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Profis Mittwoch, 27.11.2019

Zrelak-Comeback: "Froh, dass diese Zeit vorüber ist"

Foto: fcn.de

Nach vielen Monaten Verletzungspause kehrte Adam Zrelak vergangenes Wochenende endlich wieder für ein Pflichtspiel zurück auf den Fußballplatz. Für die U21 lief der Slowake in der Regionalliga Bayern auf und sammelte so erstmals seit Februar wieder Matchpraxis.

Neun Monate ist es her, dass sich Adam Zrelak die schwerste Verletzung seiner Karriere zuzog. Im Training riss sich der slowakische Angreifer das Kreuzband. Nach der Operation absolvierte Zrelak eine mehrmonatige Reha, kämpfte sich vergangenen Monat zurück ins Teamtraining und feierte letztes Wochenende sein Comeback in der U21. „Mir schossen da so viele Gedanken durch den Kopf, immerhin habe ich über neun Monate darauf gewartet“, sagt der 25-Jährige nach seiner Rückkehr auf den Fußballplatz.

Es waren neun Monate, die er überwiegend in der Rehabilitationsklinik in Donaustauf verbrachte. „Das war eine echt lange Zeit mit viel harter Arbeit“, fasst der 25-Jährige zusammen. Ein großer Schritt war getan, nachdem es für Zrelak wieder ins Mannschaftstraining ging. „Ich habe mich sehr gefreut, als es dann wieder hierher zurück zu den Jungs und auf den Trainingsplatz ging“, erzählt Zrelak, der an einer Sache dennoch weiterhin zu knabbern hatte: „Für den Kopf waren die anderthalb Monate hart. Ich konnte zwar mit den Jungs trainieren, aber nicht zu den Spielen.“

"Ich fühle mich gut"

Endlich spielen konnte er am vergangenen Wochenende wieder, wenn auch „nur“ 30 Minuten in der Regionalliga Bayern. „Als mir unser Athletiktrainer Flo Klausner gesagt hat, dass ich jetzt soweit wäre zu spielen, war das ein sehr wichtiger Moment für mich“, berichtet Zrelak. Dass es dabei um die U21 und nicht um die Profis ging, war für ihn aber kein Problem. „Ich brauche ja die Spielpraxis, will die Spiele spielen und Tore für mein Selbstvertrauen schießen.“ Zu seinem Comeback zog Zrelak ein positives Fazit: „Das Wichtigste war, dass ich nicht an mein Knie gedacht, sondern einfach gespielt habe. Es war zwar schwer, nach so langer Zeit wieder zu spielen, aber ich fühle mich gut.“

Bald will der Slowake wieder mit seinen Teamkollegen aus der Profi-Mannschaft auf dem Zweitliga-Rasen stehen. „Ich will dem Team helfen, für die Mannschaft und die Fans spielen. Erst mal ist es aber wichtig, dass ich gesund bleibe. Ich trainiere hart und bin einfach froh, dass diese Zeit vorüber ist.“