Diese Webseite verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

OK
Profis Vorbericht Donnerstag, 28.04.2016

Vorbericht Braunschweig: "Das wird ein Gradmesser"

Foto: Sportfoto Zink

Nach dem Feuerwerk gegen den Union Berlin warten nun die Braunschweiger Löwen auf den Club. Trotz schwankender Leistungen warnt Coach Weiler vor der Heimstärke der Niedersachsen.

Am Samstag, 30.04.16, ist der Club zu Gast beim Braunschweiger Turn- und Sportverein. Anpfiff im Eintracht Stadion ist um 13 Uhr. Der Vorbericht.

  • Die Situation

Das 6:2 nach 0:2-Pausenrückstand gegen Union Berlin am vergangenen Samstag war nicht nur ein Ausrufezeichen nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge. Mit dem Sieg über die Köpenicker konnte die Weiler-Elf ihre Ansprüche auf den Relegationsplatz weiter untermauern. Mit neun Punkten Rückstand und einem deutlich schlechteren Torverhältnis hat Verfolger St. Pauli nur noch theoretische Chancen auf Platz drei.

„Die Mannschaft hat gezeigt, was sie im Stande ist zu leisten. Das ist eine unglaublich tolle Moral. Dieses Selbstvertrauen wird sie auch in die nächsten Wochen mitnehmen“, beschreibt René Weiler die aktuelle Lage.

  • Das Personal

Neben Patrick Erras (Kreuzband), Raphael Schäfer (Achillessehne), Dave Bulthuis (Rotsperre), Junior Mössmer (Knieprobleme) und Jan Polak (Wadenprobleme) fehlen dem Schweizer für die bevorstehende Auswärtsaufgabe mit Thorsten Kirschbaum (Zerrung) und Alexander Stephan (Rückenprobleme) gleich zwei Torhüter. Den Platz hinter Patrick Rakovsky wird Ramon Castellucci einnehmen, dem Weiler somit „eine tolle Erfahrung“ verspricht. Der U19-Keeper zählt damit erstmals zum Profi-Aufgebot. "Für ihn ist das natürlich eine schöne Erfahrung", so Weiler.

Zudem kehrt Danny Blum, gegen Union gelbgesperrt, wieder in den Kader zurück. "Diejenigen, die spielen, werden versuchen das Bestmögliche abzurufen. Mehr kann ich noch nicht sagen. Das entscheidet sich vielleicht erst Freitagabend. Da benötige ich noch weitere Informationen und Daten, die ich heute noch nicht habe“, blieb Weiler in seinen weiteren Ausführungen zur Startelf ansonsten vage. Zumindest Gislason stellte der 42-Jährige nach seinem Comeback gegen Union weitere Einsatzzeiten in Aussicht: „Er braucht sicherlich noch Zeit. Wir hoffen aber, dass er uns in den wenigen verbleibenden Spielen noch richtig helfen kann."

  • Der Gegner

Vor dem Hinspiel hatte Braunschweig noch die besseren Karten im Kampf um den Aufstieg und lag als Tabellenvierter vier Punkte vor Nürnberg auf Platz 10. Generell verlief die Hinrunde besser für die Löwen, die momentan nur noch auf dem zehnten Tabellenplatz rangieren. Zur Winterpause stellte das Team von Kult-Trainer Torsten Lieberknecht die beste Defensive der Liga (14 Gegentore) und hatte mit Emil Berggreen einen Stürmer, der trotz verletzungsbedingter Ausfälle wusste, wo das Tor steht (fünf Tore und vier Vorlagen in 13 Partien). Doch mit dem folgenden Abgang des Dänen zu Mainz 05 ging den Blau-Gelben nicht nur die Torgefahr abhanden, auch die Defensive geriet ins Schwanken.

