Diese Webseite verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

OK
Profis Mittwoch, 07.03.2018

Virtuelle Bundesliga: "Bubu" & "Hensoo" kämpfen um Finaleinzug

Am Samstag und Sonntag treten die beiden eSport-Profis des Club, Daniel "Bubu" Butenko und Kai "Hensoo" Hense, im Playoff-Event der offiziellen Deutschen Meisterschaft an.

Der Kampf um die FIFA-Schale ist eröffnet: Am Samstag und Sonntag trifft sich die Creme de la Creme der deutschen eSports-Szene, um die Finalisten der Virtuellen Bundesliga (VBL), also der offiziellen Deutschen FIFA-Meisterschaft, zu bestimmen. Mehrere Hunderttausend haben versucht sich für die Playoffs zu qualifizieren, die 128 besten FIFA-Spieler kommen nun am Wochenende in Düsseldorf zusammen, darunter auch Kai „Hensoo“ Hense und Daniel „Bubu“ Butenko vom 1. FC Nürnberg.

Das Teilnehmerfeld splittet sich in 64 Playstation- und 64 Xbox-Spieler, die am Ende des Turniers jeweils acht Finalisten hervorbringen werden. „Die Vorfreude auf so ein Event ist groß. Man misst sich auf dem besten Niveau und sieht jeden Pro“, sagt „Hensoo“, der es wie „Bubu“ in der letzten Saison ins Finale schaffte. „Daher kann ich auch etwas befreiter aufspielen, bin nicht mehr so nervös. Ein bisschen Anspannung wird trotzdem da sein, man will schließlich die Supporter und auch sich selbst nicht enttäuschen.“

Hensoo im Interview auf der offiziellen Bundesliga-Seite

"Hensoo" setzt auf Robben, "Bubu" auf Werner und Batshuayi

Im sogenannten Ultimate-Team-Modus treten die Spieler zunächst in Gruppenphasen gegeneinander an. Im Vorfeld reichte jeder Playoff-Qualifikant ein 23-köpfiges Team ein. Die wichtigste Regel: Kein Bundesliga-Klub darf in der Mannschaft öfter als dreimal vertreten sein. „Mein wichtigster Spieler ist Arjen Robben“, erklärt Hense, „denn mit ihm kann ich super umgehen und weiß genau, was er kann und wie ich ihn einsetzen muss.“ Butenko setzt im Sturm auf Timo Werner und BVB-Neuzugang Michy Batshuayi. „Die müssen jeden Schuss reinmachen, hinten sind Fährmann und Boateng mein Rückhalt.“

Einen Favoriten zu bestimmen fällt den eSports-Profis des Club schwer. „In Deutschland sind einfach die mit Abstand besten FIFA-Spieler, das hat sich zuletzt oft in internationalen Turnieren gezeigt. Letztendlich kann es jeder werden, 2016 ist es mir auch als Underdog gelungen“, erklärt Butenko. „Bei dem Event blühen oft auch die Underdogs auf“, pflichtet ihm Hense bei. „Die ganz großen Favoriten dürften aber TimoX vom VfL Wolfsburg, MegaBit vom VfL Bochum und Mo_Aubameyang sein.“

Über die VBL zur Weltmeisterschaft

Klar ist: Beide wollen Ende März beim großen Finale im Dortmunder Fußball-Museum dabei sein. „Das ist das Ziel, die Chancen dafür stehen gut“, sagt Hense. Ein wichtiger Faktor sei allerdings auch die Tagesform. „Die spielt bei solchen Events eine Hauptrolle.“ Dem Sieger der VBL winkt ein Preisgeld in fünfstelliger Höhe, die beiden Finalisten sind zudem automatisch im Playoff-Turnier zur ersten FIFA-Weltmeisterschaft, die im August ausgetragen wird.

Alle Infos zur VBL gibt's findet ihr hier.