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Dienstag, 03.04.2018

VBL-Finale: "Es war nicht mein Tag"

Fotos: Felix Gemein

Nach der nachträglichen Qualifikation über eine Wildcard, war für eSports-Profi Daniel "Bubu" Butenko beim Finale der Virtuellen Bundesliga bereits in der Vorrunde Endstation.

Die Enttäuschung war groß, als sich Daniel "Bubu" Butenko vor wenigen Wochen im Playoff-Turnier der Virtuellen Bundesliga im entscheidenden Spiel erst nach dem Golden Goal geschlagen geben musste. Nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft im Jahr 2016, schien der Traum vom zweiten Titel geplatzt. Umso größer war die Freude, als die DFL kurz vor dem großen Finaltag nochmals sieben Wildcards vergab und damit auch den nicht qualifizierten Siegern der letzten Jahre neue Hoffnung auf den Titel schenkte - Bubu war wieder im Rennen!

Die Auslosung am Vorabend der Gruppenphase im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund beschwerte dem eSports-Profi des FCN dann gleich zwei Hammerlose: In der Gruppe 1 auf der Playstation 4 traf er auf Top-Favorit Tim "The Strxnger" Katnawatos sowie Titelverteidiger Cihan Yasarlar von RB Leipzig. Als weitere Gegner bescherte das Los Axel Waldmannstetter, Christoph Geule sowie Erol Bernhardt von Hannover 96. Die ersten vier Spieler einer jeden Gruppe qualifizierten sich für das Achtelfinale, weshalb die Chancen auf ein Weiterkommen dennoch nicht schlecht standen. 

Missglückter Start ins Turnier

Am Turniertag selbst erlebte Daniel "Bubu" Butenko dann aber einen denkbar schlechten Start. Die ersten beiden Spiele gingen gegen die vermeintlich leichteren Gegner Waldmannstetter und Geule mit 1:4 und 1:3 recht deutlich verloren. In der dritten Partie unterlag Bubu dann Turnierfavorit Katnawatos torlos mit 0:2. Ab jetzt konnte das Ziel nur noch Schadensbegrenzung und Erreichen des vierten Platzes heißen.

Butenko holte noch einmal alles aus sich heraus und konnte die ersten Erfolge einfahren. Gegen Erol Bernhardt gewann Bubu mit 4:2 und hielt sich somit alle Chancen auf den Achtelfinaleinzug im letzten Spiel offen. Auch dieses entschied Butenko gegen Titelverteidiger Yasarlar mit 3:2 für sich, musste sich aufgrund eines späten Tores im Parallelspiel mit dem enttäuschenden 5. Rang zufrieden geben. "Es war zwar knapp am Ende, aber es war heute einfach nicht mein Tag", resümierte "Bubu".

"The Strxnger" triumphiert"

Fast schon erwartungsgemäß standen sich Katnawatos und Yasalar nach einer erfolgreichen K.o.-Runde im Finale auf der Playstation 4 dann erneut gegenüber. "The Strxnger" besiegte den Vorjahreschampion mit 3:1 und 3:2 und setzte sich im anschließenden konsolenübergreifenden Finale gegen X-Box One Sieger Mirza Jahic selbst die Krone auf.