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Business Donnerstag, 14.03.2019

VBL: FCN-eSportler verpassen Einzug in die Playoffs

Foto: fcn.de

Die erste Ausgabe der VBL Club Championship ist beendet. Die eSportler des 1. FC Nürnberg schließen die Saison auf dem 17. von 22 Plätzen ab und scheiterten haarscharf an der Qualifikation zu den Playoffs der Virtuellen Bundesliga.

Hätte man doch nicht gegen Darmstadt am 5. Spieltag im „2vs2“ in der 90. Minute den Ausgleich kassiert. Oder hätte man doch nur gegen Fürth einen Spieltag später den Ausgleich zwei Minuten vor Ende im Duell auf der Xbox verhindert. Es gab viele solcher Momente, in denen der FCN wertvolle Punkte liegen ließ. Das hat sich jetzt nach Abschluss des letzten Spieltages bemerkbar gemacht: Ein einziger Zähler fehlte zum Einzug in die Playoffs.

„Das ist schon sehr bitter. Uns war zwar von Beginn an klar, dass der Einzug in die Playoffs ein schwerer Weg wird, so knapp zu scheitern ist aber natürlich ärgerlich“, resümieren Sebastian Seifert und Timo Weber, Projektleiter eSports. „Mit Blick auf unsere Vorjahresleistungen hatten wir uns ein Saisonziel gesteckt, das wir nun verfehlt haben. Das gilt es jetzt mit den Partnern und Spielern aufzuarbeiten.“

Durststrecke folgte auf Blitzstart

Dabei startete das Trio um Kevin „Kev1n“ Reiser, Serhat „Serhatinho01“ Öztürk und Daniel „Bubu“ Butenko äußerst vielversprechend. Nach Siegen gegen Hertha, Köln und Gladbach rangierte der Club zwischenzeitig auf einem sensationellen vierten Tabellenplatz. Es folgte eine längere Durststrecke, neun Spieltage in Folge blieben Reiser, Öztürk und Butenko ohne Gesamtsieg. Eine Phase, die der FCN nicht mehr ausgleichen konnte. Auch wenn die eSportler aus den letzten fünf Partien nur gegen Wolfsburg unterlagen, fand sich das Team nach dem letzten Spieltag nicht mehr über dem Strich wieder.

„Nichtsdestotrotz war die Club Championship eine tolle Erfahrung für unsere eSportler“, so Weber. Durchaus bot die abgelaufene Saison auch so manchen Höhepunkt. Gegen Topspieler wie MoAuba vom Deutschen Meister Werder Bremen oder Cihan Yasarlar von RB Leipzig konnte sich beispielsweise „Bubu“ in den Einzelspielen durchsetzen. Ein weiteres Highlight war auch das Featured Match gegen den FC Ingolstadt, das die eSportler live im Münchener TV Studio auf ProSieben MAXX spielen durften. "Gemeinsam mit unseren tollen Partnern und Spielern freuen wir uns bereits jetzt auf die nächste Saison, in der wir wieder einige Projekte realisieren werden", blicken Seifert und Weber optimistisch in die Zukunft.

Nächster Termin: LQE

Mit dem Ende der Club Championship ist die FIFA-19-Saison für die eSportler des Club noch nicht ganz beendet, ab sofort richtet sich der Blick auf die Weltmeisterschaft. Schon an diesem Samstag sowie die Woche darauf finden zwei sogenannte Licensed Qualifying Events (LQE) statt, über die sich Reiser, Öztürk und Butenko für die WM qualifizieren können.