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Profis Mittwoch, 24.04.2019

Rote Karte für Schwarzmarkt-Tickets

Foto: Sportfoto Zink

Der 1. FC Nürnberg geht vor den beiden Heimspielen gegen den FC Bayern München und Borussia Mönchengladbach aktiv gegen den Schwarzmarkthandel und Ticketfälscher vor, rät daher dringend vom Erwerb sogenannter Schwarzmarkt-Tickets ab.

Der 1. FC Nürnberg befindet sich mitten im Abstiegskampf-Endspurt. Auf dem Weg zum möglichen Klassenerhalt stehen unter anderem zwei schwere Heimspiele bevor. In den Partien gegen den FC Bayern und Borussia Mönchengladbach steht viel auf dem Spiel, dementsprechend hoch ist die Nachfrage nach Tickets. Beide Heimspiele sind bereits ausverkauft.

Durch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des 1. FC Nürnberg ist der kommerzielle Ticketweiterverkauf, insbesondere bei öffentlichen Angeboten und Verkauf zu überhöhten Preisen, untersagt und wird zivilrechtlich geahndet. Dennoch gibt es immer wieder Fälle, in denen Tickets zu extrem teuren Preisen weiterverkauft werden (z.B. im Internet über ebay, viagogo, seatwave und StubHub). Der Verein beobachtet zudem einen auffälligen Anstieg an Doppelverkäufen (Kopien) und Fälschungen unterschiedlicher Ausprägung, die optisch kaum ersichtlich sind. Das Erwachen kommt dann am Spieltag, wenn der Zutritt verwehrt bleibt - zum verständlichen Ärger der ehrlichen Club-Fans. Der Club geht deshalb konsequent gegen diesen Handel vor.

Zusammenarbeit mit Anwaltskanzlei

Um dabei noch professioneller und flächendeckender gegen den Schwarzmarkt vorgehen zu können, arbeitet der 1. FC Nürnberg seit dieser Saison mit der renommierten Kanzlei LENTZE STOPPER zusammen, die deutschlandweit - gemeinsam mit den Kollegen der Kanzlei BECKER HAUMANN MANKEL GURSKY - bereits erfolgreich eine Vielzahl an Vereinen der Bundesliga betreut.

Durch den Versand von Abmahnungen und Einforderung von Unterlassungserklärungen, möchte der Verein bestmöglich gegen Wucher,  Spekulationskäufe und Betrugsversuche vorgehen. Der 1. FC Nürnberg sperrt alle Tickets, die auf unautorisierten Verkaufsplattformen angeboten werden. Diese berechtigen nicht mehr zum Zutritt zum Stadion. Schwarzmarkt-Händler und sonstige unautorisierte Ticketverkäufer werden für künftige Ticketkäufe gesperrt, dies gilt insbesondere auch für Dauerkarten. 

Erstkontakt stets über Rechtsanwaltskanzlei

Übrigens: Der Erstkontakt kommt dabei stets (postalisch) über die betreuende Rechtsanwaltskanzlei des 1. FC Nürnberg. Der Verein beauftragt niemals Privatpersonen und/oder Fan-Vertreter, Verkäufer bei den Verkaufsplattformen direkt anzuschreiben. Etwaige Vorschläge zur vermeintlichen Einigung auf diesem Wege (inkl. Übersendung der Karten an den Anschreibenden), sind nicht vom Verein legitimiert. Kontaktieren Sie im Zweifelsfall gerne den Verein.

Neben dem unautorisierten Online-Handel ist es auch untersagt, auf öffentlichen Wegen und Plätzen, insbesondere auf dem Gelände rund um das Max-Morlock-Stadion, Tickets anzubieten bzw. zu verkaufen. Auch hier geht der Verein, gemeinsam mit Polizei und den betreuenden Anwälten, zukünftig noch engagierter vor.

FCN-Ticketbörse einzig legale Möglichkeit

Die einzige legale Möglichkeit zum Weiterverkauf der Eintrittskarten findet ihr in der FCN-Ticketbörse. Hier können nicht benötigte Tickets sicher, fanfreundlich und transparent veräußert werden.

Personen, die Tickets auf unautorisierten Verkaufsplattformen erworben haben, sollen sich frühzeitig mit unserem Service-Center (Max-Morlock-Platz 1, 90471 Nürnberg oder telefonisch unter 0911/2173-333) in Verbindung setzen. Falls Sie bereits durch die Anwaltskanzlei postalisch kontaktiert worden sind, können Sie auch direkt bei den Kollegen anrufen, die prüfen dann gegebenenfalls den Einzelfall. Am Spieltag stehen Ansprechpartner an den Clearing Points, die an jedem Stadioneingang zu finden sind, für Rückfragen bereit.