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Profis Samstag, 16.05.2020

Restart-Facts: Neue Regel, neue Anfahrt, neues Format

Foto: Sportfoto Zink

Nach über zweimonatiger Fußball-Pause setzen die 1. und 2. Bundesliga ihren Spielbetrieb fort. fcn.de hat die relevanten Fakten zum Restart zusammengetragen.

  • Geisterspiel:

Das wird uns allen schmerzlich fehlen: in den restlichen Partien der 1. und 2. Bundesliga müssen wir auf unsere geliebte Stadionatmosphäre verzichten, sämtliche Partien finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. In den Zweitliga-Stadien halten sich lediglich maximal 270 Personen auf. Darunter fallen beispielsweise die 22 Feldspieler, vier Balljungen, zehn Journalisten oder vier Sanitäter. An den Bundesliga-Standorten sind maximal 322 Personen anwesend.

  • Die Anfahrt:

Auch ohne Corona wäre die Mannschaft mit einer Charter-Maschine zum Auswärtsspiel nach Hamburg geflogen. Anders ist hingegen die Fahrt vom Flughafen zum Hotel: statt mit einem muss das Team mit zwei Bussen zur Unterkunft fahren, um den entsprechenden Mindestabstand umsetzen zu können. Am Spieltag geht es mit den zwei Bussen dann bereits umgezogen zum Spiel. Nach der Partie verlassen Spieler und Trainer das Stadion am Millerntor schnellstmöglich, duschen wieder im Hotel, ehe sie die Heimreise ins Frankenland antreten.

  • Regelmäßige Testungen:

Inzwischen dürfte es für die meisten gewohnte Routine sein: um positive Corona-Fälle schnellstmöglich zu erkennen und das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten, führen die Vereine der 1. und 2. Bundesliga regelmäßig Tests durch. In der Regel zweimal die Woche werden Abstriche an den Schleimhäuten genommen, die Proben anschließend im Labor untersucht. Positive Fälle werden direkt ans Gesundheitsamt übermittelt, das alle weiteren Entscheidungen zu den Quarantäne-Maßnahmen trifft.

  • Nasen-Mund-Schutz:

An diesen Anblick wird man sich vermutlich erst noch gewöhnen müssen. Betreuer und Ersatzspieler sollen – sofern der nötige Abstand nicht eingehalten werden kann – während der Partie einen Nasen-Mund-Schutz tragen. So sieht es das entsprechende DFL-Konzept aktuell vor. Dies sollte zunächst sogar für die Cheftrainer gelten, am Freitag hob die DFL die Maskenpflicht für die Trainer allerdings wieder auf. Voraussetzung ist eine Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern.

  • Neue Regel:

Am Donnerstag entschieden die Klubs nach der FIFA-Freigabe in der DFL-Mitgliederkonferenz, dass ab sofort bis zum Ende der Saison fünf Wechsel pro Partie und Team möglich sein sollen. Auf der Club-Pressekonferenz äußerte sich Cheftrainer Jens Keller zu dieser Reform: "Es ist ein kleiner Bonus, keine Frage. Ob es das erträglicher macht, sei dahingestellt. Ich glaube, dass es ein gutes Zeichen ist, dass man zwei Spieler zusätzlich hat, die man reinwerfen kann. Alle Mannschaften müssen schauen, wie sie physisch drauf sind. Es ist eine spannende und schwierige Situation." Sorgen vor vermehrtem Zeitspiel oder häufigerer Unterbrechung müssen die Zuschauer übrigens nicht haben, die fünf Wechsel können nämlich wie zuvor in höchstens drei Spielunterbrechungen (Achtung: exklusive der Halbzeitpause!) vorgenommen werden.

  • Live im Free-TV:

Gute Nachrichten! Zwar findet die Partie am Millerntor unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, aber ihr könnt trotzdem live dabei sein. Der TV-Rechteinhaber Sky zeigt die Partie im Rahmen der Konferenz live auf seinem Free-TV-Sender Sky Sport News HD. Sender noch nicht gefunden? Dann einfach den Sendersuchlauf starten. Alternativ könnt ihr die Konferenz mit Club-Beteiligung auch im Livestream von Sky verfolgen - oder aber im FANRADIO (fcn.de und Club-App) einschalten.

  • Live auf Facebook:

Um euch bestmöglich auf den Spieltag vorzubereiten, haben wir für die Corona-Zeit unser Medienangebot am Spieltag ausgeweitet. Neben dem Spieltagsmodus in der CLUB-App starten wir am Sonntag ein neues Format. In einer Live-Sendung vor der Partie erfahrt ihr alles, was ihr über eure anstehende Club-Partie erfahren müsst. In der Premieren-Show begrüßen wir Andreas Lukse, der verletzungsbedingt in St. Pauli fehlen wird, und Andy Wolf, der 2004 beim historisch ersten Geisterspiel im Profifußball auf dem Platz stand. Abrufbar ist der Livestream ab 12 Uhr auf Facebook, YouTube und fcn.de.