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Nachwuchs Freitag, 22.03.2019

U19-Situationsbericht: "Fußball ist ein Prozess"

Foto: Sportfoto Zink

Die Hinrunde in der Bundesliga Süd/Südwest lief für die U19 des 1. FC Nürnberg nicht optimal, zwischenzeitlich trennten das Team sieben Punkte vom Nicht-Abstiegsplatz. Mit dem Start der Rückrunde begann die Mannschaft von Trainer Daniel Wimmer ihre Aufholjagd mit dem klaren Ziel Klassenerhalt. Der Abstand zum rettenden elften Platz ist mittlerweile auf zwei Punkte geschrumpft: Die Tendenz stimmt absolut.

„Die Jungs haben sich klasse entwickelt und sind auf einem richtig guten Weg“, so Daniel Wimmer, der in seiner zweiten Saison für die U19 des Club zuständig ist. Nach fünf Siegen, vier Unentschieden und elf Niederlagen liegt die Mannschaft auf Tabellenplatz zwölf, mit zwei Zählern Rückstand aufs rettende Ufer.

Es ist nicht die Platzierung, mit der man beim FCN zufrieden ist. Doch während man in der Vorrunde schon vermeintlich aussichtslos auf einem Abstiegsplatz stand und von vielen bereits abgeschrieben wurde, hat sich das Wimmer-Team inzwischen wieder eindrucksvoll zurückgemeldet. Aus den letzten beiden Spielen vor der Winterpause gab’s bereits vier Punkte, die ersten drei Partien im neuen Jahr gewann die U19 allesamt.

Grundstein zum Auftakt gelegt

Der Grundstein für den starken Auftakt ins neue Jahr wurde in der Vorbereitung gelegt, in der der Club-Nachwuchs keines seiner Testspiele verlor. „Uns war wichtig, dass wir diesen Schwung in die Anfangsphase der Rückrunde mitnehmen können, um uns bis zur Länderspielpause eine gute Ausgangslage zu verschaffen“, so Wimmer.

Mit den drei Siegen zum Start gelang das auf ganzer Linie. Und auch in den vergangenen beiden Partien gegen Bayern und Mainz, in denen es nicht für Punkte reichte, stimmte die Leistung. Dennoch fordert Wimmer: „Wir müssen die Art und Weise wie wir spielen mit der Punkteausbeute in Einklang bringen.“

Klassenerhalt ist oberstes Ziel

Was abseits der Ergebnisse allerdings immer deutlicher wird: Die Mannschaft hat den nächsten Schritt gemacht, ist kompakter, reifer und im Kopf klarer geworden. „In der Hinrunde war natürlich auch nicht alles schlecht, es waren viele unglückliche Spiele dabei, aber wir haben uns schon spürbar entwickelt“, schildert Wimmer, der auch die eigene Arbeit kritisch hinterfragt hat.

„Wir haben Grundlegendes optimiert. Fußball ist ein Prozess und der Wille, sich stetig zu verbessern, muss da sein“, so Wimmer, der seinen Fokus vor allem auf die Trainingsgestaltung legte und seit Jahresbeginn mit Peter Gaydarov auch einen neuen Co-Trainer an seiner Seite hat.

Nächstes Heimspiel gegen Frankfurt

Nach der Länderspielpause geht es am Samstag, 30.03.19, weiter mit einem wichtigen Heimspiel gegen den Tabellenletzten aus Frankfurt. „Beim FSV Frankfurt darf man sich nicht irren lassen. Sie sind zwar Letzter, haben aber auch gegen Freiburg gewonnen“, warnt Wimmer, der natürlich dennoch einen Dreier als klares Ziel anvisiert.

Insgesamt sechs Begegnungen stehen in dieser Saison noch an, vier davon zuhause. Der eingeschlagene Kurs, das zeigen die letzten Wochen, ist der richtige. Nun geht’s darum, die Aufholjagd erfolgreich zu krönen. „Die größte Belohnung wäre natürlich der Klassenerhalt“, so Wimmer. „Und wir sind sehr zuversichtlich, dass wir das packen!“