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Profis Mittwoch, 03.04.2019

Sebastian Kerk: "Für mich passt hier alles"

Foto: Sportfoto Zink

Ein Treffer, der goldwert war: "Man hat gemerkt, welcher Druck und welche Last von uns und den Fans abgefallen sind", erzählt Sebastian Kerk über das 1:0 von Mikael Ishak gegen den FCA. Die Vorlage dazu gab er - für ihn die erste seit seinem Achillessehnenriss.

Als Mikael Ishak am Samstag in der 54. Minute die Fußspitze hinhielt und den Ball über die Augsburger Torlinie bugsierte, brachen im Max-Morlock-Stadion alle Dämme. Erstmals seit dem neunten Spieltag (1:1 gegen Eintracht Frankfurt) ging der Club vor heimischer Kulisse in Führung. Einen Anteil daran hatte auch der Vorlagengeber. Sebastian Kerk trat den Freistoß aus halbrechter Position in den Strafraum und erinnerte dabei doch sehr an jenen Sebastian Kerk, der mit seinen vier Assists in den ersten drei Saisonspielen den Auftakt einer erfolgreichen Aufstiegssaison bestimmte. „Es ist ein schönes Gefühl, wenn man dem Team mit einer Vorlage helfen kann“, freut sich der Flügelspieler, schob aber uneigennützig nach: „Trotzdem war der Sieg ein Verdienst der ganzen Mannschaft.“

Die Formkurve zeigte beim 24-Jährigen zuletzt nach oben. Erst vertrat Kerk Tim Leibold in Frankfurt überraschenderweise als Linksverteidiger, machte seine Sache auf ungewohnter Position sogar außerordentlich gut. Nun überzeugte der gebürtige Bad Wurzacher beim Heimauftritt gegen den FC Augsburg mit spritzigen Läufen und der Vorlage zum Dosenöffner. Für Kerk war es der erste Assist seit seiner schweren Verletzung im August 2017, die damals dafür sorgte, dass zu den ersten vier Vorlagen keine weitere hinzukommen sollte.

"Ich fühle mich wohl und heimisch"

Jetzt scheint Kerk auf dem besten Wege, wieder ganz der Alte zu werden. „Ich merke es jeden Tag im Training. Ich bin nicht mehr so müde und antrittsschneller. Das ist in der heutigen Zeit von enormer Bedeutung. Es war ein steiniger Weg, aber so wie jetzt kann es weitergehen.“ Weiter, auch über die Saison hinaus? „Es ist nicht erst seit ein paar Tagen bekannt, dass mein Herz für den Club schlägt“, verrät Kerk. Einmal brach „Kerki“ seine Zelte ja schon am Valznerweiher ab, damals allerdings unfreiwillig. Nach seiner Leihe vom SC Freiburg ging es zunächst für ein Jahr in die Pfalz zum FCK. „Ich bin damals mit einem weinenden Auge vom Club weg, wäre gerne hier geblieben. Leider hat es nicht funktioniert. Umso glücklicher war ich, als ich das Jahr darauf zurück durfte.“

Kerk und der Club, das passt. „Die Wertschätzung von den Fans und den Leuten innerhalb des Vereins waren immer ein schönes Gefühl für mich. Ich mag es hier, fühle mich wohl und heimisch. Für mich passt hier alles.“