Diese Webseite verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

OK
Profis Sonntag, 24.11.2013

„Nur als Einheit wird es gelingen…“

Am Samstag, 23.11.13, war der Zusammenhalt von Club-Fans und Mannschaft deutlich spürbar.

In der Nordkurve prangte ein Transparent: „Nur als Einheit wird es gelingen, die Krise zu bezwingen – gemeinsam zum 1. Sieg!“ Die Unterstützung des Anhangs war während der gesamten Partie fühl- und greifbar. Kurz vor dem Schlusspfiff gab es noch einmal stehende Ovationen und Anfeuerung für das Team von Trainer Gertjan Verbeek. Nach 90 Minuten stand ein glückliches 1:1-Unentschieden (0:1) für den 1. FC Nürnberg, der damit Anschluss an Rang 15 hielt.

Schon vor dem Aufwärmen der Mannschaften hatte Kapitän Raphael Schäfer von der ULTRAS-Gruppierung Nürnberg eine Kapitänsbinde überreicht bekommen, die die gemeinsame Entschlossenheit der Club-Familie im Kampf um den Klassenerhalt symbolisieren soll. „Fantastisch, wie uns die Fans unterstützt haben. Sie werden für uns der entscheidende Trumpf sein, um da unten rauszukommen“, erklärte Club-Innenverteidiger Emanuel Pogatetz nach der Partie.

Acht Unentschieden

Der Punktgewinn gegen die Wolfsburger bedeutete das achte Unentschieden des Club in dieser Saison 2013/14. Das Team wartet damit weiterhin auf den ersten Saisonsieg. „Ich war enttäuscht, dass wir nach 20 Minuten aufgehört haben, Fußball zu spielen“, blickte Coach Gertjan Verbeek auf das Spiel seiner Mannschaft. Raphael Schäfer bilanzierte ähnlich: „Wir haben nach 20 Minuten ein bisschen den Faden verloren und spielerisch nicht an unsere Leistung von Gladbach anknüpfen können.“ Wolfsburg ging durch Maximilian Arnold in Führung. Lest hier die Zusammenfassung der Partie.

Der 1. FCN stoppte immerhin die Siegesserie der Wolfsburger, die nach vier Dreiern in Folge mit breiter Brust und Ex-Club-Trainer Dieter Hecking in die Noris reisten. Doch der Club steckte nie auf, überzeugte mit Kampfgeist und trotzte schließlich den spielstarken Wolfsburgern einen Punkt ab: „Wir haben gegen eine Mannschaft mit einer hohen individuellen Klasse gespielt“, fügte Raphael Schäfer weiter an.

Der Joker tat das, was er tun sollte

Dann kam der Joker und der tat das, was er tun sollte: Er traf. Gertjan Verbeek nahm in der 72. Minute Daniel Ginczek ins Spiel und bewies damit das richtige Händchen. Der Eingewechselte glänzte mit einem Solo der besonderen Art und war nach dem Spiel erleichtert: "Das Tor war ein Riesengefühl für mich. Bei unserem Glück habe ich gedacht, dass der Ball von der Latte noch rausspringt.“

Tatsächlich traf der Club auch am 13. Spieltag wieder Aluminium, zum sage und schreibe zwölften Mal! Makoto Hasebes Schlenzer knallte in der 42. Minute an den Pfosten. Doch bei „Ginnis“ Schuss prallte der Ball zur Erleichterung aller von der Unterkante der Latte deutlich hinter die Linie. Diesmal gab es keinen Zweifel, der Treffer zählte.

Verbeek über Ginczek: „Hervorragend gemacht“

Daniel Ginczek stand seit dem sechsten Spieltag nicht mehr in der Startelf, nach dem er sich am 26.09.13 im Training einen Zehenbruch zugezogen hatte. Verbeek über Ginczek nach dem Spiel: „Daniel ist vier Wochen verletzt gewesen, in dieser Zeit konnte er nicht viel machen. Er musste seinen Rhythmus erst wieder finden.“

„Es war eine harte Zeit. Jetzt werde ich weiter Gas geben, um Pluspunkte zu sammeln", brachte der 22-Jährige selbst seine Gefühlslage der vergangenen Wochen kämpferisch zum Ausdruck. Sein Trainer lobte ihn, den Ex-Dortmunder, der im Sommer als Zweitliga-Torschützenkönig von St. Pauli an den Sportpark Valznerweiher gewechselt war: „Als Stürmer lebt Daniel von Toren. In den 25 Minuten, in denen er auf dem Platz stand, hat er das hervorragend gemacht.“  

Nächsten Samstag zum Tabellenzweiten

Am Samstag, 30.11.13, wartet mit dem Tabellenzweiten die nächste schwere Aufgabe auf den 1. FC Nürnberg. „Oft spielen wir gut gegen Teams, die im oberen Tabellendrittel stehen“, erklärte Marvin Plattenhardt beim Pressegespräch am Sonntag, 24.11.13. Anpfiff der Begegnung ist um 15.30 Uhr. „Dort wollen wir ähnlich entschlossen wie im Training agieren, um an die Leistung aus dem Spiel gegen Mönchengladbach anzuknüpfen.“ Im Trainingsbetrieb geht es am Dienstag, 26.11.13, um 10 und 15 Uhr, weiter. Als Einheit.