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Nachwuchs Dienstag, 17.12.2019

U19-Fazit: "Die Jungs haben alle etwas vor"

Foto: Sportfoto Zink

Mit einem deutlichen 10:0 gegen den SV Wacker Burghausen hat die U19 das Bayernliga-Jahr 2019 beschlossen. fcn.de hat im Gespräch mit Fabian Adelmann auf die vergangenen Monate zurückgeblickt.

13 Ligaspiele, 37 Punkte, 74:6 Tore und Stolperstein für einen Bundesligisten im Pokal. Es ist eine nahezu makellose Bilanz, die die U19 in den vergangenen Monaten ablieferte. Ihre Bayernliga führen die Jungs – wenn auch nach Punkten knapp – souverän an. Mit 28 Toren hat Stürmer Erik Shuranov sogar mehr auf dem Konto, als neun der vierzehn Bayernligisten im gesamten Team. fcn.de hat sich mit Trainer Fabian Adelmann unterhalten und auf die letzten Monate zurückgeblickt.

  • Ihr habt nicht ein Saisonspiel bisher verloren. 14 Spiele, 13 Siege und ein Unentschieden: Fabian, wie kann es sein, dass ihr so schwer zu stoppen seid?

„Grundsätzlich war es unser Anspruch, so viele Spiele wie möglich zu gewinnen. Trotzdem waren es keine einfachen Partien. Wir haben uns diese hohe Konstanz über das halbe Jahr hinweg erarbeiten müssen. Erst nach sechs bis acht Wochen sind wir in unseren Rhythmus reingekommen, mit einer Ausnahme beim Unentschieden in Schweinfurt. Die Jungs haben sich aber mit ihrem hohen Ehrgeiz ausgezeichnet, was sich auch in manchen Ergebnissen widerspiegelt.“

  • Jetzt geht es für euch in die Winterpause: Fabian, welche Entwicklung siehst du bei deiner Mannschaft seit Vorbereitungsbeginn?

"Ich glaube, wir müssen das ein bisschen differenziert betrachten und nicht nur an den Ergebnissen festmachen. Wir sehen die Jungs ja täglich auf dem Trainingsplatz. Sie haben sich auch in den Kleinigkeiten, an denen wir tagtäglich arbeiten verbessert. Dazu gehört zum Beispiel das Spiel mit dem schwachen Fuß und es auch in Drucksituationen anwenden zu können. Sie haben alle das Talent, Profi zu werden."

  • Mit Benas Satkus hattest du sogar einen frisch gebackenen A-Nationalspieler im Team: Fabian, was macht die Berufung mit ihm und der gesamten Mannschaft?

"Gefühlt ist er nach der Länderspielreise fünf Zentimeter größer zurückgekommen. Man hat das nicht nur bei ihm, sondern auch bei den U21-Fahrern gemerkt, dass sie mit noch mehr Selbstvertrauen zurückgekommen sind, weil sie mit älteren Jungs zusammengespielt haben. Ich glaube, dass die Jungs dadurch einfach sehen, was man erreichen kann, unabhängig von der Liga, in der man spielt. Sie müssen einfach konsequent und permanent an sich arbeiten und werden dann auch dafür belohnt."

  • Erik Shuranov hat 28 Tore in 13 Bayernliga-Spielen erzielt: Fabian, wie erklärst du dir seine konstante Treffsicherheit?

"Es ist ja nicht die erste Saison, in der er regelmäßig trifft. Auch in der U17 und in den Jahren davor hat er das immer wieder gezeigt. Sein Vorteil ist, dass er nahezu nie ausfällt. Dadurch kann er immer 90 Minuten gehen und hat auch schon in seinem jungen Alter eine gewisse Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Er braucht wenige Situationen, um Tore zu schießen, was uns mit der Spielphilosophie, so viele Torchancen wie möglich zu kreieren, natürlich entgegenkommt. In der Bayernliga kommt er noch dazu häufiger vors Tor als in der Bundesliga und dadurch trifft er dann natürlich auch häufiger. Zudem wird er von seinen Kollegen gut in Szene gesetzt."

  • Der Trend zeigt aktuell klar, wohin es gehen soll und womöglich auch wird: Fabian, wieso wird der Aufstieg in die Bundesliga im Sommer klargemacht?

(lacht) "Der Aufstieg ist noch nicht klar. Ich bin mir sicher, dass wir diesen Ehrgeiz und diese Besessenheit, auch an den kleinen Dingen zu arbeiten noch nach der Winterpause an den Tag legen. Die Jungs haben alle was vor, haben persönliche Ziele. Wenn wir uns das beibehalten und jeden Tag weiterhin auf den Platz zu bringen, dann werden wir unseren Weg weitergehen, unabhängig gegen welchen Gegner. Das ist die Basis, das muss da sein und dann sind wir auch weiter erfolgreich."