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Profis Montag, 15.07.2019

Trainingslager in Maria Alm: "Das Fazit fällt sehr positiv aus"

Foto: Sportfoto Zink

Nach acht Tagen in Österreich kehrte der 1. FC Nürnberg am Montag, 15.07.19, aus dem Trainingslager zurück. fcn.de blickt nochmal zurück auf die Zeit in Maria Alm.

Bedingungen: Als erste Profi-Mannschaft bezog der Club im erst im letzten Jahr eröffneten Hotel Sepp in Maria Alm Quartier und hatte das Lifestyle-Hotel dabei komplett für sich. So war der Club-Tross unter sich und konnte auch die eine oder andere interne Teambuilding-Maßnahme durchführen oder einfach nur in Ruhe abschalten. Trainiert wurde in Saalfelden auf dem Platz des FC Pinzgau – und dabei meist von etwa 50-80 Club-Fans beobachtet. „Wir hatten hier hervorragende Bedingungen“, resümierte Georg Margreitter. „Der Platz war in einem guten Zustand, das Hotel war top und das Essen sehr gut.“

Inhalte: Ein bis zwei Trainingseinheiten standen täglich auf dem Trainingsplan – mit denen Damir Canadi äußerst zufrieden war. „Man hat eine Entwicklung erkennen können. Die letzte Einheit am Samstag war nochmal ein weiterer Schritt nach vorne“, so der Österreicher. „Das Trainingslager hat uns genau das gegeben, was wir wollten. Dass wir taktische Varianten einstudieren und dass wir körperlich nochmal zulegen. Die Mannschaft war immer im Einsatz. Sie hat wenig Ruhephasen bekommen. Es war sehr intensiv.“

Teambuilding: Ein ganz wichtiger Aspekt des Trainingslagers war auch die Weiterentwicklung des Teamgedankens. Dafür stellte Canadi und sein Trainerteam die Mannschaft vor die eine oder andere ungewöhnliche Aufgabe. Und dabei hatten Hanno Behrens und Co. auch ihren Spaß, wie zum Beispiel beim Team-Langlauf-Wettbewerb oder beim Canyoning. „Es war sehr kalt. Trotzdem sind wir da durchmarschiert. Wir hatten viel Spaß, es war eine coole Sache“, blickt Canadi zurück auf den Ausflug ins Wasser.

Testspiele: Insgesamt drei Testspiele bestritt der Club in den Tagen in Österreich. Am Dienstag und Mittwoch ging’s jeweils gegen einen österreichischen Drittligisten, die jeweils verdient bezwungen wurden (2:0 und 3:0). Zum Abschluss traf der FCN am Sonntagabend auf Rapid Wien. Gegen den Hauptstadtverein setzte es eine knappe 1:2-Niederlage, trotz der Canadi durchaus zufrieden war: „Ich habe einige gute Dinge gesehen, auch denen sich aufbauen lässt.“

Personal: Während des Trainingslagers erhielt der Club-Kader durch Neuzugang Fabian Schleusener nochmal Zuwachs. Der Offensivmann trainierte in Maria Alm allerdings noch individuell und soll in den nächsten Wochen Schritt für Schritt an die Mannschaft herangeführt werden. Etwas kürzer treten musste im Training auch Paul-Philipp Besong. Den Youngster plagten Knieprobleme. Beim Testspiel in Wien musste der Club zudem auf Robin Hack (Magen-Darm) und Törles Knöll (Sprunggelenk) verzichten. Von größeren Blessuren blieb der FCN in Österreich aber glücklicherweise verschont.

Ausblick: „Das Fazit fällt sehr positiv aus. Die Mannschaft hat gut mitgezogen und auch trotz großer Müdigkeit versucht, alles abzurufen“, so Canadi. „Jetzt haben die Jungs bis Mittwoch frei und dann versuchen wir den Rhythmus für Dresden aufzunehmen.“ Am Samstag, 20.07.19, steigt um 18.30 Uhr die Generalprobe für den Ligastart gegen den französischen Spitzenklub Paris St. Germain (Tickets). „Wir müssen uns natürlich weiter verbessern“, sagt der Club-Coach. „Aber das Gute ist: Die Mannschaft ist sehr lernwillig und bereit, sich auch für neue Dinge zu öffnen.“