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Fans Mittwoch, 14.08.2019

„Wir sind einfach Clubverrückt“

171 Kilometer und über acht Stunden legten Rainer, Markus und Steffen auf dem Fahrrad zurück, um den Club im Max-Morlock-Stadion gegen den Hamburger SV zu unterstützen.

Mit dem Fahrrad naus zum Club –  Auch zum Heimspiel gegen den Hamburger SV schwangen sich viele Fans auf den Drahtesel, um zum Max-Morlock-Stadion zu radeln. So auch Rainer (57), sein Sohn Markus (24) und dessen Kumpel Steffen (26). Das Besondere: Die Vollblutcluberer reisten aus der Rhön an und saßen von 7.30 Uhr an ganze 8 Stunden 22 Minuten im Sattel. Von Salz bei Bad Neustadt an der Saale bis zum Sportpark Valznerweiher sind es satte 171,4 Kilometer.

„Wir haben alle drei eine Dauerkarte und sind seit fast 20 Jahren immer beim Club, mein Vater Rainer sogar seit den 70er Jahren. Da wir aus der Rhön kommen, ist jedes Spiel für uns ein Auswärtsspiel“, erzählt Markus. Normalerweise fahren sie dazu aber mit dem Auto: „Die Idee, einmal mit dem Fahrrad zum Spiel zu fahren, kam schon seit Jahren immer wieder auf. Eine typische Schnapsidee eben.“ Vor zwei Jahren schwang sich Rainer schon ganz spontan aufs Rad und fuhr alleine zum Heimspiel gegen den FC St. Pauli. Dieses Mal war die Aktion längerfristig geplant, nachdem sich ein Jahr lang kein Termin angeboten hatte. Markus erklärt: „Es musste ein Montagabendspiel sein, da sich sonst die Dauer der Tour nicht mit der Anstoßzeit ausgegangen hätte. Bei den wenigen Terminen, die übrig waren, stimmte dann immer etwas nicht, zum Beispiel das Wetter.“

Dritte Radtour bei Aufstieg

Am 05.08.2019 konnte das Dreiergespann ihr Vorhaben dann endlich umsetzen. „Wir könnten nicht mal sagen, warum wir das unbedingt machen wollten. Es stand auf unserer To-Do-Liste, wir sind eben Clubverrückt und haben es einfach für unseren Verein durchgezogen“, so Markus. Zweimal startete die Radtour aus der Rhön nun nach Nürnberg – leider beide Male ohne Erfolg für den Club (FCN-St. Pauli 0:1 und FCN-HSV 0:4). Ein Glücksbringer könnte die erste Tour in der Aufstiegssaison trotzdem gewesen sein. „Ob wir nochmal mit dem Fahrrad anreisen ist noch offen. Aber eines ist klar: Wenn wir diese Saison aufsteigen, müssen wir wieder auf den Sattel!“