Dreier" also gleichziehen - bei einem Sieg mit zwei Treffern Unterschied sogar nach Toren (bislang 41:43)...