Braunschweig spielte in den letzten acht Partien nie zu Null, kein Zweitligist wartet aktuell länger auf eine weiße Weste. „Nach der Hinrunde konnten sie das nicht mehr bestätigen, wobei sie aber auch Verletzungspech hatten“, gibt Weiler zu bedenken. Der Schweizer sieht die Eintracht allerdings nach wie vor als schweren Gegner: „Sie sind heimstark, haben seit zehn Spielen zu Hause nicht mehr verloren. Das hat man auch gegen Freiburg gesehen. Da haben sie 90 Minuten lang das Spiel bestimmt. Das wird für uns ein Gradmesser auch in Hinblick auf die Relegation.“ Doch auch aktuell sind die Niedersachsen vom Verletzungspech geplagt. Kapitän Marcel Correia (Sprunggelenk), Joseph Baffo (Innenbandanriss) und Damir Vrancic (Muskelfaserriss) fallen allesamt für die Partie am Samstag aus. Der Einsatz von Ken Reichel (Hexenschuss) bleibt fraglich.

  • Die Fakten

2.000 Clubfans treten die Reise nach Niedersachen mit an (Fan-Info) und hoffen auf weitere Tore ihres Teams. Torverwöhnt sind die Anhänger des 1. FCN in dieser Saison alle Male. In den letzten 18 Partien traf Nürnberg immer mindestens ein Mal, aktuell die längste Serie im Unterhaus.

Über Tore, wie auch alle anderen Highlights des Spiels halten wir alle Fans natürlich über unsere Kanäle auf dem Laufenden. Mit dem Live-Ticker der Club-App verpasst ihr auch daheim oder unterwegs nichts und werdet zudem mit den aktuellsten Statistiken versorgt. Auf Facebook und Twitter gibt's während des Spiels ebenfalls alle wichtigen Infos. Audio-Ausraster gibt es zudem vom CLUB FANRADIO. Kurz nach Schlusspfiff findet ihr dann auf fcn.de Spielbericht, Stimmen und Bilder zur Partie sowie die Pressekonferenz mit beiden Trainern.

Spieldaten

32. Spieltag, 2. Bundesliga 2015/2016
3 : 1
Eintracht Braunschweig
43. Salim Khelifi 1:0
59. Ken Reichel 2:0
66. Maximilian Sauer 3:0
1. FC Nürnberg
78. Guido Burgstaller 3:1
Stadion
Eintracht-Stadion
Datum
30.04.2016 12:00 Uhr
Schiedsrichter
Robert Kampka
Zuschauer
21145

Aufstellung

Eintracht Braunschweig
Gikiewicz - Sauer - Decarli - Kijewski - Reichel - Boland - Pfitzner (90. Matuschyk) - Hochscheidt - Khelifi (87. Omladic) - Holtmann - Ademi (80. Kumbela)
Reservebank
Fejzic, Matuschyk, Omladic, Schönfeld, Düker, Kumbela
Trainer
Torsten Lieberknecht
1. FC Nürnberg
Rakovsky - Brecko - Margreitter - Hovland - Sepsi (61. ERROR!) - Behrens - Leibold - Gíslason (60. Blum) - Kerk (67. Hercher) - Füllkrug - Burgstaller
Reservebank
Castellucci, Blum, ??, Petrak, Stieber, Hercher, Teuchert
Trainer
René Weiler

Ereignisse

13. min Spielstand: 0:0
Sebastian Kerk

32. min Spielstand: 0:0
Saulo Decarli

36. min Spielstand: 0:0
Laszlo Sepsi

43. min Spielstand: 1:0
Salim Khelifi

53. min Spielstand: 1:0
Marc Pfitzner

59. min Spielstand: 2:0
Ken Reichel

60. min Spielstand: 2:0
Danny Blum kommt für Rúrik Gíslason

61. min Spielstand: 2:0
ERROR!Laszlo Sepsi

66. min Spielstand: 3:0
Maximilian Sauer

67. min Spielstand: 3:0
Philipp Hercher kommt für Sebastian Kerk

78. min Spielstand: 3:1
Guido Burgstaller

80. min Spielstand: 3:1
Domi Kumbela kommt für Orhan Ademi

87. min Spielstand: 3:1
Nik Omladic kommt für Salim Khelifi

90.(+1) min Spielstand: 3:1
Domi Kumbela

90.(+1) min Spielstand: 3:1
Adam Matuschyk kommt für Marc Pfitzner