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Profis Mittwoch, 08.04.2020

Roundup: Das machen die Club-Leihgaben

Foto: Sportfoto Zink

Mit Törles Knöll, Jakov Medic, Simon Rhein, Kevin Goden, Ondrej Petrak und Dominik Steczyk sind derzeit sechs Cluberer an andere Vereine verliehen. fcn.de wirft einen Blick auf die Situation der Club-Leihgaben.

  • Törles Knöll und Jakov Medic

Ein Club-Duo wechselte zu Saisonbeginn zum Zweitliga-Aufsteiger Wehen Wiesbaden. Während Törles Knöll in dieser Saison für die Wiesbadener auf Torejagd geht, ist Medic bis maximal Sommer 2021 als Innenverteidiger fürs Tore verhindern zuständig. Knöll kommt bislang auf 13 Einsätze (zwei Tore), Medic auf elf.

Wie der FCN kann auch der SVWW seit kurzem wieder unter Einhaltung der Auflagen trainieren. „Ich bin sehr beeindruckt, wie alles bis jetzt gelaufen ist. Wir haben gute Vorkehrungen getroffen und können wieder in kleinen Gruppen trainieren. Diesbezüglich mache ich mir keine Gedanken und bin froh, dass wir trainieren können“, berichtet Knöll, der sich in der Trainingspause nicht hängen ließ. „Ich konnte mich physisch gut fit halten, mein Leistungsstand hat sich nicht verringert. Ich habe auch viel Mentaltraining gemacht und mich auf diese Weise mit mir selber beschäftigt.“

Generell blickt Knöll auf ein bislang positives Jahr in Wiesbaden. „Mir geht es allgemein sehr gut in Wiesbaden, ich bin hier auch nah bei meiner Familie. Fußballerisch war es bis dato eine gute Saison, ich bin auf Einsätze gekommen und konnte Scorerpunkte und Erfahrungen sammeln. Ich kann hier viel lernen. Mir ist sehr wichtig, dass man nie auslernt, sondern immer weiterwächst – das Gefühl habe ich hier“, lautet Knölls Zwischenfazit, der darüber hinaus auch hofft, „dass es bald weitergeht und wir wieder angreifen können.“

  • Simon Rhein

Anfang September schloss sich Simon Rhein den Würzburger Kickers an, ist von Beginn an eine feste Größe. Doch auch er und die Würzburger sind von der Corona-Krise betroffen, mindestens bis Ende April finden keine Partien statt. Der Trainingsbetrieb ist ebenfalls eingestellt, daher befindet sich Rhein derzeit bei seiner Familie in Nordrhein-Westfalen. „Mir geht’s gut. Mit drei Geschwistern wird es auch nicht so schnell langweilig. Unter all den schwierigen Umständen ist es schön, die Familie mal wieder über einen längeren Zeitraum zu sehen“, sagt Rhein, verrät aber auch: „Ich vermisse den Fußball sehr.“

Kein Wunder, schließlich ist Rhein bei den Kickers auch absoluter Stammspieler. Seit elf Ligaspielen verpasste der 21-Jährige nicht eine Spielsekunde. „Ich bin zufrieden, habe jedes Spiel gespielt und eine gute Entwicklung genommen. Ich bin in ein Top-Umfeld mit einer tollen Mannschaft samt Staff gekommen, die es mir sehr leicht gemacht hat.“

Damit es so erfolgreich weitergeht, ackert Rhein fleißig in den eigenen vier Wänden. „Das Hometraining ist gut und anstrengend, wir haben ein bis zwei Einheiten pro Tag und tragen eine Pulsuhr, teilweise werden die Einheiten via Live-Videos vorgegeben. Ich kann es bis jetzt ganz gut umsetzen, mein Bruder macht so gut er kann mit“, schmunzelt Rhein.

  • Kevin Goden

Auch in Braunschweig ruht der Spiel- und Trainingsbetrieb. Bis mindestens zum 30.04.2020 wird - wie für Rhein in Würzburg - kein Drittliga-Fußball gespielt. In Folge dessen gab die Eintracht bekannt, den Trainingsbetrieb bis zum 19.04.2020 ruhen zu lassen. Die Löwen-Kicker, darunter auch Club-Leihgabe Kevin Goden, trainieren bis dahin individuell. Der Außenbahnspieler ist seit Beginn der Saison an den Drittligisten ausgeliehen, auf allzu viele Einsätze kam Goden bislang aber nicht. In diesem Kalenderjahr absolvierte der 21-Jährige lediglich einen Kurzeinsatz beim Heimsieg gegen Kaiserslautern.

  • Ondrej Petrak

Weil mit Fabian Nürnberger ein Mitspieler positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, war unsere Mannschaft bis vor kurzem noch in zweiwöchiger Quarantäne. Wie sich das anfühlt, erlebte auch Ondrej Petrak. Der seit Januar an Dynamo Dresden ausgeliehene Mittelfeldspieler hielt sich Ende März in seiner tschechischen Heimat auf, als eine zweiwöchige Isolation verordnet wurde.

Die ist zwar mittlerweile abgesessen, die Grenzen sind allerdings noch nicht geöffnet. Alleine ist Petrak aber nicht, Dynamo-Kollege und Landsmann Josef Husbauer befindet sich derzeit ebenfalls in Prag. Das Duo hält sich gemeinsam fit und hofft, in ein bis zwei Wochen nach Dresden zurückzukehren.

  • Dominik Steczyk

Dominik Steczyk wartet weiterhin auf seinen ersten Einsatz in diesem Jahr. Seit Saisonbeginn ist der Angreifer an den polnischen Meister ausgeliehen, kam in der Extraklasa, Polens höchster Spielklasse, bislang auf 13 Einsätze (kein Tor). Seit Jahresbeginn stoppt eine Verletzung den 20-Jährigen, die er in der Corona-Pause derzeit auskuriert.