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Mittwoch, 16.03.2011

Teamcheck SV Werder Bremen

Foto: DFL

Was muss man über Werder wissen? fcn.de hat Bremen genau unter die Lupe genommen.

Das Verhältnis zwischen dem 1. FCN und dem SV Werder als sehr gut zu bezeichnen, ist wahrlich nicht übertrieben. So ist es seit vielen Jahren Brauch, dass sich die Führungen der beiden Klubs bei jedem Aufeinandertreffen bei einem Essen austauschen. In unserer Rubrik „man bleibt immer Cluberer“ schlägt sich das besagte Verhältnis allerdings dieses Mal nicht nieder. In der Kaderliste des SV findet sich derzeit niemand, der den 1. FCN hautnah von innen kennengelernt hat.

Aber, halb so wild, Frank Baumann, lange Jahre Kapitän beim SV Werder und nun Mitarbeiter von Manager Klaus Allofs, kann ja den Spielern davon berichten, wie schön es am Valznerweiher ist. „Bauers“, der gebürtige Würzburger, ist beim 1. FCN groß geworden, ehe er nach dem 1999er-Last-Minute-Abstieg an die Weser wechselte und dem SV Werder bis heute die Treue gehalten hat. Nun, wo der 35-Jährige seit dem Sommer 2009 zum Kreis der Fußball-Ruheständler gehört, ist seine Familie aus Unterfranken, durch und durch Club-Fans, vielleicht nicht mehr so im Zwiespalt wie früher. Zur Vollständigkeit sei angefügt, dass beim 1. FCN derzeit niemand Insider-Wissen über den SV Werder vorweisen kann.

Frings & Wagner

Was macht er nun im Sommer, der 34-jährige Frings Torsten? Der Vertrag des Mittelfeldspielers läuft aus, und er, den Bundestrainer Joachim Löw vor der WM 2010 wegen Schnelligkeitsdefiziten ausmusterte, will die Schuhe an den berühmten Nagel hängen – so lautete vor kurzem eine bundesweit verbreitete Meldung, die Manager Klaus Allofs allerdings dementierte. Er stünde in ständigem Kontakt mit Frings und versicherte, dass eine Entscheidung noch nicht gefallen sei.

Von wegen, Trainer Thomas Schaaf erreicht die Spieler nicht mehr! Da wusch er dem hochbegabten Stürmer Sandro Wagner, der aus der Jugend des FC Bayern stammt und 2009 die deutsche U 21 zum EM-Titel geschossen hat, vor wenigen Wochen in einem Vier- Augen-Gespräch ordentlich den Kopf und prompt zeigt dessen Leistungskurve steil nach oben. Der 23-Jährige, in München geboren, bringt sich nun wie gewünscht ins Werder-System ein, spielt einfacher, harmoniert besser mit Claudio Pizarro, arbeitet mehr nach hinten und das mit dem Toreschießen klappt auch noch. Seinem ersten beim 3:1 in Freiburg erzielten Saisontreffer ließ er gegen Gladbach prompt den zweiten folgen.

Youngster Trinks auf Özils Spuren

Chance bekommen, Chance genutzt: Der am vergangenen Samstag 19 Jahre alt gewordene Florian Trinks hat sich beim SV Werder in die Stammelf gespielt, während sich zum Beispiel der deutsche Nationalspieler Marko Marin zuletzt damit begnügen musste, von der Bank zu kommen. Dass Trinks dabei in riesengroße Fußstapfen tritt, darüber denkt er nach eigener Aussage überhaupt nicht nach – und das ist auch gut so, denn das wendige wie technische feine Talent spielt direkt hinter den Spitzen, was nichts anderes bedeutet, dass er der Nachfolger eines gewissen Mesut Özil ist. Und dass man einfachere Erbe antreten kann, muss nicht wohl nicht sonderlich betont werden.