ClubMänner Samstag, 02.05.2026

Spieltagscheck #SGFFCN: Nächstes Schützenfest im Ronhof?

Foto: Sportfoto Zink

Am Sonntag steigt im Fürther Ronhof das 276. Frankenderby. Alle Fakten zum traditionsreichsten Derby Deutschlands findet ihr hier im Spieltagscheck zu #SGFFCN.

Der Blick ins Archiv:

Am Sonntag steht endlich wieder das älteste Derby Deutschlands an. Das erste Derby gab es im Jahr 1902 und endete mit einem 15:0-Sieg für den Club. Bis 1904 traten die Fürther noch unter dem Namen TV 1860 Fürth an. Das erste Derby als SpVgg gab es dann im Jahr 1904 und endete mit einem 4:1 Auswärtssieg für die Nürnberger. Kein Derby im deutschen Profifußball wurde seither häufiger ausgetragen als das Frankenderby.

Die aktuelle Lage:

Die Ausgangslage vor dem Derby ist klar: Der FCN steht mit 41 Punkten im Tabellenmittelfeld, während es für das Kleeblatt noch um den Klassenerhalt geht. Mit 33 Punkten stehen die Grün-Weißen aktuell punktgleich mit dem 16. Magdeburg auf dem direkten Abstiegsplatz 17. Mit 65 Gegentoren stellen die Fürther die schwächste Defensive der Liga, weshalb man bereits die gesamte Saison im Abstiegskampf verbringt. Außerdem spulten die Fürther in der aktuellen Saison die wenigsten Kilometer ab.

Die Statistik:

Die Statistik spricht leicht für den Club. Aus den letzten fünf Spielen konnte man zwei für sich entschieden bei zwei Unentschieden und einer Niederlage. Vor allem in der vergangenen Spielzeit trumpfte der FCN im Derby groß auf. Mit 0:4 gewann man das bislang letzte Auswärtsspiel im Ronhof. Auch im Rückspiel im Max-Morlock-Stadion waren die Kräfte klar verteilt. Mit 3:0 überrollte die Klose-Elf die Fürther noch in der 1. Halbzeit.

Das könnte klappen:

Der FCN ist das zweikampfstärkste Team der Liga und trifft mit der SpVgg Greuther Fürth auf das viertschwächste Zweikampfteam der Liga. Auch historisch spricht einiges für den Club. Von den bisherigen 275 Duellen entschieden die Nürnberger 142 für sich und verloren hingegen nur 81 Mal.

Der Blick in die Geschichtsbücher:

Im Jahr 1924 gehörten Nürnberg und Fürth zu den besten Mannschaften des Landes. Folglich bestand auch die Nationalmannschaft zu dieser Zeit fast ausschließlich auf Spielern der beiden Teams. Zum Auswärtsspiel in den Niederlanden reisten diese der Legende nach sogar in getrennten Wagons und bejubelten das Siegtor auf dem Feld getrennt und wechselten auch in der Kabine kein Wort. Eine besondere Rivalität entstand, die noch bis heute anhält.


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