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Sonntag, 19.04.2009

"Seit frühester Kindheit bin ich Club-Fan"

sagt Pauli-Trainer Stanislawski. fcn.de hat für euch die Stimmen zum Spiel.

Peer Kluge: „In der ersten Halbzeit hatten wir schon ein bisschen Glück, aber in der zweiten Hälfte haben wir sehr gut gespielt, den Ball sehr gut laufen lassen. Wir haben gewonnen und sind wieder ein Stückchen weiter nach oben geklettert – aber rechnen bringt jetzt nichts. Wir müssen die letzten sechs Spiele der Saison hochkonzentriert angehen. Wir haben uns jetzt als Mannschaft gefunden und harmonieren in der Gruppe sehr gut. Bei den Fans ist eine riesige Euphorie entstanden und es macht besonders Spaß, vor vollem Haus zu spielen. Zu den umstrittenen Situationen kann ich nichts sagen, ich habe sie nicht gesehen. Aber wir sind stark genug, auch so etwas aufzufangen.“

Dominic Maroh: „Pauli hat gut gespielt in der ersten Halbzeit, aber wir haben genau richtig zugeschlagen – in der ersten Halbzeit hat man das gesehen. Auch wenn wir nicht so gut drin sind im Spiel, können wir treffen. Wir müssen von Woche zu Woche unser Ding weiter durchziehen, die Leistung im Training immer wieder bestätigen, dann können wir das auch bis zum Ende der Saison durchziehen. Wir sind stark und reden viel miteinander. Wir gucken nur auf uns, haben unsere tollen Fans im Rücken, das ist ein sehr wichtiger Faktor.“

Pascal Bieler: „Es war sensationell heute. Wir waren in der ersten Halbzeit nicht so gut im Spiel, hatten Dusel, und machen dann nach einem Standard das 1:0 – und dann noch von mir, noch dazu ein wichtiger Treffer. Wir haben es in der zweiten Halbzeit schließlich ganz souverän gestaltet und hätten sicher sogar noch mit einem Tor höher gewinnen können. Es läuft einfach bei uns und darüber sind wir sehr glücklich.“

Raphael Schäfer: „Wir sind jetzt die Gejagten und müssen lernen, mit dem Druck umzugehen. Wir dürfen uns keine Fehler erlauben, jeder muss heiß bleiben, weiterkämpfen, sonst kriegen wir auf den Sack. St. Pauli hat seine Chancen glücklicherweise nicht ausgenutzt.“

Michael Oenning: „Es waren besondere Umstände vor dem Spiel: das enorme Zuschauerinteresse; das Stadion war bereit; das Wetter war hervorragend, St. Pauli kam geschwächt zu uns – alles trügerische Aspekte. In der ersten Halbzeit haben wir gemerkt, dass wir noch ein Stück weit davon entfernt sind, souverän zu sein. Kompliment an St. Pauli, die Art und Weise, wie sie hier aufgetreten sind, war sehr gut. Wir haben das 1:0 erzielt, ohne genau zu wissen warum, das war kaum erklärbar. In der Halbzeitpause war ich alles andere als freudestrahlend! Die zweite Halbzeit war dann ordentlich. Wir sind jetzt in der Situation, dass wir etwas Verteidigen müssen.“

Holger Stanislawski: „Zum Glück habe ich meinem Ärger vor der Pressekonferenz schon Luft gemacht. Wir haben gut gespielt, fahren aber mit Nichts nach Hause. Glückwunsch an den Club zum Sieg! Seit frühester Kindheit bin ich Club-Fan und schaue immer, wie die Nürnberger spielen. Zum heutigen Spiel: es hatte zwei Gesichter. In der ersten Hälfte hat mein Team zielstrebig nach vorn gespielt und sich eine Vielzahl von Chancen erarbeitet – aber die Tore nicht gemacht, das ist einfach unser Problem. Wir sind nicht effektiv genug nach vorne. Beim 1:0 rutscht unser Torwart dann unglücklich aus – ärgerlich! In der zweiten Halbzeit haben wir nicht angeknüpft an die tollen ersten 45 Minuten, das werfe ich meinen Team vor! Alle Spieler haben weniger gemacht. Dort werden wir den Hebel ansetzen müssen.“

Martin Bader: „Die Ansprache in der ersten Halbzeit von Michael traf den richtigen Ton. Wir wollten heute unbedingt vor ausverkauftem Hause auf Rang zwei der Tabelle springen. In der ersten Hälfte haben wir gesehen, dass bei einigen jungen Spielern zum Ende der Saison die Beine etwas schwerer wurden – es wird für sie körperlich und mental jetzt schwieriger. Gegen den FSV Frankfurt werden wir sie die kommende Woche über wieder auf den Punkt fit machen. Es wäre schön, wenn wir am Ende der Saison dort stehen würden, wo wir heute sind. Wir haben nach der schlechten Vorrunde immer gehofft, dass wir so auftreten. Es hat ein Umdenkungsprozess stattgefunden, unsere Jungs machen alles für den 1. FCN. Ich wünsche mir, dass unsere Fans uns bei den verbleibenden sechs Spielen genauso toll unterstützen.“