Diese Webseite verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

OK
Profis Dienstag, 11.02.2020

Zrelaks Startelf-Comeback: Lauffreudiger Grasfresser

Foto: Sportfoto Zink

"Richtig gut gekämpft", "kämpferisch eine sehr gute Leistung", "im Sinne der Vorwärtsverteidigung ein wichtiges Element": Würde Adam Zrelak in diesen Tagen durch die Kommentare eines der aktuellsten Instagram-Posts des 1. FC Nürnberg scrollen, es würde ihm vermutlich nicht die Laune verhageln. Zahlreiche Fans honorierten seine Leistung im letzten Spiel beim VfL Osnabrück, einem für Adam Zrelak ganz besonderen.

Fast ein Jahr ist es her, als der slowakische Angreifer letztmals für den 1. FC Nürnberg von Beginn an aufs Feld lief. Nur wenige Tage nach dem Auswärtsspiel bei Fortuna Düsseldorf riss sich Zrelak dann das Kreuzband im rechten Knie, arbeitete fortan in einer intensiven Reha in Donaustauf. „Nach einem Jahr war es wirklich höchste Zeit für mich, wieder auf den Rasen zurückzukehren“, freute sich Zrelak nach überstandener Leidenszeit. Ende November gelang ihm sein Comeback in der U21 (mit Tor gegen Illertissen), Anfang Dezember stand er in Stuttgart erstmals im Kader. Es folgten Kurzeinsätze gegen Kiel, Hamburg und Sandhausen, ehe Zrelak gegen Osnabrück 88 Minuten und erstmals von Minute eins an ackern durfte.

„Ich bin sehr glücklich. Ich hoffe jetzt auf meine nächsten Chancen und dass ich auch Tore schieße“, sagte Zrelak nach seinem Startelf-Comeback, für das er von seinem Cheftrainer Jens Keller ein Lob bekam.  „Er hat als Stürmer unheimlich viel Gras gefressen. Das war genau das, was wir von ihm erwartet haben.“

Viel gekämpft, aber ...

Gras fressen, in die Zweikämpfe hauen, Bälle erobern: In der Tat fiel Zrelak vor allem mit seinen kämpferischen Eigenschaften positiv auf, spulte zudem über 10 Kilometer ab. „Ich habe die Statistik gesehen. Das war einfach ein Kampfspiel für uns. Ich bin froh, dass ich dem Team mit dem Kampf und dem Einsatz helfen konnte“, erklärte Zrelak, der aber auch selbstkritisch weiß: „Als Stürmer muss ich auch probieren aufs Tor zu schießen.“

Das gelang ihm gegen die Lila-Weißen zwar kein einziges Mal, am Ende reichte es trotzdem zu wertvollen drei Punkten im Abstiegskampf und den eingangs erwähnten lobenden Worten der Club-Fans. "Ich habe gehört, dass viele Fans Positives geschrieben haben. Auch darüber bin ich natürlich sehr froh. Ich hoffe, dass sie uns weiterhin so gut unterstützen und ich alles für sie geben darf."

 

CLUB TV-Beiträge über Zrelaks Rückkehr auf den Rasen:

Zrelak: Der Weg zurück - Teil 1

Zrelak: Der Weg zurück - Teil 2

Zrelak: Der Weg zurück - Teil 3