Trotz ordentlicher Leistung keine Punkte in Leipzig
Am vierten Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga konnten sich die ClubFrauen bei RB Leipzig keine Punkte sichern, sondern mussten trotz ordentlichem Auftreten eine 2:0-Niederlage hinnehmen.
Personal
Romero – Bednorz (82. Bednorz), Varley, Lobanova, Bleil – Coutel (45. Lapassouse (66. Seguin)), Brengel – Meroni (82. Licina), Papai, Proniez (61. Homann) – Lein
Zwei Wechsel nahm ClubFrauen-Cheftrainer Omar Adlani im Vergleich zum Spiel gegen den VfB Stuttgart vor. Laura Miller fehlte aufgrund muskulärer Beschwerden, dafür kehrte Charline Coutel in die Startelf zurück und bildete gemeinsam mit Jonna Brengel das zentrale Mittelfeld. Auch in der Offensive veränderte Adlani seine Anfangsformation: Fany Proniez rückte für Louna Lapassouse in die Startelf.
Adlani wechselte bereits zur Halbzeit erstmals. Für Coutel, die am vergangenen Wochenende noch mit muskulären Problemen gefehlt hatte, kam Lapassouse ins Spiel. In der 60. Minute ersetzte Sanja Homann Proniez. Nur wenige Minuten später musste Lapassouse verletzungsbedingt wieder ausgewechselt werden, für sie kam Maëlle Seguin in die Partie (66.). In der Schlussphase wechselte Adlani doppelt: Selma Licina und Julia Pollak ersetzten Keira Bednorz und Lara Meroni.
Erste Hälfte
Es dauerte keine drei Minuten, bis sich die ClubFrauen erstmals offensiv anmeldeten. Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte spielte Brengel einen langen Ball auf Meroni, die bereits über die linke Außenbahn gestartet war. Meroni kam zum Abschluss, Leipzigs Torhüterin Herzog nahm den Ball jedoch ohne Probleme auf (3.).
Auf der Gegenseite geriet die Adlani-Elf zunehmend unter Druck. Über die rechte Seite setzte sich Boboy im direkten Duell gegen Bleil durch und legte den Ball mit der Hacke auf Asgeirsdottir ab. Die Leipzigerin fand eine Lücke und zog ab, doch Meroni warf sich in letzter Instanz in den Abschluss und verhinderte die frühe Führung (4.). Auch in der Folge blieben die Gastgeberinnen gefährlich. Vor allem über zahlreiche Eckbälle kam Leipzig immer wieder vor das Nürnberger Tor, konnte daraus zunächst aber kein Kapital schlagen.
Nach rund einer Viertelstunde bauten die ClubFrauen erstmals selbst eine kleinere Druckphase auf. Nach einer Ecke von Lein landete der Ball im Rückraum bei Brengel, die ihn zurück ins Zentrum brachte. Dort hatte Pápai bereits zum Kopfball angesetzt, doch Herzog war rechtzeitig zur Stelle und fing den Ball ab (15.).
Keine fünf Minuten später gingen die Gastgeberinnen in Führung. Boboy bediente Pusztai auf der linken Seite, die den Ball ins Zentrum zu Asgeirsdottir brachte. Die Leipzigerin vollendete zum 1:0 (20.).
Nach dem Rückstand fanden die ClubFrauen wieder besser in die Partie und kamen über Proniez und Lein zu einem weiteren Abschluss, den die Leipziger Defensive jedoch blockte (33.). Auf der Gegenseite versuchte es Boboy aus der Distanz, verfehlte das Nürnberger Tor allerdings deutlich (35.). Kurz vor der Pause wurde die Leipzigerin nach einem langen Ball erneut gefährlich. Romero parierte ihren Abschluss, zudem stand Boboy im Abseits (40.). So ging es mit dem knappen Rückstand in die Kabinen.
Zweite Hälfte
Mit Lapassouse für Coutel starteten die ClubFrauen in den zweiten Durchgang. Rund zehn Minuten dauerte es bis zur ersten gefährlichen Aktion im Leipziger Strafraum. Lein wurde auf der rechten Seite auf die Reise geschickt, zog in Richtung Tor und kam zum Abschluss. Herzog war jedoch zur Stelle und parierte (55.). Keine drei Minuten später bot sich der FCN-Kapitänin nahezu die gleiche Möglichkeit, doch erneut behielt die Leipziger Torhüterin die Oberhand (57.).
Die Adlani-Elf blieb anschließend mutig und erhöhte den Druck auf die Gastgeberinnen. Über die eingewechselte Homann und Meroni suchten die Fränkinnen immer wieder den Weg in die Offensive, konnten sich für ihre Druckphase zunächst aber nicht belohnen. Über die linke Seite setzte sich Meroni im direkten Duell gegen Mathys durch und kam zum Abschluss. Leipzig fälschte den Ball ab, sodass Seguin anschließend per Kopf an den Ball kam. Doch wieder war Herzog zur Stelle und verhinderte den Nürnberger Ausgleich (71.).
Rund zehn Minuten vor dem Ende schlugen stattdessen die Gastgeberinnen erneut zu. Asgeirsdottir erzielte ihren zweiten Treffer des Tages und erhöhte auf 2:0 (78.). In der Schlussphase verhinderte Romero mit einer weiteren Parade einen höheren Rückstand. Doch der Club kämpfte sich zurück: Homann konnte in der letzten Minute der regulären Spielzeit den Anschlusstreffer machen (89.). Im Anschluss verwies Schiedsrichterin Westerhoff Lobanova mit gelb-rot dem Platz (90).
Weitere Artikel zur Partie
- RB Leipzig
- 1:0 Emilia Asgeirsdottir (20.)
2:0 Emilia Asgeirsdottir (79.)
- 1. FC Nürnberg
- 2:1 Sanja Homann (89.)
- Stadion
- Stadion am Cottaweg
- Datum
- 12.09.2026 12:00 Uhr
- Zuschauer
- noch unbekannt
- RB Leipzig
- unbekannt
- Trainer
- unbekannt
- 1. FC Nürnberg
- Romero – Bednorz (82. Bednorz), Varley, Lobanova, Bleil – Coutel (45. Lapassouse (66. Seguin)), Brengel – Meroni (82. Licina), Papai, Proniez (61. Homann) – Lein
- Trainer
- unbekannt