Rückblick: U16-U14 mit tollen Leistungen
Im Jahresendspurt blicken wir auf fcn.de auf die bisherigen Spielzeiten unserer Nachwuchsteams zurück. Auch die Mannschaften von der U16, U15 und U14 spielten bisher starke Hinrunden und können mit ihren Leistungen mehr als zufrieden sein. Hier gibt es für euch die Einordnungen der Trainer zur bisherigen Saison.
- U16: Eine lehrreiche Zeit mit tollen Momenten
Von Beginn an konnte man bei der U16 gemeinsam an einem Strang ziehen und sich effektiv auf die anstehende Saison vorbereiten. Nachdem das eingespielte Trainerteam bereits im Vorjahr den Jahrgang betreute und nur zwei Spieler an den Valznerweiher wechselten und das Team ergänzten, gelang die Eingewöhnung reibungslos. „Man hat in der Vorbereitung schon gemerkt, dass viele Abläufe gestimmt haben und wir nach einer tollen U15-Saison mit viel Selbstvertrauen in die U16 gegangen sind. Das hat uns Einiges erleichtert“, erklärt Trainer Lukas Steinbrenner.
Nach einer starken Vorsaison war die Erwartungshaltung natürlich hoch, doch die Mannschaft konnte ihren eigenen Ansprüchen gerecht werden. Zur Winterpause stehen die Nachwuchscluberer auf dem zweiten Tabellenplatz und gelten als größter Verfolger des FC Bayern München. „Damit können wir sicherlich zufrieden sein“, bilanziert Steinbrenner, doch möchte dennoch mehr: „Jedes einzelne Spiel war aber extrem eng, da haben wir teilweise auch zu viele individuelle Fehler gemacht. Dadurch sind einige Unentschieden zustande gekommen, die vermeidbar waren. Insgesamt war das erste halbe Jahr aber unglaublich lehrreich und hatte viele tolle Momente.“
Selbstverständlich gab es für den Übungsleiter auch besondere Highlightspiele mit tollen Ergebnissen für die Rot-Schwarzen. „Zuerst fällt einem da natürlich das Derby gegen Fürth ein, das wir auswärts auf einem halb gefrorenen Platz am letzten Spieltag gewinnen konnten“, blickt er auf den Sieg gegen den Lokalrivalen zurück. Aber auch viele weitere Spiele blieben im Gedächtnis. „Der 2:1-Sieg kurz vor Schluss zuhause unter der Woche gegen Augsburg oder der 4:2-Sieg in Unterhaching, bei dem wir eine Halbzeit in Unterzahl gespielt haben und trotzdem noch gewonnen haben. Das hat uns auch ausgezeichnet, bis zur letzten Aktion daran zu glauben und alles dafür zu tun, das Spiel doch noch zu ziehen“, sagt Steinbrenner stolz über seine Mannschaft.
Stolz ist er auch auf die Spiele gegen die U17-Mannschaften in der Liga. Trotz des Altersunterschieds zeigten seine Schützlinge starke Leistungen und konnten durch späte Tore viele Comebacks starten, Spiele drehen oder Punkte gewinnen. Abgesehen von den Ergebnissen ist Steinbrenner aber auch mit der individuellen Entwicklung der Talente zufrieden und erklärt: „Wenn man überlegt, wo wir vor knapp 1,5 Jahren mit dem Jahrgang gestartet haben, sind wir schon stolz darauf, was sich die Jungs seitdem erarbeitet haben. Alleine, dass in dieser Zeit zwölf unterschiedliche Spieler beim Leistungskader waren und drei Spieler ihr Debüt für ihre Nationalmannschaft gegeben haben, ist schon besonders.“
Auch im kommenden Jahr stehen die nächsten Herausforderungen an, doch Steinbrenner freut sich auf die anstehende Zeit. „Wenn ich auf die Rückrunde blicke, habe ich schon große Vorfreude. Durch die Zusammensetzung aus U16-Bundesliga-NLZs und U17-Teams erwartet uns jede Woche eine neue Herausforderung und ein völlig anderes Spiel, in dem wir viel mitnehmen können. Das wird auch das Ziel sein: jeden Spieler bestmöglich auf die U17 vorzubereiten und individuell so zu entwickeln, dass er den nächsten Schritt gehen kann“, sagt er abschließend.
- U15: Erfolgreiche Hinserie mit Derbyerfolg – „Da bekomme ich immernoch Gänsehaut“
Ähnlich wie bei der U16, war auch bei der U15 die Neuformierung der Mannschaft relativ einfach, denn Trainer Marcel Poetsch begleitet den Jahrgang 2011 mittlerweile im dritten Jahr. Neben drei Neuzugängen gab es jedoch auch Veränderungen im Trainerteam und David Neubauer und Batuhan Acar ergänzen die Mannschaft als Co-Trainer. „In diesem Fall muss ich meinen Jungs aber ein großes Kompliment machen, denn die Mannschaft hat beide Trainer und auch die Neuzugänge richtig gut aufgenommen“, sagt Poetsch zufrieden.
