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Mathias Zeck von Radio Gong 97,1 mit der Vorschau zum Auswärtsspiel des 1.FCN am Samstag bei Borussia Dortmund.

Siegreich in die Pause verabschieden

Nürnberg - Am Samstag (17.03.07, 15.30 Uhr) bestreitet der 1. FC Nürnberg bei Borussia Dortmund seine letzte Pflichtpartie vor der Länderspielpause. Im Signal Iduna Park bietet sich dem Club die Chance, seine Negativ-Serie von zuletzt drei sieglosen Spielen zu beenden und mit einem "Dreier" UEFA-Cup-Platz fünf für mindestens zwei Wochen zu verteidigen. Verfolger Bayer Leverkusen ist den Franken dicht auf den Fersen und hat nur noch einen Punkt Rückstand. 5.000 Fans begleiten den 1.FCN zum Tabellen-13. Dortmund, dessen Vorsprung auf die Abstiegszone nur einen Zähler beträgt.

Während beim BVB erstmals in dieser Saison alle wichtigen Kräfte zur Verfügung stehen, reisen die Franken ohne Joshua Kennedy (Achillessehnen-OP) und Joe Mnari (Reha nach Knie-OP) ins Ruhrgebiet. Marek Mintal tritt zwar wieder gegen den Ball, braucht aber noch Zeit und Ruhe. Ansonsten gibt es im Nürnberger Kader nur eine Veränderung gegenüber dem Aufgebot, das gegen Eintracht Frankfurt ein 2:2-Unenschieden errang: Markus Schroth ist nach seinem Nasenbeinbruch wieder dabei und ersetzt Gerald Sibon.

Meyer: Effekte bei Trainerwechsel nur spekulativ

Weitaus höhere Wellen schlug in den letzten Tagen ein personeller Wechsel auf Seiten des Gegners: Thomas Doll, bis Februar 2007 noch beim Hamburger SV unter Vertrag gestanden, löste den erfolglosen Jürgen Röber als BVB-Trainer ab. Unter der Ägide des Ex-Coaches hatten die Gelb-Schwarzen seit Rückrundenbeginn nur zwei von acht Begegnungen - gegen Bayern und Gladbach - gewonnen. Alle anderen Partien gingen verloren, so dass Röber am Montag die Brocken hinschmiss. "Spätestens nach der Niederlage in Bochum bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass in dieser Mannschaft längst nicht alle den Ernst der Lage begriffen haben", so der frühere Hertha-Übungsleiter.

Nun stehen sich also Doll und Hans Meyer nach dem Hinrunden-Spiel gegen den HSV zum zweiten Mal in dieser Saison gegenüber. "Ich glaube, das machen die anderen Vereine immer mit Absicht", scherzte der Club-Coach bei der Pressekonferenz am Donnerstag. "Das wird mal wieder ein Duell Alt gegen Jung am Samstag. Alle möglichen Effekte bei einem solchen Wechsel sind rein spekulativ. Man muss bis zum Ende der Saison abwarten, um bewerten zu können, ob er überhaupt einen hat. Für uns hat das im Moment wirklich nur einen kleinen Nebeneffekt", so Meyer. In seinem ersten Jahr beim HSV hatte Doll den Klub vom letzten Tabellenplatz über den UI und UEFA Cup in die Champions League geführt.

Meyer erwartet keine defensiven Dortmunder

Der 1.FCN aber würde dem neuen BVB-Trainer den Einstand gerne gründlich vermiesen - wie im zweiten Rückrunden-Heimspiel, als dies gegen die Bayern schon wunderbar funktionierte. Damals schickte der Club Ottmar Hitzfeld und sein Team mit 3:0 wieder heim. Ähnliches soll nun auch bei der zweitschlechtesten Rückrunden-Mannschaft gelingen. "Hinfahren, drei Punkte mitnehmen und auf der Heimfahrt ein bisschen feiern - das wäre optimal", bringt es Andi Wolf trocken auf den Punkt.

Als besonders anfällig erwies sich der BVB bislang in der ersten Halbzeit, nur Energie Cottbus zeigte in dieser Phase des Spiels mehr Schwächen. Ein früher Treffer würde den Cluberern natürlich in die Karten spielen, Meyer erwartet allerdings keinen defensiven Gastgeber: "Wir spielen auswärts, ich glaube nicht, dass die Dortmunder sich vor ihren 80.000 Fans wie Cottbus mit elf Mann in die eigene Hälfte stellen." Fakt ist aber: mit einem "Dreier" hätten Meyers Schützlinge den ersten Sieg nach 15 Jahren gegen den BVB unter Dach und Fach gebracht und bewiesen, dass der Club gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel doch gewinnen kann.

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Knut Kircher pfeift in Dortmund

Gibt im Signal Iduna Park die Richtung vor: Knut Kircher

Frankfurt a.M. - Der Anpfiff für die Bundesliga-Auswärtspartie des 1. FC Nürnberg bei Borussia Dortmund am Samstag (17.03.07, 15.30 Uhr) kommt von Schiedsrichter Knut Kircher. Der verheiratete Maschinenbau-Ingenieur und Vater von drei Kindern leitet im Signal Iduna Park sein 85. Spiel in der Bundesliga. Seine Karriere in der höchsten deutschen Fußballklasse startete Kircher im September 2001 bei einem Club-Spiel.

Damals verlor der 1.FCN mit 0:1 beim TSV München 1860 und auch die Gesamtbilanz des "Man in black" aus Rottenburg fällt mit einem Sieg, fünf Remis und fünf Niederlagen negativ für die Nürnberger aus. In der aktuellen Saison steht für den Club allerdings ein Unentschieden und ein Sieg zu Buche. Sowohl das 2:2 in Frankfurt als auch das 2:0 in Bochum fiel unter die Regie des FIFA-Schiedsrichters. Nicht zu vergessen: Der Elfmeter-Krimi gegen die SpVgg Unterhaching im Achtelfinale des DFB-Pokals, den der 1.FCN dank "Elfmeter-Killer" Daniel Klewer mit 2:1 gewann.

An den Seitenlinien in Dortmund assistieren Wolfgang Walz und Guido Kleve. Vierter Offizieller ist Michael Sahler.