Diese Webseite verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

OK
Profis Mittwoch, 10.10.2018

Statistik-Check: Kilometerfresser & Passmaschinen

Foto: Sportfoto Zink

Sieben Spieltage ist diese Saison mittlerweile alt. Am Wochenende macht die Bundesliga nun Pause. Zeit, mal einen Blick auf die eine oder andere interessante Statistik zu werfen…

  • Lauf, Hanno, lauf!

Er war der Dauerläufer der vergangenen Saison – er marschiert beim Club auch in dieser Spielzeit wieder vorneweg. In den bisherigen sieben Spielen hat Hanno Behrens bislang insgesamt 78,38 Kilometer heruntergespult, auf Platz zwei landet Georg Margreitter mit 72,99 Kilometern.

Für die Top-10 aller Bundesliga-Spieler reicht es damit aber nicht ganz. Behrens rangiert als bester Cluberer unter allen Akteuren des Oberhauses auf Rang 16. Der größte Kilometerfresser ist bislang übrigens Bremens Davy Klaassen mit 86,56 Kilometern. Die lauffreudigste Mannschaft der Liga ist aktuell die TSG 1899 Hoffenheim mit durchschnittlich 120,6 Kilometern pro Spiel. Der Club bringt es auf 114,2 Kilometer.

  • Pass it like Bayern!

Insgesamt 2.806 Pässe hat der Club in dieser Saison bereits gespielt. Klingt nach richtig viel, liegt aber sogar knapp unter dem Liga-Durchschnitt von 2.958 Pässen. Der wird allerdings auch und vor allem vom FC Bayern ordentlich angehoben. Denn: Die Münchner gaben die Kugel bereits 4.608 Mal von Mann zu Mann weiter, gefolgt von Borussia Dortmund mit 3.987 Pässen.

Die beiden Top-Klubs führen auch die qualitative Betrachtung dieser Statistik an und brachten 88,8 (Bayern) bzw. 87,1 Prozent (BVB) ihrer Pässe zum Mitspieler. Gar nicht so weit weg von den besten Teams der Liga ist der Club. 83,1 Prozent angekommene Zuspiele lassen die Köllner-Elf auf Position 5 dieser Statistik rangieren.

  • Fight Club!

Wer ein gutes Passspiel hat, der muss nicht so viele Zweikämpfe führen – zu dieser Schlussfolgerung könnte man zumindest kommen, wenn man sich die Werte des FC Bayern und des FCN anschaut. Die „Passmaschine“ aus München hat in sieben Spielen bislang 1.213 Zweikämpfe bestritten und bringt es damit auf nur knapp mehr als der Club, der mit 1.162 die wenigsten aller Bundesligisten bestritt.

Während die Bayern allerdings 55,1 Prozent ihrer Zweikämpfe für sich entschieden, hat der Club hier noch Luft nach oben. Mit 48 Prozent gewonnener Mann-gegen-Mann-Duelle liegt die Mannschaft von Michael Köllner auf Platz 15.

  • Du kommst hier nicht rein!

In Dortmund und in Leipzig gab’s zweimal ordentlich auf die Mütze. Die 13 Gegentore in diesen zwei Spielen täuschen allerdings ein wenig darüber hinweg, dass der Club ansonsten bislang defensiv recht stabil agierte. Zum Beleg: Insgesamt ließ die Defensive um Georg Margreitter nur 86 gegnerische Torschüsse zu. Ligaweit ist das Platz 7.

Was der Club bislang richtig gut verteidigt, sind Standards. Nur einmal war der Gegner an den ersten sieben Spieltagen nach einem ruhenden Ball gegen den FCN erfolgreich. Eine noch bessere Verteidigung hat nur die Borussia aus Mönchengladbach vorzuweisen, die noch gar nicht per Standardsituation zu bezwingen war.