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Mittwoch, 01.12.2010

Teamcheck Dortmund

Der BVB im fcn.de-Teamcheck. Alles über unseren Gegner. Anpfiff: Sonntag, 17.30 Uhr.

Einmal Cluberer...

Tja, die berühmte Null, sie steht – zumindest im Aktivenkader beim Club. In seinen Reihen ist weit und breit keiner zu finden, der über eine BVB-Vergangenheit verfügt. Im Funktionsteam findet sich ein Ex-Borusse, Chef-Physio Günter Jonczyk behandelte in Dortmund schon die Beine von Lars Ricken. Umgekehrt sieht es ebenfalls wenig anders aus. Mit Physiotherapeut Peter Kuhnt haben die Borussen einen Ex-Cluberer.

Nationalspieler

Die deutsche Nationalmannschaft und die Borussia – dies könnte eine zukunftsträchtige Gleichung werden: Mit Mario Götze (18), Mats Hummels (21), Kevin Großkreutz (22) und Marcel Schmelzer (22) wirkten beim 0:0 in Schweden, dem letzten Spiel der Löw-Elf in diesem Jahr, gleich vier Dortmunder aus der Abteilung „jung und verdammt gut“ mit.

Letztgenannter hat vom Papier her die wohl besten Chancen, denn die linken Abwehrseite ist die einzige Position im DFB-Team, auf dem es keinen Platzhirsch gibt. Und Schmelzer selbst hat zuletzt eine rasante Entwicklung hingelegt. Der gebürtige Magdeburger, der als Jugendlicher Dede bewunderte und dessen Trikot trug, hat zwar bereits in der vergangenen Saison beim BVB sein einstieges Idol verdrängt, doch erst in dieser Saison hat er sich vollends in Löws Notizblock gespielt. Zu dem geschickten Zweikampfverhalten und zur beachtlichen Grundschnelligkeit stellte Schmelzer neuerdings auch einen  mitreißenden Vorwärtsdrang ins Schaufenster. Groß erlernen musste er dies allerdings nicht, schließlich ist er als Außenstürmer groß geworden.

Traditionsverein

Nein, neu ist die Forderung vom Dortmunder Vorsitzenden Hans-Joachim Watzke nicht. Die Traditionsvereine wie der BVB seien nun einmal die Magneten der Liga und müssen deswegen bei der Verteilung der TV-Gelder von Haus aus mehr bekommen, als die Werksklubs aus Leverkusen sowie Wolfsburg und der Emporkömmling Hoffenheim – so Watzke. Deren Mäzen Dietmar Hopp, darüber naturgemäß wenig amused, ergänzte das Anliegen Watzkes höchst ironisch mit dem Vorschlag, dass die Traditionsvereine à la BVB doch auch noch einen Punktebonus bekommen sollten.

Der BVB und das M-Wort

Nichts für ungut lieber BVB, aber das mit dem „wir beschäftigen uns überhaupt nicht mit dem Titel“ glauben wir euch nicht. Und ihr mögt euch noch so krampfhaft in die Floskel „wir denken nur an nächste Spiel“ stürzen und mögt diese noch so gebetsmühlenartig wiederholen, ihr könnt Fußball-Deutschland damit nicht überzeugen. Klar, der Weg zur Eisterschaft, das „M“-Wort ist ja bei euch gestrichen, ist noch weit wie auch das nächste Spiel stets das schwerste ist, doch ihr müsst schon einen erdrutschartigen Einbruch erleben, um im Rennen um die Eisterschaft nicht mit dabei zu sein.