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Profis Dienstag, 12.03.2019

Timothy Tillman debütiert: Endlich & ordentlich

Foto: DFL

Schmerzhafte Verletzungen, bittere Gegentore, die nächste Niederlage: In besonderer Erinnerung wird das Spiel in Hoffenheim wohl nur ein Spieler des 1. FC Nürnberg behalten.

Viel zu lachen hatte der Club auch nach dem letzten Wochenende nicht, zum 19. Mal in Folge blieb der 1. FC Nürnberg ohne Sieg. Einer strahlte Tags danach dennoch ein wenig: Timothy Tillman feierte bei der 1:2-Niederlage in Hoffenheim seine Bundesliga-Premiere. „Nach einem Debüt darf man auch grinsen, in der Bundesliga zu debütieren, ist etwas ganz Besonderes“, beglückwünschte ihn sein Cheftrainer Boris Schommers.

Ein Gefühl, auf das der gebürtige Nürnberger lange warten musste. Zweimal stand Tillman zuvor im Bundesliga-Kader, letztmals am zweiten Spieltag. „Ich bin sehr glücklich und stolz, dass ich mein Debüt geben konnte.“ Club-Coach belohnte den Mittelfeldspieler mit US-amerikanischen Wurzeln für den Einsatz der letzten Wochen. „Er hatte es sich über die Trainingsleistung und die Einsätze bei der U21 verdient, in den Kader zu rutschen.“

"Eine ordentliche Leistung"

Zufrieden sei Tillman mit seinem ersten Profi-Einsatz, das belegen auch die Zahlen: Mit 5,33 Kilometern legte der 19-Jährige eine ordentliche Laufleistung hin (Schommers: „Er hat Einsatzwillen gezeigt.“). Im Schnitt war er alle zwei Minuten mit Ballaktionen im Spiel integriert, kam dabei auf eine Passquote von 90 Prozent. Zudem präsentierte sich der Junioren-Nationalspieler auch defensiv robust, verlor keinen einzigen Zweikampf. Sein Coach fasste zusammen: „Er hat eine ordentliche Leistung abgeliefert.“

Und nun hat Tillman Blut geleckt, will auch künftig im Kader stehen. „Ich werde jetzt erst Recht weiter hart arbeiten und Gas geben.“ Womöglich kann der Bundesliga-Debütant dann bald wieder grinsen, diesmal aber vielleicht über einen erfreulicheren Spielausgang.