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Pagenburg: "Ball einfach ins Tor gehauen!"

Glück im Frühling: Chhunly Pagenburg

Nürnberg - Chhunly Pagenburg stand am Samstagabend (14.04.07) nach dem wichtigen 1:0-Sieg des 1. FC Nürnberg gegen Alemannia Aachen natürlich im Mittelpunkt des Interesses. Schließlich hatte der 20-jährige Youngster das Tor des Tages erzielt - seinen ersten Bundesligatreffer überhaupt.

Große Freude beim Angreifer, den Trainer Hans Meyer gerne "der Kleine" nennt: "Da ist für mich ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen." Kein Wunder: bedeutet der Vorname Chhunly zu deutsch doch nichts anderes als "Glück im Frühling". Vom Sturmpartner Ivan Saenko gab es ein Extra-Lob: "Das Tor war toll."

Viel Zeit, sich über die eigene Arbeit zu freuen, bleibt den Cluberern aber nicht. Der Pokalknüller in drei Tagen wirft seine Schatten voraus. "Ab jetzt denken wir an Frankfurt", gab Keeper und Kapitän Raphael Schäfer die Marschroute vor.


Chhunly Pagenburg (1.FCN): "Es ist ein schönes Gefühl. Das erste Mal, dass ich von Anfang gespielt habe, mein erstes Bundesligator und dann auch noch gewonnen. Da ist für mich ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. Als junger Spieler will man natürlich immer spielen, und jetzt hat es endlich einmal geklappt. Ich hab den Ball einfach ins Tor gehauen! Dienstag kommt nun ein superwichtiges Spiel. Wir wollen gewinnen und mit den Fans nach Berlin fahren."

Ivan Saenko (1.FCN): "Ganz wichtig diese drei Punkte heute! Am Ende des Spiels hat vielleicht nach dem Pressing von uns die Kraft gefehlt. Aber das Tor war toll. Jetzt können wir uns voll auf Frankfurt konzentrieren. Heute wollen wir uns aber nicht mehr viele Gedanken machen und einfach nur ausruhen."

Raphael Schäfer (1.FCN): "Die Aachener haben heute sehr körperbetont gespielt und teilweise auch nicht immer mit fairen Mitteln. Das war unschön. Ansonsten war das heute keine berauschende Partie, sondern ein Geduldsspiel. Ab jetzt denken wir an Frankfurt."

Trainer Hans Meyer (1.FCN): "Wir haben ja bekannterweise vor diesem Spiel einige Probleme gehabt. Ich war überrascht, wie gut wir in den ersten 20 Minuten gespielt haben. Dann haben wir abgebaut. Vielleicht hatte die Mannschaft Angst vor der eigenen Courage, Angst, heute die Chance auf Platz fünf zu verspielen. Am Ende wäre ein Unentschieden vielleicht auch nicht ganz ungerecht gewesen, aber wir hatten ja aus dem Hinspiel noch einiges gut."

Sportdirektor Martin Bader (1.FCN): "Wir wollten diese wichtige Woche mit einem Sieg beginnen, um mit Selbstvertrauen in das Spiel gegen Frankfurt zu gehen. Das ist uns gelungen."

Trainer Michael Frontzeck (Alemannia Aachen): "Nürnberg hat stark begonnen. Da hatten wir große Probleme. Die Führung war verdient. Danach haben wir ein ordentliches Auswärtsspiel gezeigt, hatten auch vier oder fünf hochkarätige Chancen. Aber es sollte eben nicht sein. Dennoch hat mir die Art und Weise gefallen, unser Spiel war wesentlich besser als zuletzt gegen Dortmund."