Business Montag, 29.12.2025

Peter Meier: Einiges geschafft, aber auch noch einen Weg vor uns

Foto: Sportfoto Zink

Das Jahr 2025 neigt sich langsam aber sicher dem Ende entgegen: Gemeinsam mit unserem Aufsichtsratsvorsitzenden Peter Meier werfen wir noch einmal einen Blick auf einige Meilensteine in diesem Jahr.

In besonderer Erinnerung wird Peter Meier das Jubiläum im Mai bleiben. „Dort hat man die ganze Wucht des Vereins gesehen. Auch außerhalb von Nürnberg wurde viel über das Jubiläum gesprochen, die gesamten Feierlichkeiten haben Eindruck hinterlassen“, sagt Meier, der selbst an so vielen Aktionen wie nur möglich teilnahm.

Bereits kurz nach dem Jubiläum gab es einen weiteren Grund zum Feiern: Die ClubFrauen krönten eine starke Saison mit dem Aufstieg in die Google Pixel Frauen-Bundesliga. „Das gesamte Team sowie das Team rund um das Team haben einen hervorragenden Job gemacht“, so Meier. „Darauf können alle Beteiligten stolz sein. Es freut mich sehr, dass die harte Arbeit auch in der aktuellen Saison belohnt wird und wir bereits große Schritte in Richtung Klassenerhalt machen konnten.“

„Gezielte Förderung“

Nicht nur die ClubFrauen machten in diesem Jahr auf sich aufmerksam. Auch der ClubNachwuchs konnte einige Erfolge verzeichnen und steht insbesondere aktuell mit vielen seiner Mannschaften sehr gut dar. „Das zeigt, welch hervorragende Arbeit bei uns im NLZ gemacht wird – und das seit Jahren. Ich kann allen Beteiligten nur ein großes Kompliment aussprechen. Durch die gezielte Förderung der jungen Akteure schaffen wir es immer wieder, dass Spieler aus dem ClubNachwuchs den Sprung ins Training der Lizenzmannschaft schaffen.“ Mit Simon Joachims, Tino Kusanovic, Levin Chiumento, Eric Porstner und Piet Scobel konnten gleich fünf Talente sogar ihr Profidebüt feiern.

Ein weiteres Zeichen für die gute Arbeit ist die Auswertung der DFL-Nachwuchssäule. Denn in der Saison 2024/2025 konnte der 1. FC Nürnberg ein deutliches Zeichen in der Nachwuchsförderung setzen: Mit einem Durchschnittsalter von 23,8 Jahren stellte der FCN die jüngste Mannschaft der 2. Bundesliga. Auch bei den Einsatzminuten junger Spieler war der Club ganz vorne mit dabei, wie die Nachwuchssäule der DFL zeigt.

In diesem zentralen Teil des Lizenzierungsverfahrens schnitt der Club herausragend ab. Gemessen werden die Einsatzminuten von Spielern bis einschließlich 23 Jahren mit „Local Player“-Status. In der Rückrunde belegt der FCN den 1. Platz unter allen 36 Mannschaften der 1. und 2. Bundesliga. „Ein starkes Zeichen für die Ausbildungsarbeit beim Club“, sagt Peter Meier, der auch um die finanzielle Wichtigkeit der Nachwuchssäule weiß. „Sie ist für uns ein wichtiger Bestandteil, wenngleich am Ende natürlich immer nach Leistung und nicht nach Alter aufgestellt wird.“ Über die gesamte Saison hinweg waren lediglich Hertha BSC und der 1. FC Köln vor den Franken, die damit auf einem hervorragenden 3. Platz in der Gesamtstatistik lagen.

Am Ende der Saison fand sich die Lizenzmannschaft in der sportlichen Tabelle auf dem 10. Platz wieder. Das Ziel, eine ruhige Saison zu spielen, wurde erreicht. „Es hat allen Cluberen und denen, die es mit dem Verein halten, wirklich gut getan, sich keine Sorgen um die nötigen Punkte für den Klassenerhalt machen zu müssen.“ Im Gegenteil: Das Team um Miroslav Klose konnte eine kleine Euphorie entfachen, was sich auch in einem Zuschauerschnitt von über 37.000 Besuchern im Max-Morlock-Stadion wiederspiegelte. Daran gilt es nun in der aktuellen Saison weiter anzuknüpfen. Der Club überwintert derzeit auf Tabellenplatz acht, die Abstände insbesondere mit Blick nach unten sind in diesem Jahr jedoch besonders eng.

„Haben noch einen Weg vor uns“

Erfreuliche Nachrichten gab es auch beim Thema Finanzen. So konnten ein Rekordumsatz sowie ein Rekordgewinn erzielt werden, das Eigenkapital ist wieder positiv. Wichtige Schritte zur wirtschaftlichen Gesundung. Dieser positive Trend zeigt sich auch beim strukturellen Defizit. „Wir sind im Plan, konnten bereits einiges erreichen. Klar ist aber auch, dass wir noch einen Weg vor uns haben. Das gilt für viele Projekte, die wir angestoßen haben und die wir nun konsequent weiterverfolgen müssen.“ Dabei wollen Peter Meier und seine Aufsichtsratskollegin sowie die Aufsichtsratskollegen den Vorstand bestmöglich begleiten: „Unser Ziel als Aufsichtsrat ist es, den Vorstand bei der Umsetzung der strategischen Ziele zu unterstützen. Dabei sind wir auf einem guten Weg.“

Einen kleinen Ausblick wagt Meier, der im Dezember zum dritten Mal als Aufsichtsratsvorsitzender bestätigt wurde, auch noch: „Wir konnten unsere Angebote für Mitglieder sukzessive ausbauen und werden hoffentlich bald das 40.000 Mitglied bei uns begrüßen dürfen. Ein weiterer Meilenstein für den Verein, der zeigt, dass es in die richtige Richtung geht.“

Abschließend ist ihm noch eines wichtig: „Ich möchte mich bei allen Fans, Mitgliedern, Partnern sowie unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen für die Unterstützung im Jahr 2025 bedanken. Kommt gut ins neue Jahr und bleibt vor allem gesund. Mein Wunsch ist es, dass wir auch im neuen Jahr hungrig bleiben, auf 2025 aufbauen und uns auch in den nächsten Jahren anspruchsvolle Ziele setzen.“


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