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Hintergründe Freitag, 31.08.2012

Unter der Lupe: Ilkay Gündogan

fcn.de blickt auf einen ehemaligen Rot-Schwarzen, jetzt in Diensten von Schwarz-Gelb.

Foto: Picture-Alliance

In Nürnberg begann sie, die mittlerweile steile Bundesliga-Karriere des Ilkay Gündogan. Vor gut einem Jahr wechselte der Mittelfeldspieler vom Club zur Dortmunder Borussia. Mittlerweile darf er sich Double-Sieger nennen und dank seiner drei Länderspiele auch Nationalspieler. Und das alles im Alter von noch nicht einmal ganz 22 Jahren.

Ein kurzer Rückblick: In der Zweitliga-Saison 2008/09 kam der talentierte Deutsch-Türke in der Winterpause vom VfL Bochum zum Club. Der damalige Trainer Michael Oenning baute Gündogan behutsam auf, erst am 34. Spieltag folgte ein erster Kurzeinsatz. Doch schon im Jahr darauf spielte sich Gündogan mehr und mehr ins Team. Auf 48 Bundesligaspiele mit sechs Treffern brachte es Gündogan in zwei Jahren erster Liga beim Club, vor allem in der zweiten Saison schauten die Scouts der großen Vereine mehr und mehr auf das Juwel im Club-Trikot, das da gemeinsam mit einem Mehmet Ekici und Julian Schieber wirbelte.

Torschütze im Pokal-Halbfinale

Nebenbei machte der stets höfliche wie zurückhaltende Gündogan am Bertolt Brecht-Gymnasium sein Abitur, eine Doppelbelastung der besonderen Art. Längst vorbei diese Zeiten. Zum Ende der Saison 2010/11 entschied sich Gündogan für Borussia Dortmund. Dabei tat sich „Illy“ anfangs schwer in der neuen Umgebung, die Eingewöhnungszeit dauerte. Doch nach einer sportlich schwierigen Hinrunde startete er im Frühjahr durch. Er hatte ein Aha-Erlebnis der besonderen Art: Im Halbfinale des DFB-Pokals lief zwischen Greuther Fürth und Dortmund alles auf ein Elfmeterschießen hinaus, als sich Gündogan in letzter Sekunde der Verlängerung ein Herz fasste und zum 1:0-Sieg traf. Eine Befreiung.

Danach glänzte er Woche für Woche in einer Mannschaft, die sich in einen Rausch spielte und schlicht nicht zu schlagen war. Auf 28 Einsätze in der Bundesliga brachte es Gündogan am Ende seiner ersten Saison bei den Westfalen, drei Tore schoss er dabei. Der verdiente Lohn folgte mit der Berufung in den EM-Kader von Joachim Löw. Und während er sich anfangs auf der Dortmunder Doppelsechs hinter Sebastian Kehl und Sven Bender einordnen musste, ist nun eher die Frage, wer an seiner Seite spielt. Auch in Nürnberg. Da, wo alles begann.

Spieldaten

2. Spieltag, 1. Bundesliga 2012/2013
1 : 1
1. FC Nürnberg
31. Tomas Pekhart 1:0
Borussia Dortmund
40. 18466 1:1
Stadion
Stadion Nürnberg
Datum
01.09.2012 14:30 Uhr
Schiedsrichter
Tobias Welz
Zuschauer
50000

Aufstellung

1. FC Nürnberg
Schäfer - Chandler - Klose - Nilsson - Pinola - Balitsch - Simons - Mak (89. Feulner) - Kiyotake - Esswein (87. Gebhart) - Pekhart (81. Polter)
Reservebank
Rakovsky, Plattenhardt, Elias Santos, Cohen, Feulner, Gebhart, Polter
Trainer
Dieter Hecking
Borussia Dortmund
18466 - 18466 - Subotic - 18466 - Schmelzer - Gündogan - 18466 - 18466 (79. Großkreutz) - Reus (72. Schieber) - Perisic (63. Götze) - Lewandowski
Reservebank
Langerak, Löwe, Santana, Götze, Großkreutz, Leitner, Schieber
Trainer
Jürgen Klopp

Ereignisse

31. min Spielstand: 1:0
Tomas Pekhart
TOOOOOOR für den Club! Thomas Pekhart steigt nach einer Ecke von Kiyotake am höchsten und nickt am langen Pfosten zum 1:0 ein!

40. min Spielstand: 1:1
18466

63. min Spielstand: 1:1
Mario Götze kommt für Ivan Perisic

70. min Spielstand: 1:1
Hanno Balitsch

71. min Spielstand: 1:1
18466

72. min Spielstand: 1:1
Julian Schieber kommt für Marco Reus

79. min Spielstand: 1:1
Kevin Großkreutz kommt für 18466

81. min Spielstand: 1:1
Sebastian Polter kommt für Tomas Pekhart

87. min Spielstand: 1:1
Timo Gebhart kommt für Alexander Esswein

89. min Spielstand: 1:1
Markus Feulner kommt für Robert Mak

90.(+1) min Spielstand: 1:1
Kevin Großkreutz