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"Freue mich auf Wiedersehen in fünf Wochen"

Nur einer kann gewinnen! Meyer freut sich auf das Pokal-Halbfinale

Nürnberg - In den letzten zehn Spielminuten hat der 1. FC Nürnberg mit bedingungslosem Willen und Einsatz ein schon verloren geglaubtes Spiel noch aus dem Feuer gerissen. Nach 0:2-Rückstand trennten sich die Schützlinge von Trainer Hans Meyer am Freitagabend (09.03.07) mit 2:2 von Eintracht Frankfurt. "Ein Unentschieden zu Hause ist immer eine Niederlage", ärgerte sich der Club-Coach zwar anschließend auf der Pressekonferenz über das Remis, lobte zugleich aber auch: "Man kann den Jungs für die tolle Aufholjagd nur gratulieren."

Nach dem 2:2 in der Hinrunde zwischen beiden Teams gab es nun mit dem exakt selben Ergebnis wieder keinen Sieger. Das wird sich dann aber am 17. April im DFB-Pokalhalbfinale, wenn beide Kontrahenten zum dritten Mal in dieser Spielzeit aufeinander treffen, definitiv ändern. Meyer: "Ich freue mich schon auf das Wiedersehen in fünf Wochen." Weitere Stimmen zum Spiel hat fcn.de für Euch eingefangen.


Tomas Galasek (1. FC Nürnberg): "Wir sind selber schuld. Wenn wir gleich so scharf begonnen hätten, hätten wir Frankfurt mehr in Schwierigkeiten gebracht. Mit den Gegentoren haben wir uns selber in Probleme gebracht."

Dominik Reinhardt (1. FC Nürnberg): "Beim Standard haben wir nicht aufgepasst, dann haben wir uns auskontern lassen. Das darf nicht passieren. Wir sind aber gut zurückgekommen, haben dagegen gehalten und das 2:2 noch geschafft. Wir müssen zu unserer alten Stärke finden, die wir in der Hinrunde gezeigt haben."

Marco Engelhardt (1. FC Nürnberg): "Wenn wir etwas cleverer gespielt hätten, wären die Tore früher gefallen. Wir haben schon in den letzten beiden Partien viel zu wenig gemacht. Aber wir stehen immer noch gut da. Heute haben wir uns allerdings wirklich schwer getan gegen eine Mannschaft, die mit zehn Mann in der eigenen Hälfte stand. Das war heute auch ein gutes Zeichen an die Zuschauer, dass wir bis zum Schluss alles geben. Bis zum Pokal kann nun noch wirklich viel passieren. Das wird ein Spiel, in dem es um alles geht."

Raphael Schäfer (1. FC Nürnberg): "Frankfurt hat uns in den Zweikämpfen gezeigt, wie es geht. Aber in der zweiten Halbzeit haben wir es gut gemacht. Doch gegen defensiv spielende Mannschaften, die gegen den Abstieg kämpfen, tun wir uns wirklich schwer. Die sind aggressiv und spielen kompakt. Dann haben wir zwei Ausfälle in der Mannschaft, das merkt man einfach. Das war heute ein wichtiger Punkt für uns, vor allem für den Kopf."

Trainer Hans Meyer (1. FC Nürnberg): "Ein Unentschieden zu Hause ist immer eine Niederlage, und auch dieses Unentschieden ist eine Niederlage. Wir haben nicht mit der Frische gespielt, die uns sonst auszeichnet. Frankfurt hat fantastisch gestanden. Wir schienen heute nicht so motiviert und bissig wie die Eintracht. Ein Fehler im Spiel brachte uns in Rückstand. Wir sahen bis zum Schluss wie die Verlierer aus. Man kann den Jungs allerdings für die tolle Aufholjagd nur gratulieren, dass sie nach einem so unglücklichen Spielverlauf nicht aufgegeben haben. Das ist positiv. Unsere Mini-Krise konnten wir damit so gerade abwenden. Ich wünsche Friedhelm Funkel viel Glück, dass sie unten herauskommen und freue mich schon auf das Wiedersehen in fünf Wochen."

Trainer Friedhelm Funkel (Eintracht Frankfurt): "Wenn man 2:0 führt, 70 Minuten kaum eine Torchance zulässt und in der Defensive gut steht, dann ist man tief enttäuscht, wenn man das 2:1 nicht über die Zeit bringt. Ich hätte mir gewünscht, dass wir klarere Konter setzen. Beim 2:2 gehen wir nicht energisch genug zum Ball. Das darf einfach nicht passieren."

"Es war ein unglaublicher Wille da"

Nürnberg - "Ist das wieder ein verrücktes Spiel!" Moderator Mathias Zeck war am Freitagabend (09.03.07) in seiner Live-Reportage aus dem easyCredit-Stadion völlig aus dem Häuschen, nachdem Robert Vittek in der Schlussphase der Partie gegen Eintracht Frankfurt noch den 2:2-Ausgleich erzielt hatte. Zeck freute sich vor allem darüber, dass die Cluberer bis zum Schluss nicht aufgegeben hatten.

Club-Präsident Michael A. Roth atmete nach dem so wichtigen vierten Saisontor von Vittek tief durch. "Ich hätte es fast nicht mehr geglaubt, dass wir noch unentschieden spielen", so der 71-Jährige in der Nachbetrachtung von Mathias Hochreuther. Für die weiteren Rückrunden-Begegnungen fordert Roth Konzentration auf das Wesentliche: "Wir können das nicht so dahin plätschern lassen, sonst erreichen wir die Ziele nicht, die sich die Mannschaft, denke ich mal, jetzt doch gesetzt hat." 

Das 1:2 in der Live-Reportage von Mathias Zeck aus dem easyCredit-Stadion für Radio F - wie Club-Medienpartner Radio Gong 97,1 ein Sender des Funkhaus Nürnberg.

Der 2:2-Ausgleich in der Live-Reportage von Mathias Zeck aus dem easyCredit-Stadion für Radio F.

Mathias Hochreuther von Radio Gong 97,1 mit der Nachbetrachtung zum Remis gegen Eintracht Frankfurt.