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Profis

Roundup: Zwischenzeugnis für die Leihspieler

Foto: Sportfoto Zink

Fünf Club-Spieler sind aktuell an andere Vereine ausgeliehen und wollen dort möglichst viel Spielpraxis sammeln. fcn.de zieht zur Winterpause ein Zwischenfazit.

  • Simon Rhein

Der 21-Jährige spielt seit Ende August in der dritten Liga für die Würzburger Kickers und kam seither bei jedem Spiel zum Einsatz. "Es ist eine sehr interessante Liga mit vielen Traditionsvereinen, tollen Stadien und Klubs mit hoher fußballerischer Qualität", weiß Rhein. 13 Ligapartien und zwei Pokalspiele bestritt der defensive Mittelfeldspieler bislang im Trikot des FWK und hat sich gut in der Mannschaft integriert. Der Blondschopf bereitete im Saisonverlauf drei Treffer vor und war einmal selbst erfolgreich.

Die Mannschaft von Cheftrainer Michael Schiele hatte zu Saisonbeginn Probleme in einer starken 3. Liga mitzuhalten und landete aufgrund schwankender Leistungen zwischenzeitlich auf dem 18. Tabellenplatz. Der Trend vor der Winterpause war positiv: In den letzten drei Spielen blieben die Kickers ungeschlagen und belegen somit aktuell den 13. Tabellenplatz. "Ich freue mich, dass ich auf einem guten Niveau wieder sehr regelmäßig spielen darf", fasst Rhein die ersten Monate in Würzburg zusammen. Momentan bereiten sich die Rothosen in Andalusien auf die restliche Spielzeit vor.

  • Kevin Goden

Ebenfalls bei einem Drittligisten steht der 20-Jährige für diese Saison unter Vertrag. Aktuell belegt Eintracht Braunschweig den vierten Tabellenplatz und darf sich noch Hoffnungen auf den Aufstieg in die 2. Liga machen. Dass die Braunschweiger in den bisherigen Spielen auf der Rechtsverteidigerposition vornehmlich auf Benjamin Kessel setzen, ist keine Überraschung. In 121 Zweitligaspielen hat der 32-Jährige einiges an Erfahrung gesammelt. Da kommt Goden (noch) nicht vorbei. Viermal lief er im Trikot der BTSV auf, dabei gelang ihm eine Torvorlage.  

  • Jakov Medic

Beim Ligakonkurrent des Club, dem SV Wehen Wiesbaden, sammelt Innenverteidiger Jakov Medic aktuell Zweitligaerfahrung. Der 21-jährige Kroate darf seit seiner Leihe im Sommer beim Tabellensiebzehnten häufig ran, nachdem er beim Club zuvor vor allem in der U21 zum Einsatz kam. Zu Beginn musste sich der Linksfuß noch hinten anstellen, zwischenzeitlich schaffte er es als Teil der Dreierkette dann aber zur Stammkraft und spielte ingesamt sieben Mal über 90 Minuten (zehn Einsätze). Kurz vor der Winterpause rotierte Medic dann wieder auf die Bank.

"Wenn ich spiele, mache ich die größten Fortschritte. Mir ist bewusst, dass ich jung bin und dass ich eine Position spiele, in der Trainer selten junge Spieler einsetzen, aber ohne Spielzeit ist es schwierig, weiter zu kommen und Erfahrung zu sammeln. Deshalb hoffe ich, die Gelegenheit zu bekommen, diese Saison wieder zu spielen", resümiert Medic.

  • Törles Knöll

Ebenfalls auf zehn Einsätze in Wiesbaden kommt Törles Knöll. In der Vorbereitung zog sich der 22-Jährige einen Muskelfaserriss zu und musste sich, nach seinem Ausfall, erst an die Mannschaft herankämpfen: "Ich wurde von der Mannschaft und allen anderen im Verein sehr gut aufgenommen. Wir haben einen überragenden Teamspirit, gehen offen und ehrlich miteinander um. Zudem bin ich nahe an meiner Heimat, das rundet das Ganze noch ab".

Für einen Stammplatz reichte es für den Mittelstürmer noch nicht. Auch, weil er mit Manuel Schäffler einen extrem treffsicheren Konkurrenten im Angriff hat. Zwölf Treffer erzielte Schäffler bereits und ist damit zweitbester Torjäger der 2. Liga. Eines seiner insgesamt zwei Tore erzielte Knöll bei seinem Einsatz im letzten Spiel vor der Winterpause, beim 1:0-Sieg über den Karlsruher SC und verhalf seinem Team somit zu drei wichtigen Zählern im Kampf um den Klassenerhalt. Für ihn besonders: Im Duell gegen seinen Ex-Verein HSV war Knöll ebenfalls erfolgreich.

"Es gab Höhen und Tiefen. Sportlich gesehen haben wir als Verein gezeigt, dass wir in der Liga mithalten können. Wir haben gesehen, dass wir über den Teamspirit, die Leidenschaft und den Willen kommen müssen. Hier bin ich sehr zuversichtlich, Für mich persönlich war es ein Reifeprozess - trotz der Höhen und Tiefen genau so, wie ich es mir auch vorgestellt und erhofft hatte", so Knöll.

  • Dominik Steczyk

Der einzige Leihspieler, der im Ausland spielt, ist Dominik Steczyk. Der gebürtige Pole schnürt in seinem Heimatland die Fußballschuhe für den Erstligisten Piast Gliwice. Dort empfahl sich der 20-Jährige bislang noch nicht für einen Stammplatz. Dennoch sammelte er, neben 13 Ligaeinsätzen, sogar in zwei Spielen im Rahmen der Europa-League-Qualifikation internationale Erfahrung.