U23: "Die Mannschaft ist hochmotiviert"
Seit sieben Wochen ist der "kleine" Club aus der Winterpause zurück und bereitet sich seitdem ausgiebig auf den Start der Restsaison vor. Sieben Testspiele und ein Trainingslager in der österreichischen Hauptstadt Wien später steht am Freitag im Max-Morlock-Stadion das erste Pflichtspiel im Kalender Jahr 2026 bevor.
Am 02. Dezember 2025 verabschiedete sich die U23 des 1. FC Nürnberg mit einem fulminanten 3:0-Auswärtserfolg gegen den FC Bayern München II im fränkisch-bayerischen Derby in die wohlverdiente Winterpause. Gleichzeitig feierten die Nachwuchscluberer dabei auch den achten Pflichtspielerfolg in Serie.
Nach sechs Wochen fußballfreier Zeit kehrte die Mannschaft von Cheftrainer Andreas Wolf Anfang Januar zurück auf den Platz, um sich auf die restlichen 15 Spiele in der Regionalliga Bayern vorzubereiten.
Fit aus der Winterpause: „Von Beginn an die PS auf die Straße gebracht“
„Als die Jungs zurückgekommen sind, hatte ich einen sehr guten Eindruck von der Mannschaft und wir konnten mit viel Energie in die Vorbereitung starten“, erinnert sich Wolf. Nach intensiven und schweißtreibenden Einheiten standen auch schon die ersten Vorbereitungsspiele auf der Agenda, bei denen man sich einen offenen Schlagabtausch mit der Zweitvertretung des BVB lieferte (4:4), einen Kantersieg über Sandhausen bejubeln konnte (5:1) und Viktoria Pilsen knapp besiegte (2:1). Mit den Leistungen war Wolf aber von Beginn an zufrieden: „Meine Mannschaft hat von Anfang an die PS auf die Straße gebracht. Wir waren positiv überrascht, wie gut sie die Sache angegangen sind.“
Nach den ersten drei Vorbereitungsspielen am Sportpark Valznerweiher stand zunächst das Trainingslager in der Hauptstadt Österreichs an. Dabei rückte auch die Wahl der Testspielgegner in den Fokus. Mit Admira Wacker und dem First Vienna FC traf der kleine Club als deutscher Viertligist auf zwei Teams, die in Österreich gerade in der 2. Bundesliga antreten. „Wir wussten nicht genau, was auf uns zu kommt, doch beide Mannschaften hatten ein ordentliches Niveau. Wir wurden da schon gefordert“, sagt Wolf über die Gegner im Trainingslager.
Aus Niederlagen die Lehren ziehen: „Kritisch hinterfragen und neu anpacken“
Während die U23 das erste Spiel gegen Admira Wacker verdient mit 4:2 gewinnen konnte, unterlagen die Nachwuchscluberer dem First Vienna FC mit 2:3. „Wenn wir komplett am Anschlag sind, wie beim Spiel gegen die Admira, ist es völlig verständlich, dass man auch einmal müde wird und die Jungs durchatmen müssen“, erklärt der Fußballlehrer und blickt auch positiv auf die erste Niederlage nach über fünf Monaten zurück: „Es ist nicht schlecht, auch einmal ein Spiel abzugeben und zu sehen, dass nicht immer alles reibungslos verläuft. Durch die Niederlage kann man viele Dinge auch einmal wieder kritisch hinterfragen und neu anpacken.“
Auch derZeitpunkt hat für 43-Jährigen bei der Niederlage gepasst: „Wir konnten erste Siege feiern, haben dann verloren und konnten nach dem Trainingslager an weiteren Stellschrauben drehen und danach Erfolgserlebnisse mitnehmen – das hat gut gepasst.“
Nach dem Trainingslager folgten noch Testspiele gegen die Stuttgarter Kickers (4:4) und den SC Eltersdorf (2:1) sowie ein interner Test. Nun fühlt sich der kleine Club gut gewappnet für die anstehenden Herausforderungen. „Wir sind definitiv bereit“, erklärt Wolf und freut sich auf den Restrundenauftakt.
Verzahnung mit dem Lizenzbereich: „Wir haben unsere Pflicht erfüllt“
Dennoch steht die U23 weiterhin vor großen Aufgaben. „Es ist für uns wieder und weiterhin eine Herausforderung, die Jungs in die Mannschaft zu integrieren, die aus dem Lizenzbereich hinzustoßen, da sie überwiegend nicht Teil unserer Vorbereitung waren“, merkt der Übungsleiter an und führt weiter aus: „Es muss uns gelingen, den Bogen zwischen dem 'Kern' der Mannschaft und den Profi-Spielern zu spannen und gemeinsam abzuliefern. Da mache ich mir aber keine Sorgen.“
Auch auf Leistungsträger muss man bei der U23 wohl in der restlichen Saison verzichten, denn Talente wie Piet Scobel oder Justin von der Hitz klopfen mehr als deutlich bei der Profimannschaft an. Hier besinnt sich Wolf jedoch auf seine Rolle als Ausbilder und ist sehr glücklich über die Entwicklung: „Es freut uns ungemein, dass wir die Jungs so weit gebracht haben, dass sie jetzt eine Option für unsere Profimannschaft sind. Alle haben da eine hervorragende Arbeit geleistet und wir haben unsere Pflicht erfüllt.“
Pure Vorfreude: „Die Mannschaft ist hochmotiviert“
Mittlerweile haben die Nachwuchscluberer sieben lehrreiche und intensive Wochen der Vorbereitung in den Knochen und freuen sich nun auf den Saisonstart beim Topspiel gegen die Würzburger Kickers im Max-Morlock-Stadion. „Wir werden am Freitag alles raushauen und Gas geben. Wir möchten Würzburg in der Tabelle auf Distanz halten und den Abstand weiter erhöhen. Die Mannschaft ist hochmotiviert und wir werden sicherlich vor vielen Club-Fans ein gutes Spiel auf den Platz bringen“, prognostiziert Wolf abschließend.
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