Profis Dienstag, 31.03.2020

Vorbereitung auf den Tag X

Foto: Sportfoto Zink

Sollte Anfang Mai die Saison in der 2. Liga weitergespielt werden, wäre das für den 1. FC Nürnberg eine Herausforderung. Aber keine, die die Mannschaft laut Athletiktrainer Florian Klausner nicht meistern könnte.

Seit die häusliche Quarantäne für die FCN-Profis beendet ist, haben die Jungs um Kapitän Hanno Behrens vom Trainerteam einen individuellen Plan für zunächst eine Woche bekommen. Weiter will man in der aktuellen Situation noch nicht denken, denn „die Begebenheiten ändern sich fast täglich. Vielleicht könnten wir in einer Woche schon in einer Halle trainieren, vielleicht aber auch nicht“, macht sich Klausner über alle möglichen Szenarien Gedanken.
 
Immerhin haben die Spieler seit Montag, 30. März, die Möglichkeit, auf freiwilliger Basis den Kraftraum am Valznerweiher zu nutzen, um dort Trainingseinheiten abzuhalten. Allerdings maximal zu dritt – ein Mannschaftstraining ist also noch lange nicht in Sicht.

Orientierung an den Sommer- und Winterpausen

Natürlich kämen aktuell die Fußballfitness und das Taktiktraining zu kurz, dennoch wäre Klausner bei einer absehbaren Fortführung der Spielzeit nicht bange: „In der Sommer- und vor allem in der Wintervorbereitung ist die Mannschaft auch nur zwei bis drei Wochen zusammen vor dem ersten Spiel.“ Diese Zeit bräuchte ein Team aber mindestens, um gut für die 90 Minuten auf dem Rasen vorbereitet zu sein.
 
„Der Trainingsplan ist darauf ausgelegt, dass es Anfang Mai mit der Saison weitergeht. Sollten die Spiele dann in kurzen Abständen stattfinden, wäre die Intensität sehr hoch.“ Darauf ist das aktuelle Training im physischen Bereich von Klausner und Co. ausgelegt.

Fokus auf das Läuferische
 
Lag der Fokus in der 14-tägigen Quarantäne noch auf Kraft- und Ausdauertraining, ist in dieser Woche das Hauptaugenmerk auf dem Sprintbereich gelegt. Läuferisch sollen sich die Profis in dieser Woche steigern und auch Fußballspezifisch. Die athletischen Bereiche sieht der 38-Jährige gut abgedeckt.
 
Bei den Torhütern um Christian Mathenia und Co. hingegen wird sich weniger auf das Laufen, sondern mehr auf Sprungübungen konzentriert.


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