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Donnerstag, 24.09.2009

Vier Dinge über Bochum

fcn.de hat für euch alle Infos zum Gegner am Freitag, 25.09.09.

Ausnahmsweise gibt es in unserer beliebten Rubrik „Gestern beim Club, heute beim Gegner“ keinen Spieler aus dem aktuellen Kader des VfL Bochum, der früher einmal das Trikot des 1. FC Nürnberg getragen hat. Was nicht bedeutet, dass es in der Vergangenheit genauso war. Genau ein Dutzend Spieler lief im Laufe der Karriere unter anderem für den Club und die einst Unabsteigbaren auf. Zuletzt Zvjezdan Misimovic, der aus Bochum kam, aber nach nur einem Jahr und dem Abstieg nach Wolfsburg weiterzog, um dort Deutscher Meister zu werden.

Gut in Erinnerung dürfte den älteren Club-Fans Hans Wallitza sein. Bis heute steht der mittlerweile 63-Jährige mit seinen 53 Treffern auf Rang 2 der besten Bochumer Bundesligatorschützen aller Zeiten. 1974 wechselte Wallitza dann in die Noris, was damals einen „Abstieg“ in die 2. Bundesliga Süd bedeutete. Gemeinsam mit Dieter Nüssing und Karlheinz Meininger bildete er über Jahre eine bei den Gegnern gefürchtete Offensive. Den Höhepunkt bildete zweifellos der Aufstieg 1978. Und die zehn übrigen Profis von einst? Hätten Sie alle erraten? Ante Covic, Michael Eggert, Manfred Rüsing, Ulrich Bittorf, Benjamin Lense, Frank Türr, Detlef Krella, Peter Knäbel, Kai Michalke und Uwe Schneider.

Wiedersehen macht Freude

Dafür gibt es beim Club derzeit genügend Ex-Bochumer. Mit Ilkay Gündogan, Güngör Kaya und Tomasz Welnicki wechselten seit Jahresbeginn gleich drei Spieler aus der Bochumer A-Jugend nach Franken. Besonders Gündogan hat Fans und Experten mittlerweile überzeugt, aber auch Kaya und Welnicki haben ihr Talent in vielen Freundschafts- und Testspielen schon bewiesen. Natürlich haben die vielen Wechsel einen Grund, vor allem aber einen Namen: Michael Oenning, unser Cheftrainer, arbeitete als A-Jugendtrainer beim VfL, ehe ihn der damalige Cheftrainer Thomas von Heesen Anfang 2008 zu seinem Assistenten beim 1. FCN machte.

Ach ja, einen gibt es auf Bochumer Seite, der fast beim 1. FC Nürnberg gelandet wäre. Wie Marek Mintal spielte auch Stanislav Sestak beim MSK Zilina in der Slowakei. Als sich 2007 der Wechsel ins Ausland anbahnte, stand auch der 1. FCN als neuer Arbeitgeber des Angreifers im Raum.

Titel: keine

Der VfL Bochum verfügt über eine lange Tradition, wurde bereits 1848 gegründet.
Ebenso lange hechelt der VfL aber einem großen Erfolg, sprich einem Titel hinterher. Gut, man stand 1988 im Finale des DFB-Pokals und durfte im UEFA-Cup auch schon internationale Luft schnuppern. Einen Pokal aber durfte noch nie ein jubelnder VfL-Kapitän in die Höhe stemmen. Also steht im kicker-Sonderheft unter der Rubrik „Titel“ beim VfL nur ein Wort: keine.