Diese Webseite verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

OK
Profis Hintergründe Donnerstag, 19.04.2018

Trotz Leibold-Sperre: "Mit ruhigem Gefühl nach Kiel"

Foto: Sportfoto Zink

In Ingolstadt sah Tim Leibold seine fünfte gelbe Karte, fehlt somit am Montag in Kiel. Cheftrainer Michael Köllner vertraut der Qualität seines Kaders, um den Verlust aufzufangen.

Das Gefühl, eine Partie von der Tribüne aus zu verfolgen, dürfte für Tim Leibold inzwischen ein ungewohntes sein. Nach seiner fünften gelben Karte beim Auswärtsspiel in Ingolstadt wird dem 24-Jährigen jedoch nichts anderes übrig bleiben, als seinen Kameraden vom Spielfeldrand die Daumen zu drücken. 19 Partien hintereinander spielte „Leibe“ über die volle Distanz, nun bremst ihn die Gelb-Sperre für eine Partie aus.

„Das ist natürlich bitter. Schon in den Minuten nach der gelben Karte musste ich ans Fehlen in Kiel denken“, hadert Leibold, der wie viele andere im Stadion der Schanzer mit der Verwarnung des Schiedsrichters nicht ganz einverstanden war. „Ich weiß nicht, ob man da gelb geben muss. Es gab im Spiel zuvor schon ein oder zwei Situationen, in denen der Schiedsrichter anderen Spielern gelb hätte zeigen können, bei mir hat er dann damit angefangen.“

Wer ersetzt Leibold?

Rückgängig machen kann man es nicht mehr, nun müssen andere Spieler in die Bresche springen. Cheftrainer Michael Köllner nannte bereits zwei mögliche Alternativen für die Linksverteidigerposition. „Ich weiß, dass ich auf der Bank zwei starke Spieler auf der Position habe. Ich kann mich auf Uli Garcia und Laszlo Sepsi hundertprozentig verlassen“, verriet der Club-Coach und fügt an: „Die Karte ist auf der einen Seite ärgerlich, weil Tim ein wichtiger Teil unserer Mannschaft ist, auf der anderen Seite ist unsere Bank so stark, dass wir am Montag mit einem ruhigen Gefühl nach Kiel fahren.“

Für Garcia und Sepsi, die in dieser Saison noch nicht von Beginn an zum Zuge kamen – beide haben 2017/18 einen Ligaeinsatz für den Club absolviert – winkt nun die Chance auf einen Startelfeinsatz. Traditionsgemäß ließ sich Köllner aber auch für diese Position nicht in die Karten schauen: „Am Ende kommt es auf das Paket an, das wir auf dem Platz brauchen. Wir schauen mal, wen wir ins Rennen werfen oder ob wir vielleicht doch etwas ganz anderes machen.“

Spieldaten

31. Spieltag, 2. Bundesliga 2017/2018
1 : 3
Holstein Kiel
12. Kingsley Schindler (Elfmeter) 1:1
1. FC Nürnberg
9. Georg Margreitter (Kopfball) 0:1
25. Hanno Behrens (Kopfball) 1:2
51. Hanno Behrens (Kopfball) 1:3
Stadion
Datum
23.04.2018 20:30 Uhr
Schiedsrichter
Harm Osmers
Zuschauer
11200

Aufstellung

Holstein Kiel
Kronholm - Herrmann - Schmidt - Czichos - Lenz - Kinsombi - Schindler - Drexler - Mühling (73. Peitz) - Weilandt (46. Seydel) - Ducksch
Reservebank
Kruse, Heidinger, Hoheneder, van den Bergh, Lewerenz, Peitz, Seydel
Trainer
Markus Anfang
1. FC Nürnberg
Kirschbaum - Valentini - Margreitter - Mühl - Sepsi - Erras (24. Petrak) - Löwen - ?? - Behrens - Werner (68. Zrelak) - Ishak
Reservebank
Kreidl, Brecko, Garcia, Hufnagel, Petrak, Palacios, Zrelak
Trainer
Michael Köllner

Ereignisse

9. min Spielstand: 0:1
Georg Margreitter

12. min Spielstand: 1:1
Kingsley Schindler

24. min Spielstand: 1:1
Ondrej Petrak kommt für Patrick Erras

25. min Spielstand: 1:2
Hanno Behrens

46. min Spielstand: 1:2
Aaron Seydel kommt für Tom Weilandt

51. min Spielstand: 1:3
Hanno Behrens

57. min Spielstand: 1:3
Lukas Mühl

64. min Spielstand: 1:3
Enrico Valentini

68. min Spielstand: 1:3
Adam Zrelak kommt für Tobias Werner

73. min Spielstand: 1:3
Dominic Peitz kommt für Alexander Mühling

81. min Spielstand: 1:3
Aaron Seydel

87. min Spielstand: 1:3
Miso Brecko kommt für