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0:1-Niederlage gegen den VfB Stuttgart

Der 1. FC Nürnberg ging mit viel Engagement in die ersten Minuten und wollte mit dem etwas veränderten System den VfB Stuttgart beeindrucken. Eine Umstellung hatte Jogi Lieberwirth vorgenommen und Javier Pinola wieder in die Mannschaft genommen. Diese war jedoch mehr taktischer Natur, da Kapitän Mario Cantaluppi wieder den Abwehrchef gab und Lars Müller auf die linke Mittelfeldseite rückte. Zudem spielte Ivica Banovic zentral hinter den Spitzen Kießling und Daun.

Doch bereits nach neun Minuten die kalte Dusche: Einen VfB-Konter über Christian Gentner konnte Torwart Raphael Schäfer noch entschärfen, doch den Abpraller jagte Christian Tiffert zum 0:1 in die Maschen.

Alles war wieder früh über den Haufen geworfen, die Clubberer fielen aber nicht auseinander, sondern kämpften. Machten die Schwaben das Spiel schnell, wurde es aber immer wieder gefährlich. In der 22. Minute war es Danijel Ljuboja, der vor Schäfer auftauchte, doch diesmal war der Nürnberger Sieger.

Danach befreiten sich die Rot-Schwarzen und ein Schuss von Jan Polak aus 20 Metern zischte nur knapp am VfB-Gehäuse vorbei. Kurz danach leider auch ein Kopfball von Lars Müller nach schöner Flanke von Markus Daun.

Der Club war im weiteren Spielverlauf um Ordnung bemüht, aber zu viele einfache Fehler verhinderten mehr Möglichkeiten. So auch in der 40. Minute, als ein Ball von Daun auf Lars Müller an den Fünfmeterraum kam, aber Matthieu Delpierre im letzten Moment für die Schwaben dazwischen ging.

In der 2. Halbzeit bemühte sich die Mannschaft zwar, das Spiel noch zu drehen, aber sie fand keine Mittel, es fehlt einfach das Selbstbewusstsein und dies bekommt man nur mit Siegen. Jetzt, in der Länderspielpause, steht viel Arbeit auf dem Programm, bevor es zum Schicksalsspiel nach Kaiserslautern geht - dann auch mit dem neuen Cheftrainer.


1. FC Nürnberg: Schäfer - Lense (83. Reinhardt), Wolf, Cantaluppi, Pinola - Polak - S. Müller (53. Vittek), Banovic, L. Müller - Daun (78. Schroth), Kießling

VfB Stuttgart: Hildebrand - Hinkel, Meira, Delpierre, Magnin - Soldo - Tiffert, Gentner (61. Meißner), Hitzlsperger - Tomasson, Ljuboja (85. Cacau)

SR: Meyer

Tore: 0:1 Tiffert (9.)

Zuschauer: 25.068

Gelbe Karten: Lense, Kießling, Reinhardt  - Tiffert, Magnin.