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Samstag, 18.12.2010

"Zwei Klassen Unterschied"

Vor dem DFB-Pokal sprach fcn.de mit Wolfgang Wolf, Trainer von Kickers Offenbach.

fcn.de: Hallo Wolfgang Wolf, wäre Offenbach nicht mehr im DFB-Pokal vertreten, würden Sie Nürnberg die Daumen drücken?

Wolfgang Wolf: Ich gönne meinen alten Vereinen immer, wenn Sie sportlich erfolgreich sind. Ich hatte einen wunderbare Zeit in Nürnberg und hege immer noch große Sympathie für den Club. Es sind immer noch viele Spieler da, die zu meiner Zeit schon da waren. Zum Beispiel Javier Pinola, Raphael Schäfer und Andreas Wolf. Aber ich freue mich auch auf Udo Rauh und Chicco Vogt aus dem Funktionsteam. Ich pflege immer noch gute Kontakte zum Club!

fcn.de: Freuen Sie sich auf das sportliche Wiedersehen?

Wolfgang Wolf: Klar, das sportliche Kräftemessen ist immer spannend. Für 90 Minuten steht man dann auf dem Platz im Wettkampf und im Anschluss reicht man sich wieder die Hände.

fcn.de: Sie haben schon Bochum und Dortmund aus dem Pokal geworfen. Wie wollen Sie den Club zum stolpern bringen?

Wolfgang Wolf: In einem Spiel ist alles möglich! Gegen Bochum in der ersten Runde waren wir klar besser, gegen Dortmund haben wir taktisch sehr gut gespielt. Der Club ist momentan taktisch auch sehr stark und hat eine sehr gute, junge, laufstarke Mannschaft. Es wird schwer, wir müssen unsere ganze Leidenschaft abrufen und uns die Möglichkeit offenhalten, die Sensation zu schaffen.

fcn.de: Wie schätzen Sie den 1. FCN ein?

Wolfgang Wolf: Nürnberg ist gut eingespielt, und es sind zwei Klassen zwischen uns. Wir sind am Schluss unserer Runde eingebrochen: Uns sind viele wichtige Spieler ausgefallen. Das ist schon ein großes Problem. Aber wie gesagt: In einem Spiel ist alles möglich, und wir wollen es möglich machen!

fcn.de: Was wünschen Sie sich und dem OFC zu Weihnachten?

Wolfgang Wolf: Ich wünsche uns einfach einen tollen Abschluss 2010. Unabhängig davon, wie das Spiel ausgeht: Es wird eine tolle Kulisse am Bieberer Berg, mit einer fantastischen Stimmung. Im Februar wird die Haupttribüne abgerissen, damit wird es das letzte ausverkaufte Spiel am alten Bieberer Berg sein. Ich möchte, dass die Fans nach dem Spiel zufrieden nach Hause gehen – es ist klar, dass wir nicht der Favorit sind, aber vielleicht können wir die Überraschung schaffen.

fcn.de: Ihr letztes Heimspiel wurde abgesagt – müssen wir uns Sorgen machen?

Wolfgang Wolf: Da hatte es über Nacht 20 cm geschneit, die man erst einmal bewältigen muss. Aber die Rasenheizung läuft auf Hochtouren und wir freuen uns auf das Spiel!