Diesen Teamspirit konnte die U15 auch prompt auf den Platz bringen und zeigte in der Hinrunde eine bärenstarke Leistung. Von zehn Spielen in der C-Junioren-Regionalliga konnten die Nachwuchscluberer ganze acht Partie gewinnen. Lediglich in der bayerischen Landeshauptstadt sprangen keine Siege heraus. Während die Partie gegen den TSV 1860 München mit einem 1:1-Unentschieden endete, musste man sich dem Ligaprimus vom FC Bayern München mit 1:3 geschlagen geben. „Wir sind super zufrieden mit der bisherigen Saison, auch wenn die Punktverluste gegen die Bayern und die Löwen ein wenig schmerzen“, bilanziert Poetsch. Dennoch rangieren die Rot-Schwarzen momentan auf dem zweiten Tabellenplatz und sind mit drei Zähler Rückstand noch in Schlagdistanz zum Spitzenreiter vom FC Bayern Campus.
Einige Momente in der bisherigen Spielzeit haben sich natürlich besonders in das Gedächtnis des Übungsleiters eingebrannt. „Im Trainingslager sind wir als Team noch ein Stück weiter zusammengewachsen, das hat uns viel gebracht“, erklärt Poetsch und ergänzt noch eine prägende Partie aus der laufenden Saison: „Natürlich muss auch der spannende Derbysieg gegen Fürth erwähnt werden, bei dem Moritz Schmidt den Ball kurz vor Schluss über die Linie drückt. Wenn ich an die Emotionen in diesem Moment denke, bekomme ich immer noch Gänsehaut“, schwärmt Poetsch.
Hinsichtlich der persönlichen Entwicklung ist man auch bei der U15 hochzufrieden. „Die Jungs machen es richtig gut. Viele von ihnen konnten auch bei der Bayernauswahl mitwirken und mit Nick Barget haben wir einen Spieler in unseren Reihen, der auch beim DFB auf sich aufmerksam machen konnte“, berichtet Poetsch. Das weitere Saisonziel ist natürlich klar: Kein bisschen nachlassen und die Leistung bestätigen. „Wir möchten natürlich noch einmal oben angreifen und die Rückrunde genauso erfolgreich gestalten, wie es uns bereits in der Hinrunde gelungen ist“, gibt Poetsch die Marschroute vor.
- U14: Neues Trainerteam und volle Punkteausbeute
Während die Mannschaft nahezu unverändert blieb, änderte sich bei der U14 zum Saisonbeginn einiges an der Seitenlinie. Club-Urgestein Enrico Valentini übernahm erstmals eine Mannschaft als Cheftrainer und auch sein Co-Trainer Alexander Zeltner kehrte zurück an den Valznerweiher. „Wir haben uns von Beginn an gut verstanden und frühzeitig ein gutes Team gebildet. Auch mit Fabian Menig waren wir schnell auf einer Wellenlänge und konnten gut zusammenarbeiten“, sagt Valentini über seine Anfänge an der Seitenlinie. „Wir wurden richtig gut im ClubNachwuchs aufgenommen und haben auch früh eine gute Bindung zu den anderen Nachwuchstrainern aufgebaut – das hat es für uns einfacher gemacht und hat vieles erleichtert“, erklärt er.
In der laufenden Spielzeit zeigte die Club-U14 herausragende Leistungen und steht nach acht Spieltagen mit der vollen Punkteausbeute von 24 Zählern unangefochten an der Tabellenspitze der NLZ-Förderliga. Trotz der herausragenden Leistung sieht Trainer Valentini weiterhin Verbesserungspotential und führt weiter aus: „Volle Punktzahl klingt natürlich immer super, wir hatten aber auch ein paar Spiele, die sehr knapp waren und die wir erst in letzter Sekunde für uns entscheiden konnten. Das spricht aber auch für den Spirit, der in der Mannschaft herrscht.“
Bemerkenswert war es dennoch, dass die Mannschaft auch Widerständen trotzen konnte. „Wir hatten zwischendurch großes Verletzungspech, konnten das aber zum Glück richtig gut kompensieren. Bisher können wir mit der Art und Weise absolut zufrieden sein, können und müssen uns aber weiterhin steigern“, bilanziert Valentini. Auch für den ehemaligen Club-Kapitän gibt es besondere erwähnenswerte Momente in der bisherigen Saison. „Die Highlights waren natürlich die Derbysiege über Fürth und die Bayern – das war für die Jungs und auch für mich etwas Besonderes“, schwärmt der Übungsleiter und ergänzt: „Neben dem Platz gab es auch tolle Momente, da denke ich zuerst an den gemeinsamen Abschluss des Trainingslagers beim Soccer-Golf, das hat richtig Spaß gemacht.“
Die fortlaufende individuelle Entwicklung der Spieler ist für Valentini auch ein voller Erfolg und er erzählt: „Wir sind auf einem richtig guten Weg, denn es haben alle einen guten Sprung nach vorne gemacht. Die Ergebnisse sind dabei ein positiver Nebeneffekt. Grundsätzlich sind wir sehr zufrieden, wissen aber auch, dass wir nochmal eine Schippe drauflegen müssen.“ Dies soll in der Rückrunde gelingen und Valentini erläutert die Ziele für die Restsaison: „Wir wollen die Jungs natürlich weiterhin verbessern. Alle sollen sich spielerisch und menschlich weiterentwickeln und im Optimalfall auch im nächsten Jahr in der U15 an den Start gehen. Wir freuen uns sehr auf die Rückrunde und versuchen natürlich wieder alle Punkte zu holen. Im Februar stehen noch spannende Leistungsvergleiche gegen starke Gegner an, darauf freuen wir uns sehr.“