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Samstag, 12.12.2009

Wolf: "Eiskalt ausgekontert."

Trotz der Niederlage zeigten die Spieler Moral und stellten sich den Journalisten.

Mike Frantz: „Es war eigentlich ein ausgeglichenes Spiel in der ersten Hälfte. Es darf uns einfach nicht passieren, dass wir so ausgekontert werden wie beim 0:1. Wenn man gegen Hamburg zurück liegt, ist es ganz schwierig, wieder zurück zu kommen. Für die Fans tut es mir Leid und ich habe Verständnis.“

Andi Wolf: „Die erste Halbzeit war okay, wir haben die Null gehalten, doch dann werden wir direkt nach der Pause eiskalt ausgekontert. Dadurch kommen wir von unserer Linie ab. Das ist für mich nicht erklärbar. Es ist allerdings auch schwer gegen den HSV zurück zu kommen, wenn man zurück liegt. Leider gehen dann auch die Köpfe runter. Wir müssen diese Leistung schnellstmöglich korrigieren, d. h. wir müssen uns straffen und Spannung aufbauen für das Spiel nächste Woche in Köln. Es bringt nichts, den Kopf jetzt in den Sand zu stecken. Ich habe Verständnis für die Unzufriedenheit der Fans. Sollen sie klatschen oder sich freuen? Das ist doch absolut nachvollziehbar!“

Javier Pinola: "Es ist normal, dass die Fans sauer sind, wir müssen doch nur auf unsere Situation schauen. Bei uns läuft im Moment nichts gut, wir versuchen zu spielen, doch es geht schief. Wir bekommen einfache Tore, das wissen wir. Ich bin im Moment sprachlos, wir müssen uns länger konzentrieren. Es ist keiner allein Schuld an der Lage - wir verlieren und gewinnen alle zusammen."

Bruno Labbadia: "So ein Sieg ist natürlich ein schönes Gefühl. Man sieht, dass die Mannschaft gut arbeitet, guten Fußball spielt und den Gegner beherrscht. Wir haben auch viele Möglichkeiten liegen lassen, allerdings gab es auch in der ersten Halbzeit zwei, drei Situationen, in denen wir Glück hatten. Jetzt wird der Druck auf Nürnberg größer. Für uns gilt es weiterhin, klar im Kopf zu bleiben und unsere Chancen zu nutzen."

Michael Oenning: "Es ist ein verdienter Sieg für den HSV. In der ersten Halbzeit haben wir uns unsere Chancen erspielt, aber leider nicht genutzt. Ziel für heute war es, die Räume eng zu halten, sodass der HSV sein Spiel nicht aufziehen kann. Obwohl wir mit viel Konzentration in die zweite Halbzeit gegangen sind, laufen wir direkt nach zwei Minuten in einen Konter. Ein Problem ist, dass uns die mentale Stärke fehlt und wir die Flügel haben hängen lassen. Der Gegner hat dazu noch sehr klug gespielt. Klar kann ich verstehen, dass die Fans jetzt enttäuscht sind, da wir momentan in einer sehr schwierigen Phase sind. In Köln können wir wieder erfolgreich spielen, wenn wir aus unseren Fehlern lernen. Ich glaube an uns und denke, dass wir eine realistische Chance in der Tabelle haben. Wir haben den Kopf hängen lassen, sind aber gefestigt genug für die Liga. Dass es irgendwann mal bei uns klemmen wird, war vorhersehbar."