Robin Lisewski: Erste Herausforderungen gemeistert
Robin Lisewski befindet sich mitten in seiner ersten Saison im Herrenfußball. Dabei trainiert der 19-Jährige größtenteils bei den Club-Profis, hielt in der Hinrunde aber auch den Kasten für die FCNU23 sauber. Unabhängig von der Mannschaft gilt für ihn vor allem eines: jeden Tag ein Stück besser werden.
„Ich bin erst einmal relativ schwer reingekommen“, beschreibt Robin Lisewski seine ersten Monate außerhalb des Jugendfußballs. „Die Intensität, die Härte der Schüsse, die Länge des Trainings – das war alles neu für mich und am Anfang auch sehr hart. Ich bin nach dem Training nach Hause, habe geschlafen, gegessen und dann wieder geschlafen“, lässt er etwas tiefer in die erste Phase blicken. „Nach den ersten zwei, drei Monaten bin ich aber wirklich fitter geworden und hatte mich an alles gewöhnt.“
Seinen Körper dahin zu bekommen, dass er im Profifußball mithalten kann, benennt der 19-Jährige auch als „die größte Herausforderung“, die er jedoch auch aufgrund seiner Mentalität meistern konnte: „Ich arbeite mit einem Personal Trainer zusammen und schiebe auch mit unserem Athletik- und Reha-Trainer Geraldo einige Sonderschichten“, erzählt er. Zudem will er weiter an seinem Torwartspiel arbeiten: „Man hat im Profifußball einfach viel weniger Zeit. Da gilt es, schnell die richtigen Lösungen zu finden.“
„Die Spiele sind auf einem guten Niveau“
Oftmals geht Lisewski kurz vor dem Wochenende ins Training der U23, mit der er die Pflichtspiele bestreitet. Für den jungen Keeper alles andere als ein Problem: „Wenn ich beispielsweise am Samstag in der U23 spiele, finde ich es sehr wichtig, auch deren Abläufe zu kennen und ein Verständnis für die Jungs zu entwickeln. Ich sehe mich auch als Teil der U23“, schildert er und macht deutlich, dass er für diese Spielpraxis sehr dankbar ist. „Auch die Regionalliga ist ja schon Herrenfußball und tut mir in meiner Entwicklung richtig gut. Die Spiele sind auf einem guten Niveau und es läuft ja auch nicht ganz so schlecht“, grinst Lisewski.
Füreinander statt gegeneinander
Dadurch befindet der 19-Jährige auch ein bisschen zwischen zwei Welten, was er jedoch nicht in der Torwartgruppe von Torwarttrainer Dennis Neudahm so wahrnimmt: „Die Jungs haben mich super aufgenommen. Wir arbeiten wirklich hart als Team und nicht gegeneinander. Darüber hinaus ist bei uns auch immer der ein oder andere Spaß dabei, was mir sehr dabei hilft, das Ganze nicht zu verkrampft anzugehen“, spricht Lisewski von einer guten Teamchemie im Torwartteam des Club.
Denn in dieser Gruppe geht es für den noch jungen Torwart vor allem darum, jeden Tag dazuzulernen: „Jan ist ganz klar unsere Nummer eins. Da versuche ich, mir vieles abzuschauen und auf mein Spiel umzumünzen. Chris ist für mich aufgrund seiner Erfahrung fast schon wie ein weiterer Trainer. Wenn wir uns in Spielformen abwechseln, dann coacht er mich ständig und gibt mir wertvolle Tipps“, so Robin über die Rollenverteilung in der Gruppe.
Diese will er dann auch in der Regionalliga Bayern umsetzen, in der er für die Rückrunde folgendes Ziel hat: „Wir wollen Erster bleiben.“