Remis gegen Palermo zum Trainingslager-Abschluss
Der Club bleibt in der Vorbereitung weiter ungeschlagen. Gegen den italienischen Zweitligisten FC Palermo gab es allerdings am Ende trotz zahlreicher Chancen nur ein 2:2 (1:0).
- Das Personal
FCN: Lisewski (46. Ortegel), Janisch (61. Masouras), Kalogeropoulos (61. El Haija), Otto (61. Mkrchtyan), Porstner (61. Heß), Markhiyev (61. Kornwachs), Fernandez (61. Lubach), Becker (61. Soldic), Justvan (61. Ghrieb; 81. Justvan), Zoma (61. Moustfa), Scobel (61. Haugen)
Für den noch leicht angeschlagenen Reichert stand Lisewski zwischen den Pfosten. Die Viererkette davor besetzten Janisch, die beiden Neuzugänge Kalogeropoulos und Otto sowie Porstner auf links. Markhiyev übernahm den defensiven Part im Mittelfeld und wurde dabei von Fernandez unterstützt. Becker agierte auf der Zehn, Justvan (rechts) und Zoma (links) auf den Flügeln und Scobel vorne drin.
Klose tauschte zur Pause nur seinen Torwart und brachte Ortegel für Lisewski. Die große Wechselarie stand dann nach einer Stunde an, als alle zehn Feldspieler den Platz verließen. Fortan verteidigten hinten Heß, Mkrchtyan, El Haija und Maosuras. Lubach und Kornwachs bildeten die Doppelsechs, Soldic übernahm die Zehn hinter Haugen, während Moustfa und Ghrieb die Flügel besetzten. Ghrieb musste in der Schlussphase angeschlagen vom Feld, für ihn kam nochmal Justvan zurück.
- Die Tore
11. Minute: TOR für den Club! Eine Ecke von Becker köpft Scobel nach innen. Palermo bringt den Ball nicht weg. Porstner steigt hoch und dann reagiert Zoma am schnellsten und macht aus fünf Metern das 1:0.
49. Minute: TOR für den Club! Zoma wird beim Dribbling im Strafraum zu Fall gebracht. Den folgenden Strafstoß verwandelt Zoma sicher links unten.
60. Minute: Tor für Palermo. Ortegel kann einen Schuss zunächst noch parieren, doch den Abpraller drückt schließlich Pohjanpalo über die Linie.
76. Minute: Tor für Palermo. Die Club-Abwehr ist etwas weit aufgerückt. Segre setzt sich rechts im Strafraum durch und trifft ins lange Eck.
- Das Spiel
Der Club kam gut rein ins Spiel, übernahm direkt die Initiative und hatte viel Ballbesitz. Nach einer Ecke ging die Klose-Elf dann auch in Führung. Anschließend wagte sich auch Palermo nach vorne. Bis auf ein Abseits-Tor brachten die Italiener allerdings keine gefährlichen Aktionen zustande. Anders der FCN, der bis zum Pausenpfiff noch die eine oder andere gute Chance liegen ließ.
Der Club war auch nach Wiederanpfiff Chef im Ring und erhöhte durch Zomas Elfmetertor auf 2:0. Nach einer Stunde kam Palermo etwas überraschend zum Anschlusstreffer. Auch nach den vielen Wechseln kam der FCN wieder zu guten Chancen, zeigte sich im Abschluss aber weiterhin zu nachlässig. Ganz anders die Italiener, die mit ihrer zweiten Torchance den zweiten Treffer erzielten und dadurch den Nachmittag mit einem für sie etwas schmeichelhaften Remis beendeten.
- Die Stimmen
Miroslav Klose: „Wie wir es in der ersten Halbzeit gespielt haben, war genau das, was wir wollten. Nur haben sich die Jungs nicht genug dafür belohnt. Wir hatten mit dem Ball ein gutes Timing und haben gegen den Ball auch immer wieder Druck gemacht. Das Einzige, das gefehlt hat, waren mehr Tore. Es geht schon in die richtige Richtung. Die Jungs werden immer eingespielter.“
Fynn Otto: „Man hat gerade in der ersten Halbzeit unseren Plan gesehen. Ich hätte mir gewünscht, dass wir früher das 2:0 machen. Chancen waren auf jeden Fall genug da. Positiv ist aber, dass wir uns so viele herausgespielt haben. Und wir haben ja noch zwei Wochen bis zum Saisonstart."
Weitere Artikel zur Partie
- FC Palermo
- 1:2 Pohjanpalo (60.), 2:2 Segre (76.)
- 1. FC Nürnberg
- 0:1 Zoma (11.), 0:2 Zoma (49., FE)
- Stadion
- Natz-Schabs
- Datum
- 25.07.2026 16:00 Uhr
- Zuschauer
- 350
- FC Palermo
- unbekannt
- Trainer
- unbekannt
- 1. FC Nürnberg
- Lisewski (46. Ortegel), Janisch (61. Masouras), Kalogeropoulos (61. El Haija), Otto (61. Mkrchtyan), Porstner (61. Heß), Markhiyev (61. Kornwachs), Fernandez (61. Lubach), Becker (61. Soldic), Justvan (61. Ghrieb; 81. Justvan), Zoma (61. Moustfa), Scobel (61. Haugen)
- Trainer
- Miroslav Klose