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Hintergründe Freitag, 28.09.2012

Unter der Lupe: Vedad Ibisevic

Vedad Ibisevic – Mehr als nur ein Stürmer für den VfB. fcn.de sah sich den Angreifer genauer an.

Foto: Picture Alliance

Fußball ein Mannschaftssport? Klar, und doch kann es mitunter ein Akteur sein, der den Unterschied ausmacht – und dies nicht nur in einem Spiel. Siehe den VfB Stuttgart und seine vergangene Saison. In deren erster Hälfte kickten die Schwaben mitunter flott, kombinierten ansehnlich, hingen aber in der unteren Tabellenhälfte fest. Die Rückrunde sah dann einen mitunter flott spielenden und kombinierenden VfB, der nun aber in die obere Tabellenhälfte durchstartete und sich noch fürs internationale Geschäft qualifizierte.Zweimal VfB, einmal ohne, einmal mit Vedad Ibisevic.

In der vergangenen Winterpause holten die Schwaben den wuchtigen Stoßstürmer vom württembergischen Rivalen 1899 Hoffenheim und damit den Unterschied. „Er veredelt unser Spiel“, umschrieb Trainer Bruno Labbadia den Fakt, dass er mit dem Nationalspieler aus Bosnien-Herzegowina nun jemanden hatte, der den Kombinationen seiner Elf verlässlich einen erfolgreichen Abschluss verpasste. In Zahlen ausgedrückt: Acht Tore, sieben Assists gelangen Ibisevic in der vergangenen Rückrunde. Nicht zu vergessen der nicht in Zahlen zu fassende Umstand, dass der VfB nun im Strafraumzentrum eine prima Anspielstation hatte:

Schwacher Start für den VfB und Ibisevic

Ibisevic kann jedenfalls auch in allergrößter Bedrängnis Bälle halten und diese dann verteilen. Was in die eine Richtung funktioniert, geht dummerweise auch in die andere: Der unglücklich verlaufende Start der Schwaben in diese Saison versinnbildlicht eben nun auch jener Ibisevic. Zum Auftakt verschießt der 28-Jährige im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg natürlich, wenige Minuten vor Schluss beim Stand von 0:0 einen Elfer. Im direkten Gegenzug macht der VfL dann das Tor des Tages.Am nächsten Spieltag muss der VfB zu den Bayern, beginnt dort stark, gerät aber nach der Pause total unter die Räder, verliert das Spiel mit 1:6 – und zu allem Überfluss auch Ibisevic.

Gefrustet ob des Spielverlaufs schubst der nach einem Foul den Münchner Boateng, sieht Rot, wird anschließend mit einer Sperre von zwei Spielen belegt – und wurde vor allem beim sich anschließenden 0:0 im Heimspiel gegen die Abwehrbeton anrührenden Düsseldorfer schmerzlich vermisst. Man könnte also zu folgendem Schluss kommen: Weil es bei Ibisevic nicht so recht lief, holperte es auch beim VfB – auch wenn Fußball ein Mannschaftssport ist.

Spieldaten

6. Spieltag, 1. Bundesliga 2012/2013
0 : 2
1. FC Nürnberg
VfB Stuttgart
1. Vedad Ibisevic 0:1
75. 18466 0:2
Stadion
Stadion Nürnberg
Datum
29.09.2012 14:30 Uhr
Schiedsrichter
Florian Meyer
Zuschauer
43018

Aufstellung

1. FC Nürnberg
Schäfer - Chandler - Elias Santos (16. Balitsch) - Klose - Pinola - Simons - Cohen - Gebhart (72. Polter) - Kiyotake - Frantz (57. Esswein) - Pekhart
Reservebank
Rakovsky, Korczowski, Nilsson, Esswein, Balitsch, Mak, Polter
Trainer
Dieter Hecking
VfB Stuttgart
18466 - Sakai - Niedermeier - Molinaro (63. 18466) - Kvist - 18466 - Holzhauser - 18466 - 18466 (57. 18466) - Ibisevic - 18466 (46. Maza)
Reservebank
18466, Rüdiger, Maza, 18466, Kuzmanovic, 18466, 18466
Trainer
Bruno Labbadia

Ereignisse

1. min Spielstand: 0:1
Vedad Ibisevic

16. min Spielstand: 0:1
Hanno Balitsch kommt für Marcos Antonio Elias Santos

28. min Spielstand: 0:1
Christian Molinaro

46. min Spielstand: 0:1
Maza kommt für 18466

57. min Spielstand: 0:1
Alexander Esswein kommt für Mike Frantz

57. min Spielstand: 0:1
18466 kommt für 18466

63. min Spielstand: 0:1
18466 kommt für Christian Molinaro

72. min Spielstand: 0:1
Sebastian Polter kommt für Timo Gebhart

75. min Spielstand: 0:2
18466

86. min Spielstand: 0:2
Gotoku Sakai