So lief das OFCN-Treffen vor dem Bochum-Spiel
Am Samstag, 20. September 2025, fand das zweite OFCN-Treffen des Jahres statt. Im Vorfeld des Heimspiels gegen den VfL Bochum gab der Verein seinen Fans in der Turnhalle des Stadions über zwei Stunden Auskunft über die aktuelle Situation.
Fast 200 Fanclubvertreter waren gekommen, alle FCN-Abteilungen waren vertreten, Aufsichtsratschef Peter Meier war vor Ort und natürlich die Vorstände Niels Rossow, Stefan Heim und Joti Chatzialexiou. Nach der Begrüßung durch die Fanbeauftragten, eröffnete dann Chatzialexiou auch die Runde mit dem Thema, das den meisten Besuchern am Herzen lag: Die sportliche Situation der ClubMänner.
Der Vorstand Sport nutzte die Gelegenheit Einblick in die Transferperiode zu geben, die ein oder andere Handlung einzuordnen („Chance bei jungen Spielern genutzt, die uns perspektivisch weiterbringen“, „Transfer von Caspar Jander war mit Blick auf die Gesamtverantwortung dem Verein gegenüber alternativlos“, „die Durchlässigkeit für Talente ist auch weiterhin gegeben“) und auch klar die aktuelle Lage einzuordnen: „Das ist keine gute Situation für uns.“ Der Start sei allerdings auch in der vergangenen Saison ähnlich gewesen, doch die Mannschaft habe sich gefunden und Highlights gesetzt. Chatzialexiou nutzte die Chance, die neue Struktur der Scouting-Abteilung zu präsentieren. Dazu hatte er gleich Michael Bischof mitgebracht, der sich den Fans einmal etwas ausführlicher vorgestellt hatte.
Ausblick auf die JHV
Stefan Heim, Vorstand Finanzen, erklärte, dass der Plan, den Club nachhaltig wirtschaftlich zu gesunden, nicht gefährdet sei. Daran ändere auch die aktuelle Größe des Kaders nichts. Die erfolgreiche Jubiläumskampagne und die gute Arbeit bei Spielerverkäufen hätten den Handlungsspielraum des Vereins deutlich verbessert. Dennoch werde auch weiterhin genau hingeschaut, wo gespart werden müsse und wo sinnvoll investiert werden könne. Heim nutzte die Gelegenheit, um den Anwesenden zudem noch ein paar Ausblicke auf die Jahreshauptversammlung zu geben und die geplante Einführung der Gewinnabführungsverträge zu erläutern.
Niels Rossow, Vorstand Strategie und Marketing, blickte auf eine spannende Zeit rund um das Jubiläum und eine ungewollt turbulente Sommerpause zurück. So sehr sich Rossow über die Erfolge rund um das Jubiläum freute („wir haben alle gemeinsam Alles dafür gegeben, dass der Verein standesgemäß gefeiert hat“) ärgerte er sich, dass bei erfreulichen Dingen wie 60.000 verkauften Jubiläumstrikots oder 20.000 verkauften Dauerkarten die Umsetzung nicht gut gewesen sei. „Der Verein hat seine Fans hier enttäuscht und Konsequenzen gezogen.“ Neben einem neuen Dienstleister gibt es neue Stellen im Ticketing, damit im Sommer 2026 alles reibungslos verlaufen werde.
Wahlen des Fanbeirats
Aufsichtsratschef Peter Meier knüpfte an die Worte von Rossow an, kündigte an, dass die Prozesse neu aufgestellt werden und der Aufsichtsrat als Team die Arbeit der Vorstände und Mitarbeiter flankiere. Dazwischen hatte sich auch Bernd Krebs, Gründer von Hauptsponsor toolcraft, einmal den Fanclubs vorgestellt. Alle neuen Fanclubs bekamen ihre Gründungsurkunde überreicht, zudem wurden 16 Fanclubs ausgezeichnet, die in diesem Jahr Jubiläumsgeburtstage feierten.
Die Winteredition von der „Club schwärmt aus“ wird im Januar stattfinden. Der Termin folgt, sobald die Spieltage genau angesetzt sind. Zudem wurde bekannt gegeben, dass das Wintertrainingslager wieder in Herzogenaurach ausgetragen wird und es für die Fans vor Ort ein Meet & Greet geben wird.
Im Anschluss an die Diskussionsrunde wurden noch die Vertreter für den Fanbeirat gewählt. Das Gremium besteht künftig aus sechs Mitgliedern. Zu dem bestehenden Quintett (Sabine Peschel, Manuel Schindler, Alexander Kawelke, Christian Wolf, Matthias Fröhlich) stößt Adrian Kleinöder hinzu.